Bundesliga

Hangartner: Kein offizieller Mannschaftsarzt in den frühen 80ern

Der damalige Trainer des SC Freiburg, Lutz Hangartner, hat eine sorglosere medizinische Betreuung der Profis in den frühen 1980er Jahren angedeutet. SID-IMAGES/SID-IMAGES/SID/

Freiburg - In der Doping-Diskussion im deutschen Profifußball hat der damalige Trainer des Bundesligisten SC Freiburg, Lutz Hangartner, eine sorglosere medizinische Betreuung der Profis in den frühen 1980er Jahren angedeutet. "Fakt ist, dass es zu diesem Zeitpunkt noch keinen offiziellen Mannschaftsarzt gab. Jeder Spieler hatte die Chance, sich den Arzt seines Vertrauens auszusuchen", sagte Hangartner bei Sky Sport News HD. 

In der vergangenen Woche waren erste - wenn auch voreilig publizierte - Erkenntnisse der Ermittlungen der Evaluierungskommission, die sich mit der Doping-Vergangenheit an der Freiburger Universität beschäftigt, an die Öffentlichkeit gelangt. Demnach sei in den "späten 1970er und frühen 1980er Jahren" beim Bundesligisten VfB Stuttgart "im größeren Umfang" und "wenn auch nur punktuell nachweisbar" auch beim damaligen Zweitligisten SC Freiburg Anabolika-Doping vorgenommen worden. Schlüsselfigur der Ereignisse war der frühere Freiburger Sportmediziner Armin Klümper.

"Es ist gar keine Frage, dass in Freiburg der eine oder andere Spieler bei Klümper war. Ich habe im Training davon keine Rückschlüsse gezogen", sagte Hangartner, der in der Saison 1981/82 Trainer der Breisgauer war.

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