Doping

Doping im Fußball: Kontrollen seit 1988

Seit 1988 werden im deutschen Fußball Doping-Kontrollen durchgeführt. Zunächst wurden nur Urinproben nach den Bundesligaspielen genommen. SID-IMAGES/SID-IMAGES/

Köln - Seit 1988 werden im deutschen Fußball Doping-Kontrollen durchgeführt. Zunächst wurden nur Urinproben nach den Bundesligaspielen genommen. Seit 1995 wird auch im Training kontrolliert. Die Zahl der Tests hat seitdem kontinuierlich zugenommen - von etwa 100 pro Saison Ende der 80er Jahre auf rund 2200 in der vergangenen Spielzeit.

Bislang führt der Deutsche Fußball-Bund (DFB) die Wettkampfkontrollen durch, die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) die Trainingstests. 15 Prozent der NADA-Kontrollen waren in der vergangenen Saison erstmals Bluttests. Diese Zahl soll in der laufenden Spielzeit verdoppelt werden.

Ab Sommer übernimmt die NADA alle Dopingkontrollen - bei Spielen und dazwischen. Die Nationalspieler sind dem sogenannten ADAMS-System angeschlossen, in dem sie auf den Tag genau ihren Aufenthaltsort und ihre Erreichbarkeit angeben müssen.

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