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DFB-Präsident Grindel fordert Ultras erneut zum Dialog auf

Reinhard Grindel hat die Ultra-Gruppierungen der Bundesligaklubs erneut zum Dialog aufgerufen. AFP/SID/GIUSEPPE CACACE

München - Reinhard Grindel hat die Ultra-Gruppierungen der Bundesligaklubs erneut zum Dialog aufgerufen. "Wir sind bereit, über alles zu reden. Aber es ist unabdingbar, dass der Fußball gewaltfrei sein muss", sagte der DFB-Präsident in der Halbzeitpause des Saisoneröffnungsspiels zwischen Bayern München und Bayer Leverkusen im ZDF.

Grindel betonte noch einmal, dass der Verband mit der vorläufigen Aussetzung der Kollektivstrafen ein starkes Zeichen gesetzt habe. Zudem habe er selbst den Ultras am Freitag noch einmal die Hand gereicht, indem er Drittligist Hansa Rostock begnadigt habe. Am Freitag hatte der DFB bekannt gegeben, dass der Komplett-Ausschluss der Hansa-Fans für die Auswärtsspiele beim 1. FC Magdeburg und Carl Zeiss Jena vom Tisch sei.

"Wir sind bereits in Gesprächen und werden diese weiter vertiefen", sagte Grindel, der darauf hinwies, dass kein Thema tabu sei. Stehplätze, faire Eintrittspreise, die 50+1-Regel, die Programmgestaltung in den Stadien, alles müsse ergebnisoffen diskutiert werden. Dass der DFB auch in München vor dem Anpfiff auf Plakaten verunglimpft wurde, wollte der DFB-Boss nicht kommentieren.

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