Schalke 04

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Bayern München

Schalke-Bayern im Liveticker

Grüß Gott!

Erster Startelfeinsatz, erster Assist, erstes Tor: James Rodriguez sagt pünktlich zum Oktoberfest »Grüß Gott!«. Schalke hielt immerhin ordentlich mit – und der Ticker öffnet sich ein Dosenbier der Herzen.

imago

20:02 Uhr

Herzlich Willkommen zum Bundesligaspiel Schalke-Bayern. Heute als Co-Tickerer am Start: Markus Merk und Olaf Thon. Viel Spaß.

20:07 Uhr

Erste Schocknachricht: Manuel Neuer kann nicht spielen. Dafür heute mit dabei: Sven Scheuer.

20:09 Uhr

Apropos Bank: Wir sitzen auch gemütlich. Prost!


20:14 Uhr

Apropos Bank, zum zweiten: James Rodriguez sitzt heute vermutlich gar nicht dort. Er spielt. Zumindest laut kicker-Informationen. Warum? Wir wissen nur, dass Ancelotti heute einen Anruf aus Kolumbien erhalten hat.


20:17 Uhr

Aktuell auf Sky: Gladbach gegen Stuttgart. Spielstand: 2:0. Kollege Ilja Behnisch – Gladbach-Fan seit 1973 – fährt gerade im Ein-Mann-Fahrradkorso durch Berlin, während Hans-Jörg Criens ihm in Netzers alter Corvette hinterher fährt. Ein schönes Bild.

20:19 Uhr

Übrigens: Wirklich schlimm an der Sky-Talkrunde mit RB Leipzigs Ralf Rangnick und Rafael Buschmann vom »Spiegel« war ja Jörg Wontorras joviales Ranschmeissen an Rangnick: »Ihre Eltern kommen auch aus Königstein? Meine auch! Aber das vertiefen wir demnächst mal privat.« Danach musste ich erst mal die Pfütze unter dem Fernseher wegwischen. Das hatte ich zuletzt, als Bayern 2001 die Meisterschaft gewann. Damals tropften aber die Tränen der Schalker aus dem Fernseher. Diesmal war es der Schleim des sogenannten Fußballjournalismus.

20:21 Uhr

Apropos Fußballjournalismus: Jochen Breyer vom ZDF ging unlängst Bayerns neuen Sportdirektor Hasan Salihamidzic an. Und das tat er ungewohnt hart für einen TV-Sport-Moderator. In einer Kolumne für den sportbuzzer schrieb er: »Brazzo zeigt zu wenig Profil.« Brazzo hat noch nicht darauf reagiert. Vermutlich will er heute »die Antwort auf dem Platz geben«. Das Trikot mit der Nummer 20 liegt schon bereit.

20:22 Uhr

Wie immer auf Sky: Heiße Musik, bunt geschnittene Videos, interessante Interviews. Okay, das Letzte war gelogen.

20:24 Uhr

Jetzt also Marcus Lindemann im Gespräch mit Schalkes Alessandro Schöpf. Hier die besten Aussagen aus dem Interview:

20:25 Uhr

Cut. Und plötzlich spricht Brazzo. Wahnsinn, diese Technik. Brazzo also sagt auch irgendetwas. Es geht, zusammengefasst, um Fußball. »Schön«, denkt sich Kollege Stephan Reich. »Fußball finde ich voll okay.«

20:29 Uhr

Blick in den Spielertunnel. Der soll mit seinen silber-grauen Wänden ein wenig nach Zeche und Kohlestollen aussehen. Sieht in Wahrheit aber aus wie eine Achtziger-Jahre-Gehgeisterbahn auf dem »Hamburger Dom«. Habe Angst.

20:30 Uhr

Spürt ihr das? Gleich geht's los. Sofern der Videoschiedsrichter die Platzwahl nicht wieder abpfeift.

1.

Anpfiff. Immer noch 0:0. Ancelotti raus!

3.

Schalke gegen Bayern also. Ein Spiel, bei dem heute morgen in der Redaktionsrunde bereits vollmundig ein 3:0 für die Schalker angekündigt wurde. Was freilich nichts heißen muss, schließlich haben wir hier von Fußball in etwa so viel Ahnung wie Stevie Wonder von Farbe. Aporpos: Zeit, den Fernseher einzuschalten.

5.

