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Tagesticker: 10. Januar 2019

Stark: Raheem Sterling vs. Rassismus

Wie Raheem Sterling einem Opfer von Rassismus Mut macht. Warum wir uns um Wynton Rufer Sorgen machen. Wie großartig Manchester Citys FA-Cup-Gegner reagiert hat. Und überhaupt alles Wichtige zum Tag.

17:57 Uhr

Aber nun gut, in wenigen Minuten beginnt die Handball-WM, alles dazu lest ihr in unserem Tochter-Magazin »7FREUNDE«. Vielleicht. Mit diesem Bild entlassen wir (rechts) euch in den Feierabend. Bis morgen. 

16:36 Uhr

Derweil Skandalstimmung in England! Dort sollen sich einige Premier-League-Spieler auf ihren Weihnachtsfeiern wie Privatuni-Studenten benommen und ordentlich Kokain auf den Toiletten konsumiert haben. Namen wurden bisher nicht genannt, mindestens ein Spieler soll vom Trainer ins Taxi bugsiert worden sein. Allerdings, weil ihn der Coach für betrunken hielt. Der grassierende Drogenmissbrauch sei unter der Hand schon länger bekannt, die Dopingkontrollen in der Liga einfach zu lasch und die Premier League auch nicht wirklich konsequent. Dabei wäre die Lösung so einfach, wie die »Welt« gerade titelt: »Schnee in Bayern & Sachsen: Landkreise rufen Katastrophenfall aus«

14.45 Uhr

Und noch eine Transfermeldung: Der FC Chelsea soll im Zuge des Pulisic-Deals auf sein »Matching-Right« bei Thorgan Hazard verzichtet haben. Das besagt, dass der Klub das Recht hat, bei einem Kaufangebot für Gladbachs Mittelfeldspieler, bei dem die Fohlen »ok« sagen, die gleiche Summe zu bieten und aber garantiert den Zuschlag zu erhalten. Damit gibt Chelsea indirekt zu, Hazard nicht verpflichten zu wollen, womit wiederum der Weg frei wäre für einen Wechsel nach Dortmund. Der BVB soll demnach bereits ein Angebot von 42 Millionen Euro hinterlegt haben. Und rund um den Borsig-Platz kratzen sie weiter alles Blattgold aus den Steakhäusern der Stadt, um ihrem Manager Michael Zorc ein Denkmal daraus zu errichten. 

14.20 Uhr

Kurz haben wir uns Sorgen gemacht, da Sport1 titelt: »FC Bayern: Renato Sanches ist bereit für den Durchbruch.« Doch dem Magen-Darm-Trakt des Mittelfeldspielers geht es gut. Sanches will nur vielleicht den Klub wechseln, weil er nun doch mehr spielen möchte. Im Gegenzug meldet die Bild, der FC Bayern hätte Interesse an einer Verpflichtung von Adrian Rabiot, der in Paris nicht mehr mag und zugleich aber vom FC Barcelona umworben wird. Und wieder warten alle auf einen Durchbruch. Gesundheit auch.

13.40 Uhr

Es war eine Frage der Zeit. Es ist genial. Das Ribe(r)eye-Steak.

13.20 Uhr

Lange Zeit hat sich Augsburgs Martin Hinteregger gegen die moderne Welt versperrt und aus voller Überzeugung auf ein Klapphandy gesetzt: »Es kann SMS, Telefonieren und Snake. Man hat sehr viel mehr Zeit für andere Dinge.« Jetzt aber ist Schluss mit der Gestrigkeit, Hinteregger hat sich ein Smartphone zugelegt. Aus einem einfachen Grund: Eine Vielzahl an Mannschaftsterminen wurde nur über WhatsApp kommuniziert, so dass der Österreicher immer wieder fehlte, schlicht, weil er von nichts wusste. Was zur Erkenntnis führte: »Als ich am Monatsende meine Strafen sah, merkte ich, dass ein neues Handy günstiger wäre«, so Hinteregger im Kicker

12.30 Uhr

Während eine Ex-Freundin von Cristiano Ronaldo behauptet, er sei ein »Psychopath und Lügner« (siehe Tagesticker von gestern >>>), befassen sich andere Menschen mit schöneren Dingen rund um Cristiano Ronaldo. Zum Beispiel damit, eine Karte zu erstellen, in der verzeichnet sind: Alle Orte, an denen CR7 jemals ein Tor erzielt hat. Womit auch klar ist, dass seine Karriere unvollendet bleiben wird. Denn wer niemals ein Tor in Hamburg geschossen hat, hat den Fußball nie geliebt. (Hier geht's zur interaktiven Karte >>>)

12 Uhr

Starke Geste von Raheem Sterling. Dem wurde unlängst zugetragen, dass ein junger Mann namens Ethan Opfer rassistischer Äußerungen wurde. Weshalb Sterling sich hinsetzte und Ethan einen Brief schrieb: »Bleib stark und sei immer stolz auf das, was du bist und lass dir deine Courage niemals nehmen. Du bist stark und mutig. Bleib Du, Junge!«
 Schöner als jeder Hattrick.

11.30 Uhr

Sensation in Frankreich. Dort hat Paris St. Germain im heimischen Liga-Pokal verloren. Daheim. Mit Neymar, Mbappé und mit Draxler. Spötter könnten nun meinen, es müssen »wegen« Draxler heißen. Aber Draxler hin, Draxler her. Eine 1:2-Heimniederlage gegen EA Guingamp, den Letzten (!) der Ligue 1, das stand außerhalb jeder Vorstellungskraft. Denn es ist das erste Mal in fünf Jahren, das erste Mal nach 44 (!!!) Partien, dass PSG ein Spiel in diesem Wettbewerb verliert. Zuletzt war das im Januar 2014 der Fall, damals unterlag man Montpellier. Den Pokal holte dann anschließend wer? Natürlich: EA Guingamp. 

11.15 Uhr

Knappes Ding gestern in Manchester. League-Cup zwischen City und Burton Albion, zwischen der 1A-Aufstellung eines Scheich-Klubs (also mit Sané, Silva, Mahrez) und, nun ja, einem mittelmäßigen Drittligisten. Dessen größter Name der des Trainers ist: Nigel Clough, Sohn von Brian Clough (einen ausführlichen Text über beide findet ihr hier >>>). Endstand: 9-0. Und trotzdem ging Burton als Sieger aus dem Abend. Zumindest ihr Trainer. Mit seinem Interview nach Spielschluss. In dem er unter anderem und danach gefragt, was wohl Pep Guardiola nach Abpfiff zu ihm sagte, antwortete: »Er hat mich auf ein Glas Wein eingeladen. Ich hoffe, er hat mehr als ein Glas.« 

11 Uhr

Gute Besserung an Wynton Rufer! Der beste Spieler in der Geschichte Neuseelands, die Legende Werder Bremens hat es am Wochenende und nach dem Besuch eines Basketballspiels vom Elektroscooter geworfen - Herzinfarkt. Einer der milderen Sorte zum Glück. Und es war auch sofort Hilfe zur Stelle. Und trotzdem wurde Rufer ins Krankenhaus eingeliefert und anschließend ins künstliche Koma versetzt. Aus dem er gestern wieder erwacht ist. Scherzend und bestens gelaunt, wie sein Bruder Shane dem New Zealand Herald berichten konnte. Gut so! (Alles über Wynton Rufer findet ihr hier >>>)