WM

Blatter kritisiert IHF-"Auswüchse" bei Einbürgerungen

FIFA-Präsident Sepp Blatter hat die Internationale Handballföderation für ihre lasche Einbürgerungsregelung kritisiert. SID-IMAGES/SID-IMAGES/AFP/KARIM JAAFAR

Zürich - Sepp Blatter, Präsident des Fußball-Weltverbandes FIFA, hat die Internationale Handballföderation IHF nach Katars Triumphzug bei der Heim-WM für ihre lasche Einbürgerungsregelung kritisiert. "Im Fußball wären solche Auswüchse nicht möglich. Weil die FIFA das nicht zulässt", schrieb Blatter in seiner Kolumne im FIFA-Magazin "The Weekly".

Katar hatte bei der am Sonntag zu Ende gegangenen Handball-WM mit einer zusammengekauften Weltauswahl unter anderem mit einem Sieg über Deutschland im Viertelfinale sensationell das Endspiel erreicht, musste sich dort aber Frankreich geschlagen geben. 

Die aktuellen IHF-Statuten erlauben es, dass jeder Spieler nach drei Jahren ohne Länderspiel den Verband wechseln darf. Im Fußball darf ein Spieler nicht mehr für eine andere Nationalmannschaft auflaufen, sobald er einen Pflichtspieleinsatz im A-Team absolviert hat.

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