FIFA

Neues Beobachtungssystem: Fifa verschärft Kampf gegen Diskriminierung

Die FIFA verschärft seinen Kampf gegen Diskriminierung und setzt dabei für die Qualifikationsspiele zur WM 2018 auf ein neues Beobachtungssystem. SID-IMAGES/SID-IMAGES/AFP/

Zürich - Der Fußball-Weltverband FIFA verschärft seinen Kampf gegen Diskriminierung und setzt dabei für die Qualifikationsspiele zur Weltmeisterschaft 2018 auf ein neues Beobachtungssystem. Wichtigste Maßnahme ist der Einsatz von Spielbeobachtern für Antidiskriminierung, die Spiele auf diskriminierende Vorfälle hin anschauen und Meldung erstatten. Ihr Einsatz wird von der FIFA koordiniert und zusammen mit dem Fare-Netzwerk gewährleistet, das bei der Bekämpfung von Diskriminierung im Fussball und beim Einsatz von Spielbeobachtern über langjährige Erfahrung verfügt.

Das neue System, das am Dienstag in London vorgestellt wurde, ist nach Verbandsangaben Ergebnis der Empfehlungen der FIFA-Arbeitsgruppe gegen Rassismus und Diskriminierung. Nach jedem Spiel erstattet der Spielbeobachter der FIFA-Disziplinarinstanz binnen 24 Stunden Bericht. Diese analysiert die Informationen und eröffnet gegebenenfalls ein Disziplinarverfahren.

"Ich freue mich sehr, dass dieses Programm Gestalt annimmt und in der Qualifikation für die WM 2018 erstmals zum Einsatz gelangt. Der FIFA-Kongress hat 2013 gegen Diskriminierung eine starke Resolution verabschiedet, und wir haben eine eigene Arbeitsgruppe gebildet. Das neue Beobachtungssystem ist eine konkrete Maßnahme, die ein unmissverständliches Signal für Vielfalt und gegen Diskriminierung aussendet", betonte FIFA-Präsident Sepp Blatter.

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