DFB

Sörgel: Keine "Narrenfreiheit" mehr im Fußball

Nach den gravierenden Vorwürfen gegen den VfB Stuttgart und den SC Freiburg hat Doping-Experte Fritz Sörgel den DFB in die Pflicht genommen. SID-IMAGES/SID-IMAGES/PIXATHLON/

Berlin - Nach den gravierenden Vorwürfen gegen den VfB Stuttgart und den SC Freiburg hat Doping-Experte Fritz Sörgel den Deutschen Fußball-Bund (DFB) in die Pflicht genommen. "Da muss der DFB in Zukunft eine Schippe drauflegen, damit er glaubwürdig wird", sagte das Mitglied der Freiburger Evaluierungskommission dem ZDF-Morgenmagazin: "Fußball ist ein Volkssport, der wichtigste Sport in Deutschland - da kann man sich nicht erlauben, dass etwas ungeklärt bleibt."

Sörgel, Leiter des Instituts für Biomedizinische und Pharmazeutische Forschung (IBMP) in Heroldsberg, meinte, der DFB müsse über die "Narrenfreiheit", die der Fußball nun einmal habe, nachdenken.

Am Montag waren - wenn auch unter fragwürdigen Umständen - erste Erkenntnisse der Ermittlungen der Kommission, die sich mit der Doping-Vergangenheit an der Freiburger Universität beschäftigt, an die Öffentlichkeit gelangt. Demnach sei in den "späten 1970er und frühen 1980er Jahren" beim Bundesligisten aus Stuttgart "im größeren Umfang" und "wenn auch nur punktuell nachweisbar" auch beim damaligen Zweitligisten aus Freiburg Anabolikadoping vorgenommen worden.

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