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WM-Gastgeber Katar: "Hatten keine Todesfälle mehr"

Der umstrittene WM-Gastgeber Katar glaubt, dass die Arbeitsrechtsreformen greifen und widerspricht der Darstellung von Amnesty International. SID-IMAGES/SID-IMAGES/AFP/

Doha - Der umstrittene WM-Gastgeber Katar glaubt, dass die Arbeitsrechtsreformen im Emirat am Persischen Golf greifen, und widerspricht der Darstellung von Amnesty International. "Wir hatten keine Todesfälle mehr, die Lebensbedingungen haben sich verbessert", sagte Nasser al-Khater, der Geschäftsführer des WM-Organisationskomitees, Sport Bild.

In diesem Jahr seien Arbeitsrechtsreformen verabschiedet worden, "die bereits Anwendung finden, wie das Gesetz, Löhne zum Anfang jedes Monats auf Bankkonten zu überweisen", betonte er: "Es gibt mehr Inspektionen von Baustellen. Auf staatlicher Ebene werden neue Unterkünfte, Sportplätze und Krankenhäuser gebaut, manche werden bereits genutzt." 

Die internationale Kritik an den Arbeitsbedingungen von ausländischen Arbeitskräften, vor allem aus Nepal und Indien, hält allerdings an. Katar zeigt sich derweil betont reformbereit. Bis Anfang 2015 will das Arbeitsministerium nach eigenen Angaben das traditionelle Kafala-System in dem Golf-Staat durch spürbare Verbesserungen insbesondere auch für Gastarbeiter reformieren.

Zu den Veränderungen sollen Gesetze zur Absicherung von Lohnzahlungen, für Ausreisemöglichkeiten auch ohne die bisher notwendige Erlaubnis des Arbeitgebers sowie für Arbeitsplatzwechsel und für angemessene Unterkünfte gehören.

 

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