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Als 1963 der DDR-Fußball einmal wieder neu strukturiert wurde, war die BSG Chemie Leipzig als eindeutige Nummer Zwei in der Stadt vorgesehen. Während beim SC Leipzig die angeblich Besten kickten, landeten bei Chemie jene Spieler, die als »nicht förderungswürdig« eingestuft worden waren. Doch dieser »Rest von Leipzig« schaffte die größte Sensation der DDR-Fußballgeschichte und gewann 1964 den Titel. Die Spieler der Meistermannschaft wurden als Betondenkmal im Adolf-Kunze-Sportpark aufgestellt, wo sie noch heute stehen und mit den Fans des Klubs geduldig auf die Rückkehr besserer Zeiten warten.