Die Wutrede der Stunde: Ein Fan rechnet mit dem Fußball ab

»Alles Pussy-Zeug«

Büne Huber ist ein Musiker aus der Schweiz. Er war mal Fußballfan. Nach diesen Worten dürfen wir vermuten: Er wird es nie wieder werden!

YouTube/Teleclub Sport

Wer es nicht verstanden hat, kann den Dialog hier noch mal nachlesen

Frage der Journalistin:
»Die Young Boys Bern können Ihr Herz nicht genau so erwärmen wie die Eishockeyspieler, oder?«

Antwort Büne Huber: »Es ist grundsätzlich so: Ich habe die Schnauze voll von Fußballern, ich habe die Schnauze voll von tätowierten Unterarmen, von diesen Pussys, die sich im Strafraum immer fallen lassen. Und von Stürmern, die der Schweizer Bevölkerung erklären, dass eine Schwalbe manchmal die einzige Möglichkeit ist, die sie noch haben.

Wenn ich mir die Männer bei Eishockey ansehe, wenn da einer eine Schwalbe macht, dann ist das ein wirkliches Drama. Das gibt richtig Ärger. Ich habe diesen Sport viel lieber, wo es noch unverfälschter ist und taffer. Nicht so ein uniformer Scheißdreck.

Wenn ich in Italien am Strand den Jungs beim Kicken zusehe, da stellen die sich beim Freistoß alle hin wie Ronaldo. Und alle spucken herum. Dann gibt es einen Scheißball, der irgendwo in die Gelateria fliegt und dann heulen sie rum.

Das ist alles so Pussy-Zeug. Ich kann da gar nicht mehr zuschauen. Ich werde wahrscheinlich auch die EM nicht mehr schauen, die WM schon lange nicht mehr. Ich gehe mich in dieser Zeit betrinken! Es ist ein Scheiß-Sport geworden. Und diese Bescheiß-Idioten von der Fifa, alles ist abgekartet und blöd. Das regt mich auf.«