FIFA

US-Behörden: "Korruption ein Ende setzen"

Die US-Justizministerin Loretta Lynch hat im Skandal um den Fußball-Weltverband FIFA die festgenommen Funktionäre scharf kritisiert. SID-IMAGES/SID-IMAGES/PIXATHLON/

Zürich - Die US-Justizministerin Loretta Lynch hat im Skandal um den Fußball-Weltverband FIFA die festgenommen Funktionäre scharf kritisiert. "Sie haben dem Fußball großen Schaden zugefügt, um ihre eigenen Interessen durchzusetzen und sich selbst zu bereichern", sagte Lynch während einer Pressekonferenz in New York.

Die US-Justizbehörde werde "diesen Praktiken und der Korruption ein Ende setzen und die Schuldigen zur Rechenschaft ziehen", sagte die frühere Oberstaatsanwältin für den Osten New Yorks. Ihr Nachfolger Kelly Currie kündigte an, dass die Festnahmen nicht das Ende, sondern eher der Anfang der Ermittlungen seien.

Am frühen Mittwochmorgen sind in der Schweiz sieben hochrangige FIFA-Funktionäre des von der Kantonspolizei Zürich festgenommen und abgeführt worden. Darunter auch die beiden FIFA-Vizepräsidenten Jeffrey Webb (Kaimaninseln) und Eugenio Figueredo (Uruguay). Die Polizeiaktion im noblen Fünf-Sterne-Hotel "Baur au Lac" glich einem Hollywood-Film. Die in Zivil gekleideten Beamten, die wegen eines Amtshilfeegesuches aus den USA handelten, ließen sich an der Rezeption die Zimmerschlüssel geben und holten die Funktionäre aus ihren Zimmern.

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