FIFA

FA-Präsident stellt FIFA-Wahl in Frage - Weiteres Vorgehen wird mit UEFA
abgestimmt

Nach der Festnahme von hochrangigen Funktionären hat der englische Verband FA als erste Konföderation die Wahl von Joseph S. Blatter infrage gestellt. SID-IMAGES/SID-IMAGES/AFP/

London - Nach der Festnahme von sieben hochrangigen Funktionären hat der englische Verband FA als erste Konföderation die Wahl von FIFA-Präsident Joseph S. Blatter am Freitag infrage gestellt. "Man muss fragen, ob die Wahl unter diesen Umständen stattfinden sollte", erklärte FA-Präsident Greg Dyke am Mittwoch. 

Blatter will sich am Freitag in seine fünfte Amtszeit wählen lassen, doch die FA will mit der UEFA nun überlegen, ob sie den Termin verhindern will und kann. "Die Dinge haben sich geändert und unsere Delegation wird am Donnerstag mit den Kollegen in der UEFA diskutieren, wie unsere Position aussieht und wie wir weiter vorgehen wollen", äußerte Dyke weiter. 

Sollte die Wahl stattfinden, stehe aber fest, "dass die FA für Prince Ali stimmen wird". Den jordanischen Prinzen Ali bin Al Hussein, einziger verbliebener Herausforderer Blatters, hatten die Engländer von Beginn an unterstützt.

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