Sportpolitik

In Russland: DFB will Gespräch mit Putin-Kritikern suchen

Der DFB will vor dem Confed Cup und der WM 2018 in Russland auch mit Kritikern des Staatspräsidenten Wladimir Putin das Gespräch suchen. FIRO/FIRO/SID/

Baku - Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) will vor dem Confed Cup und der WM 2018 in Russland auch mit Kritikern des Staatspräsidenten Wladimir Putin das Gespräch suchen. "Wir werden überlegen, wie wir einen zivilgesellschaftlichen Dialog führen können, auch mit Oppositionellen", sagte DFB-Präsident Reinhard Grindel am Sonntag in Baku nach dem 4:1 (3:1) gegen Aserbaidschan.

In Baku selbst habe sich dafür keine Gelegenheit geboten, sagte Grindel: "Wir haben hier nicht die Zeit gehabt, um mit zivilgesellschaftlichen Gruppen Kontakte zu haben. Ich habe aber ausführlich mit dem deutschen Botschafter über die Situation gesprochen."

Grindel beschrieb eine "Situation, die von autoritärer Amtsführung geprägt ist". Andererseits verwies er auf seine Beobachtung einer "Offenheit bei Religionsfragen. Es gibt eine jüdische Community, die null Probleme hat. Es gibt hier Licht und Schatten."

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