Was Lucien Favre seinen Spielern rät

Scheitelsocken

Dortmunds Neuzugang Abdou Diallo hat verraten, auf was für ein spezielles Detail ihn sein Trainer Lucien Favre unlängst hingewiesen hat. Worauf der akribische Schweizer (vielleicht) sonst noch so achtet.

imago

Lucien Favre ist ein großartiger Trainer. Auch, weil er ein Pedant ist, der auf die kleinsten Kleinigkeiten achtet. So verzichtet er schonmal auf Trainingseinheiten, wenn der dafür vorgesehene Rasen um wenige Millimeter zu lang gewachsen ist. Er hat Dante beigebracht, stets auf den Vorderfüßen zu stehen, um schneller reagieren zu können. Er hat Marco Reus darauf getrimmt, im Dribbling auf die Fußstellung seiner Gegenspieler zu achten, da diese verraten würde, an welcher Seite er leichter zu umspielen sei.

Die neueste Episode im Kampf »Lucien Favre gegen die Details«: Abdou Diallo und die Faust.

 So verriet der Neuzugang aus Mainz gegenüber der L’Equipe: »In der ersten Trainingswoche hat er (Lucien Favre, Anm. d. Red.) mit mir über die Haltung meiner Hände gesprochen. Ich spielte gerade, als er mich anschaute und sagte: ›Sie spielen mit Fäusten.‹ Ich hatte das nicht gemerkt. Er sagte: ›Ihre Hände können ihnen beim Gleichgewicht und dem Abdecken des Balls helfen.‹«



Fantastisch. Aber noch lange nicht das Ende der Favrestange. 11FREUNDE deckt auf, worauf der Trainerfuchs sonst noch so achtet.



Scheitel
Favre: »Sie spielen mit Mittelscheitel! Aber Sie sind Linksverteidiger. Ihr Scheitel sollte hauptsächlich rechtsseitig liegen. Ihr Haar kann Ihnen beim Gleichgewicht helfen. Und es sieht besser aus.«



Socken

Favre: »Vergessen Sie die Socken nicht!! Sie tragen die Socken auf Normalnull. Aber: Durchblutung ist wichtig, das ist klar. Nur wenn der Sockensaum an der dafür erdachten Stelle anliegt, sind Sie in der Lage, vernünftig zwischen Sprint und Stand zu wechseln und in Ihrem speziellen Fall auch: zu unterscheiden.«