FIFA

Trotz neuerlichen FIFA-Skandals: Asiatischer Verband steht zu Blatter

Die asiatische Fußball-Konföderation AFC steht trotz des neuerlichen Skandals um den Weltverband FIFA an der Seite dessen Präsidenten Joseph Blatter. SID-IMAGES/SID-IMAGES/AFP/

Köln - Die asiatische Fußball-Konföderation AFC steht trotz des neuerlichen Skandals um den Weltverband FIFA an der Seite dessen Präsidenten Joseph S. Blatter (79). "Die AFC ist enttäuscht und traurig, spricht sich aber gegen jede Verzögerung der Präsidentschaftswahlen am 29. Mai aus", teilte der Kontinentalverband auf seiner Internetseite mit.

Die AFC versicherte, Blatter könne sich der Stimmen Asiens in seinem Bemühen um eine weitere Amtszeit gewiss sein: "Wir bestätigen unsere auf dem AFC-Kongress 2014 getroffene Entscheidung, Joseph S. Blatter zu unterstützen." 

Im Zuge von US-Ermittlungen gegen insgesamt 14 Personen waren am Mittwoch in Zürich sieben hochrangige FIFA-Funktionäre von der Kantonspolizei verhaftet und abgeführt worden, darunter auch die beiden FIFA-Vizepräsidenten Jeffrey Webb (Kaimaninseln) und Eugenio Figueredo (Uruguay). Der frühere Vizepräsident Jack Warner hat sich in seiner Heimat Trinidad und Tobago der Polizei gestellt.

Blatters einziger Gegenkandidat bei der Präsidentschaftswahl ist Prinz Ali bin Al Hussein (39), der als chancenlos gilt. Das portugiesische Fußball-Idol Luis Figo und der niederländische Funktionär Michael van Praag hatten ihre Kandidatur zurückgezogen.

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