FIFA

Niersbach reagiert zurückhaltend auf Prinz Alis Kandidatur für
FIFA-Präsidentschaft

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach hat zurückhaltend auf die angekündigte Kandidatur von Prinz Ali bin Al Hussein als Präsident des der FIFA reagiert. SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

Frankfurt/Main - DFB-Präsident Wolfgang Niersbach hat zurückhaltend auf die angekündigte Kandidatur von Prinz Ali bin Al Hussein als Präsident des Fußball-Weltverbandes FIFA reagiert. "Prinz Ali bin Al Hussein hat mich heute in einem Brief über seine Kandidatur informiert. Ich habe ihn bisher noch nicht näher kennengelernt, aber sehr viel Positives über ihn gehört. Er wird als starke Persönlichkeit beschrieben", ließ Niersbach in einer Pressemitteilung verlauten.

Prinz Ali (39), seit 16 Jahren Präsident des jordanischen Fußballverbandes und seit 2011 FIFA-Vize, gilt als Vertrauter von UEFA-Boss Michel Platini. Das bedeutet aber nicht, dass es automatisch eine breite Unterstützung der nationalen Verbände der Europäischen Fußball-Union (UEFA) gibt. "Wir werden innerhalb der UEFA noch im Januar besprechen, wie wir uns positionieren", sagte Niersbach.

Bei den Wahlen am 29. Mai in Zürich würde Prinz Ali gegen den FIFA-Präsidenten Joseph S. Blatter (Schweiz), der seine fünfte Amtszeit anstrebt, und den Franzosen Jérôme Champagne antreten. Um für die Wahl zugelassen zu werden, muss er jedoch die Unterstützung von mindestens fünf Nationalverbänden nachweisen. Welche von den insgesamt 209 Mitgliedsverbänden dafür infrage kommen, teilte der Jordanier zunächst nicht mit.

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