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FIFA-Wahl: Sky und BBC laden zur TV-Debatte ein

Die britischen Netzwerke Sky und BBC haben die vier Kandidaten für die Präsidentenwahl des Fußball-Weltverbandes FIFA zu einer TV-Debatte eingeladen. SID-IMAGES/SID-IMAGES/AFP/

London - Die britischen TV-Netzwerke Sky und BBC haben die vier Kandidaten für die Präsidentenwahl des Fußball-Weltverbandes FIFA zu einer TV-Debatte eingeladen. Der englische Verbands-Boss Greg Dyke würde das "Rede-Duell" von Amtsinhaber Joseph S. Blatter (78) mit den Herausforderern Michael van Praag (67), Prinz Ali bin Al Hussein (39) und Luis Figo (42) gerne im Londoner Wembley-Stadion moderieren.

"Ich würde eine Debatte sehr begrüßen", sagte Dyke: "Wir würden sehr gerne die Bühne dafür bieten." Sky und BBC begründeten ihre Einladungsschreiben mit einem "erheblichen Interesse" an der Wahl des FIFA-Präsidenten am 29. Mai in Zürich. 

Figo und Prinz Ali hatten zuvor bereits ihr Interesse an einer TV-Debatte signalisiert. FIFA-Boss Blatter hingegen soll sehr abgeneigt sein. Er würde sehr wahrscheinlich im Kreuzfeuer der drei Herausforderer landen, die im Wahlkampf alle eine ähnliche Linie gegen den aktuellen FIFA-Kurs fahren.

Der Sinn einer solchen Debatte ist allerdings fraglich. Gewählt wird der FIFA-Präsident von den 209 Mitgliedsverbänden (im ersten Wahlgang ist eine Zweidrittel-Mehrheit erforderlich, danach reicht die einfache Mehrheit) - ein TV-Duell vor allem für die Fans hätte wohl nur sehr geringe Auswirkungen auf den Wahlausgang.