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WM-OK-Chef Sorokin: WM-Entzug wird nicht diskutiert

Die Austragung der Fußball-WM 2018 in Russland steht trotz des Doping-Skandals im Riesenreich nicht zur Diskussion. AFP/SID/Maksim Bogodvid

Moskau - Die Austragung der Fußball-WM 2018 in Russland (14. Juni bis 15. Juli) steht trotz des Doping-Skandals im Riesenreich nicht zur Diskussion. Das teilte zumindest das lokale Organisationskomitee am Freitag mit. "Wir fühlen keinen Stress und haben keine Angst. Es gibt keine Diskussionen darüber (einen möglichen WM-Entzug, d. Red.) mit der FIFA", sagte OK-Chef Alexej Sorokin der russischen Nachrichtenagentur Tass.

Der Weltverband denke nicht daran, die WM abzusagen, führte Sorokin aus. Die Doping-Enthüllungen im McLaren-Report, der vom staatlich gelenkten Betrug und über 1000 involvierten Athleten berichtete, "betreffen nicht den Fußball". Auch FIFA-Präsident Gianni Infantino hatte bereits angekündigt, dass Russland keine übergeordneten Konsequenzen fürchten müsse.

"Unsere disziplinarischen Gremien werden sich mit allem befassen, was im McLaren-Bericht mit Fußball zu tun hat", sagte Infantino dem Spiegel: "Wenn tatsächlich Maßnahmen ergriffen werden müssen, werden sie das tun." Benannt werden in dem Bericht 33 vertuschte Proben aus dem Fußball.

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