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Kuwait bemüht sich um Ende der Suspendierungen durch FIFA und IOC

Die kuwaitische Regierung bemüht sich nun offenbar ernsthaft um die Aufhebung der seit 14 Monaten anhaltenden Suspendierungen. PIXATHLON/PIXATHLON/SID/

Kuwait-Stadt - Die kuwaitische Regierung bemüht sich nun offenbar ernsthaft um die Aufhebung der seit 14 Monaten anhaltenden Suspendierungen durch den Fußball-Weltverband FIFA und das Internationale Olympische Komitee (IOC). Zu diesem Zweck ist das arabische Emirat bereit, innerhalb der nächsten sechs Monate ein umstrittenes Sportgesetz entsprechend zu ändern.

FIFA und IOC hatten Kuwait wegen der politischen Einflussnahme der Regierung auf die sportlichen Institutionen suspendiert. Das Scheichtum ließ später ein Ultimatum verstreichen, ohne die umstrittenen Gesetze zu ändern, und wurde daraufhin im Oktober 2015 vorübergehend aus der FIFA und dem IOC ausgeschlossen.

Kuwaits Sportler durften damit nicht bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro starten, auch nimmt die Fußball-Nationalmannschaft nicht mehr an der laufenden Asien-Qualifikation für die WM 2018 in Russland teil.

"Die obersten Sport-Offiziellen haben dem Parlament angekündigt, binnen eines halben Jahres ein neues Gesetz einzuführen, dass mit der internationalen Charta konform geht", erklärte der Abgeordnete Abdulwahab al-Babtain. Zudem würden das IOC und die FIFA nach Kuwait eingeladen, um sich vor Ort von der Ernsthaftigkeit der Umsetzung zu überzeugen.

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