Eckball James Rodriguez, der ja überraschend doch spielt. Sieht aus wie die personifizierte Unschuld, der Bub. Dabei ist er Mitschuld an einer Überschrift, die hunderte Journalisten weltweit das Augenlicht gekostet hat:

8.

Nächste Ecke Bayern. Noch eine, dann gibts Elfmeter, sagt der Videoschiri.

11.

Oha, Doppel-, ach was, Dreifachchance Bayern. Aber Lewandowski wurschtelt lieber selbst, als den Ball zum 1:0 querzulegen. Lesen Sie am Samstag im »Spiegel«: »Lewandowski spricht Klartext: Querpässe haben im spätkapitalistischen Verwertungsfußball nichts verloren.«

14.

Aber wir müssen auch über Ralf Fährmann reden, der bei einem Fernschuss Sebastian Rudys die wahrscheinlich größte Parade seit der Love Parade 1999 auspackte. Und an der Seitenlinie steht Dr. Motte und rümpft die Nase: »Pfff, Sellout...«

16.

Und wo wir beim Thema sind: Finde es immer noch komisch, Sebastian Rudy bei den Bayern zu sehen. Als würde man einen der Ludolfs dabei beobachten, wie er eine Arie aus »Figaros Hochzeit« singt. Und das auch noch fehlerfrei.

18.

18 Minuten gespielt. Bayern leicht besser. Die Schalker laufen zumeist aufgeschreckt durch die Gegend, als würde der Eismann alle paar Sekunden woanders klingeln.

20.

Goretzka spielt einen Pass über zwei Meter ins Aus. »Ist das Kunst oder kann das weg?« ruft ein Fan. Abstrakte Kunst!, antwortet Goretzka – und schlägt zur Vollendung seines Werkes einen Salto. Ohne Drehung.

22.

Die Schalker könnten jetzt mal auf die Idee kommen, dass man beim Fußball einen Ball ins gegnerische Tor schießen muss. Die Sache ist nur: Momentan hat Schalke eher noch Probleme in der Abwehr. Coman geht an Kehrer vorbei, der vor Schreck einfach umfällt.

24.

Aber dann, ganz plötzlich, liegt der Ball im Bayern-Tor. Große Aufregung. Wolff-Christoph Fuss bekommt Schnappatmung. Aber nein, Abseits. Weiterhin 0:0! Oder, als Frage formuliert: Erlebt Ancelotti das Ende dieses Spiels?

26.

Es geht Schlag auf Schlag. Elfmeter auf der anderen Seite. Handspiel von Naldo (ja, der spielt wirklich noch). Lewandowski verwandelt. So sicher, wie er das macht, können wir übrigens nicht mal die Schuhe zubinden, einen Strich auf ein leeres Blatt Papier zeichnen oder den Vornamen des Torschützen fehlerfrei (mit Rechtschreibprüfung) an den Schluss dieses Eintrags schreiben: Robart!

31.

Bayern mit gefühlten 89 Prozent Ballbesitz. Und der nächsten Chance. Aber Fährmann rettet vor James. Der bislang eine ordentliche Partie spielt. Und der, während ich diesen Eintrag schreibe, doch tatsächlich das 2:0 schießt. Mit links. Fährmann sieht nicht gut aus (Symbolbild): 

33.

Tja, kurz dachte man ja, der gute, alte FC Hollywood sei wieder am Start. Niederlage in Hoffenheim, rumpliger Start in der Champions League, außerdem angeblicher Zoff in der Kabine sowie zwischen Rummenigge und Lewandowski nach dessen »Skandal«-Interview. Wir haben uns schon gefreut, im P1 einen Tisch zum Gaffen reserviert und einem Bild-Reporter Interna darüber zugesteckt, wie lange sich Bruno Labbadia in der Kabine die Haare föhnt. Und dann? Putzen die Bayern Mainz mit 4:0, führen auf Schalke 2:0 und alles ist wie immer. Und wir gehen nach Hause und umarmen zum Einschlafen traurig unseren Stoff-Maulwurf »Lothar«.

36.

Salihamidzic an der Seitenlinie zufrieden: »Morgen früh vor dem Training kriegen die Jungs eine richtig schöne Lobrede. Gleich nachdem ich Kalle und Uli ihren Kaffee gekocht und den Müll runtergebracht habe.«

39.

