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Video-Doku: Fußballkultur in Wien

»Der scheiß Kapitalismus«

Vierter Stop der Europareise: Wien. Hier trafen wir Nationalmannschafts-Ultras und gruselten uns auf der Friedhofstribüne. Bestes Stadionbier überhaupt inklusive. 

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Zwischen dem Ernst-Happel-Stadion und dem Wiener Sportclub-Platz liegen nur ein paar Minuten Fahrt, doch man könnte meinen, es lägen Welten zwischen den beiden Plätzen. Auf dem vierten Teil unserer Europareise kamen wir so in den Genuss, zwei gänzlich unterschiedliche Arten des Fanseins kennenzulernen. 

Am altehrwürdigen Ernst-Happel-Stadion empfingen uns Bernhard und Stefan Wastyn von den Hurricanes. Die Hurricanes sind in gewisser Weise das Gegenstück zum Fanklub der Deutschen Nationalmannschaft, wo ja bekanntermaßen eher die Klatschpappe regiert. Bernhard und Stefan wählen mit den Hurricanes einen anderen Ansatz: Laut, bunt, kreativ, bei Spielen der Österreichischen Nationalmannschaft gleicht die Kurve oftmals einer Wand. »Wir sind definitiv ultra-orientiert«, so Bernhard. 

Der Wiener Sportclub-Platz beheimatet den Wiener Sportklub, einen charmanten Stadtteilverein mit sehr engagierten Fans und einer erstaunlichen Geschichte. Ursprünglich existierte der Verein nur als Wiener Sport-Club. Als aber der Konkurs drohte, nabelten sich die Fußballer als »Wiener Sportklub« ab. Nur dass der WSC dann eben doch nicht konkurs ging und die Anhänger seither versuchen, die beiden Klubs wieder zusammenzuführen. Wir trafen Sebastian Schönbauer und Martin Rossbacher von den FreundInnen der Friedhofstribüne, die intensiv am Zusammenschluss werkeln und auch ansonsten viele Aktionen mit den sehr engagierten WSK-Fans initiieren. Und auch eine Antwort auf die Frage, warum ihr Fanklub »Friedhofstribüne« heißt, haben sie parat. 

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