UEFA

UEFA: Keine Präsidentschaftswahlen ohne endgültiges Platini-Urteil

Die UEFA wird keinen neuen Präsidenten wählen, solange UEFA-Boss Michel Platini nicht alle Rechtsmittel gegen seine Sperre ausgeschöpft hat. AFP/SID-IMAGES/FABRICE COFFRINI

Nyon - Die Europäische Fußball-Union (UEFA) wird keinen neuen Präsidenten wählen, solange der Stand jetzt für acht Jahre suspendierte UEFA-Boss Michel Platini (60) nicht alle Rechtsmittel gegen seine Sperre ausgeschöpft hat. Das entschied das UEFA-Exekutivkomitee in Nyon.

"Das Exekutivkomitee und die nationalen UEFA-Verbände haben die Entscheidung der FIFA-Ethikkommission, Michel Platini zu sperren, zur Kenntnis genommen", teilte die UEFA mit: "Wir hoffen, dass sein Name reingewaschen wird und er schnellstmöglich in die europäische Fußball-Familie zurückkehren kann."

Platini war wie FIFA-Präsident Joseph S. Blatter (79) Ende Dezember gesperrt worden. Es geht um eine dubiose Zahlung in Höhe von 1,8 Millionen Euro von der FIFA an Platini, die beide in den Augen der Ethikkommission nicht erklären konnten. Platini und Blatter haben jeweils bereits Einspruch eingelegt, zunächst bei der FIFA-Berufungskommission. Die nächste und sportrechtlich letzte Instanz wäre der Internationale Sportgerichtshof CAS.

Der ordentliche UEFA-Kongress findet am 3. Mai in Budapest statt.

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