WM

USA und CONCACAF für Veröffentlichung des Garcia-Reports

Der Kontinentalverband CONCACAF und der US-Nationalverband USSF haben gemeinsamen die Veröffentlichung des Reports von Michael J. Garcia gefordert. SID-IMAGES/SID-IMAGES/IMAGEBANK/

New York - Der sogenannte Abschlussbericht der Ethik-Spruchkammer des Fußball-Weltverbandes FIFA zu den Korruptionsvorwürfen bei der Vergabe der WM-Endrunden 2018 und 2022 ruft immer mehr Kritiker auf den Plan. Der Kontinentalverband für Nord- und Mittelamerika sowie die Karibik (CONCACAF) und der US-Nationalverband USSF haben in einer gemeinsamen Erklärung die Veröffentlichung des Reports von Ethikkommissions-Chefermittler Michael J. Garcia gefordert, der Grundlage für die umstrittene Bewertung des Spruchkammer-Vorsitzenden Hans-Joachim Eckert gewesen ist.

"Vor dem Hintergrund der Uneinigkeit zwischen den Vorsitzenden der ermittelnden und der rechtsprechenden Kammer der FIFA-Ethikkommission und zur Sicherstellung vollständiger Transparenz glauben wir, dass der komplette Bericht der ermittelnden Kammer so schnell wie möglich veröffentlicht werden sollte", schrieben CONCACAF-Chef Jeffrey Web (Kaimaninseln) und der gleichfalls in der FIFA-Exekutive sitzende USSF-Präsident Sunil Gulati: "Die Bereitstellung des gesamten unabhängigen Berichtes zur Überprüfung ist das Beste im Interesse des Spiels und der FIFA."

Trotz aller Konfusion kann der Garcia-Bericht nach Ansicht des Spruchkammer-Chefs Hans-Joachim Eckert aber nicht vollständig veröffentlicht werden. "Ich glaube nicht, dass es möglich ist. Ich muss die Privatsphäre nach europäischem Recht wahren", sagte der Richter am Freitag der BBC.

Eckert hatte am Donnerstag die Untersuchungen der WM-Vergaben mit Hinweis auf fehlende Anzeichen für Manipulationen der Wahlen für abgeschlossen erklärt. Garcia kündigte daraufhin wegen unvollständiger und falscher Interpretationen seiner Ergebnisse Einspruch gegen Eckerts Bewertung an.

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