Bundesliga

Bayern in Geldrangliste Vierter - ManU neuer Krösus

Der deutsche Branchenprimus Bayern München hat in der inoffiziellen Geldrangliste des internationalen Fußballs Boden gutgemacht. AFP/SID/CHRISTOF STACHE

London - Der deutsche Branchenprimus Bayern München hat in der inoffiziellen Geldrangliste des internationalen Fußballs Boden gutgemacht. Dank einer 25-prozentigen Steigerung rückte der Rekordmeister mit einem veranschlagten Gesamtumsatz von 592,0 Millionen Euro (ohne Transfers/Vorjahr: 474,0 Millionen Euro) in der "Money League" des Wirtschaftsberatungskonzerns Deloitte für die Saison 2015/16 vom fünften auf den vierten Rang vor.

Neuer Krösus ist Englands Rekordmeister Manchester United mit 689,0 Millionen Euro (519,5). Real Madrid verlor trotz seines erneuten Triumphes in der Champions League mit 620,1 Millionen (577,0) die Spitzenposition und fiel sogar noch hinter den spanischen Erzrivalen FC Barcelona (620,2/560,8) auf Platz drei zurück.

Neben München sind aus der Bundesliga weiterhin nur Vizemeister Borussia Dortmund und Schalke 04 unter den 20 umsatzstärksten Klubs vertreten. Allerdings verpasste Dortmund als Elfter mit 283,9 Millionen Euro (280,6) die Top Ten wieder deutlich, und Schalke fiel mit 224,5 Millionen Euro (219,7) vom 14. auf den 15. Rang zurück.

München setzte dem Ranking zufolge 97 Millionen Euro weniger als ManU um. Vor Jahresfrist hatten die Bayern noch 103 Millionen Euro hinter dem damaligen Spitzenreiter Madrid gelegen. Beim Bundesliga-Krösus hätten sich in der zurückliegenden Spielzeit vor allem Einnahmen aus internationalen TV-Verträgen und lukrativen Sponsoren-Deals positiv auf das Ergebnis ausgewirkt, konstatierten die Analysten.

Die gleichen Faktoren schlugen noch mehr bei Manchester durch. Die Red Devils erzielten ein Umsatzplus von 33 Prozent. Barcelona durchbrach dahinter erst als insgesamt dritter Klub die Schallmauer von 600 Millionen Euro Gesamtumsatz.