DFB

Sommermärchen-Skandal: Grindel will Aussage von Bin Hammam erwirken

DFB-Präsident Reinhard Grindel hat einen neuen Vorstoß zur Aufklärung des Sommermärchen-Skandals angekündigt. AFP/SID/GIUSEPPE CACACE

Frankfurt/Main - DFB-Präsident Reinhard Grindel (55) hat einen neuen Vorstoß zur Aufklärung des Sommermärchen-Skandals angekündigt. Der Boss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) will nach Katar reisen, um doch noch eine Aussage des Skandalfunktionärs Mohamed Bin Hammam zu erwirken. Der 68-Jährige, der sich bislang nicht geäußert hat, steht im Zentrum der Affäre um die WM-Vergabe 2006 nach Deutschland.

"Ich hoffe, noch dieses Jahr nach Katar fliegen zu können, um dort mit Vertretern der Regierung zu reden, zu fragen, ob sie Möglichkeiten sehen, dass Herr Bin Hammam doch noch Auskunft gibt", sagte Grindel dem Portal Sportbuzzer.

Bei Bin Hammam versandeten einst die 6,7 Millionen Euro, die aus Deutschland über Umwege überwiesen worden waren und deren Zweck ungeklärt ist. In der WM-Affäre ermitteln die Behörden in Deutschland, der Schweiz und in den USA.

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