Muss den Schalke-Fans, die vor zwei Wochen die Plakate hochhielten, Schalke verlöre unter Heidel seine Identität, übrigens energisch widersprechen. Schalke hat hier super mitgespielt, hatte zwei dicke Chancen und verkackt nun trotzdem. Finde, SchalkesIdentität ist noch deutlich da.

41.

Mein Gott, ey: 2:0 Bayern und schon ist das Spiel langweiliger als eine Staffel »Deutschlands schönste Bahnstrecken« auf Valium. Hier passiert nichts mehr, das wissen die Bayern, das wissen die Schalker, das wissen wir. Falls ihr uns sucht: Wir sind in der Redaktionsküche und zutzeln die Kaffeepads aus, um wach zu bleiben.

44.

Übrigens: Beim FCB heute Friedl und Früchtl auf der Bank. Ist das etwa eine Promo-Maßnahme für eine neue Kinderserie auf FCB-TV? Hier ein Blick ins Programm der nächsten Wochen:

Folge #1: Friedl & Früchtl und das Geheimnis des Börsenpagers
Folge #2: Friedl & Früchtl und der schwer auszuhaltende Dusel
Folge #3: Friedl & Früchtl und der gerollte Jubel-Teppich
Folge #4: Friedl & Früchtl und der reimende Kalle
Folge #5: Friedl & Früchtl und der verschwundene sportliche Wettbewerb
Folge #6: Friedl & Früchtl und das zerbrochene Weizenglas
Folge #7: Friedl & Früchtl und der Superpfau

45.

Halbzeit: Carlo Ancelotti geht in die Kabine, seine Augenbrauen bleiben auf der Bank sitzen und besprechen die Taktik.

21:17 Uhr

Diese verdammte Tipico-Werbung! Wird untermalt von Beats von Haftbefehls »Lass die Affen aus dem Zoo«. Aus Angst, meine Credibility zu verlieren, schließe ich jedes Mal prompt mein iTunes, in dem sich Songs von Tic, Tac, Toe und Der Wolf befinden.

21:19 Uhr

Das Telefon klingelt. Äußerst aggressiv. Kann nur Felix Magath sein, denke ich. Und so ist es auch. Möchte, dass Schalke in der Kabine Liegestütze machen. Ist enttäuscht, als wir ihm mitteilen, dass wir die Telefon-Durchwahl zur Schalker Kabine nicht haben.

21:21 Uhr

Und wieder Sky-Mann Lindemann. Im Talk mit Schöpf. »Ach, was!?« (Loriot-Stimme)

21:24 Uhr

Schöpf sagt: »Schiedsrichter-Entscheidungen sind Tatsachen-Entscheidungen.« Wir schalten um auf Kanal 876, in der Hoffnung, dass dort ein Testbild läuft.

21:26 Uhr

Schöpf hofft darauf, dass Schalke ein Anschlusstor macht. Wir hoffen, dass dieses Interview bald endet. Aber Sky-Mann Lindemann denkt nicht daran. Fragt weiter. Hakt nach. Ist etwas Großem auf der Spur. Vielleicht hat ja auch Schöpf etwas mit der dubiosen WM-Vergabe 2006 zu tun. Er war damals schließlich schon zwölf Jahre alt.

21:30 Uhr

Werbeblock. Und die Erkenntnis, dass »Elite Partner« in der Halbzeit eines Schalke-Spiels vollkommen zurecht einen Spot geschaltet hat.

46.

Während der Kirmes-Techno noch verhallt, stößt Marusha zur zweiten Halbzeit an.

48.

Weiter geht's also. Würde gern wissen, wann die Bayern zuletzt eine 2:0-Führung noch abgegeben haben: Mein Tipp: Etwa Neunzehnnieundneunzig.

51.

Oder geht da vielleicht doch noch was? Wird das einer dieser magischen Fußballabende? Zündet Olaf Thon zuhause gerade einen Viererpack Kerzen an? Reibt Jörg Böhme beschwörend seinen linken Fuß und murmelt dabei Verse aus dem Schalke Unser? Kommt gleich Klaus Fischer per Fallrückzieher ins ins Spiel und schießt die Jahrhunderttore 2100, 2200 und 2300? Vielleicht, vielleicht und vielleicht.

54.

Die Realität: Guido Burgstaller burgstallert durchs Abseits, während James Rodriguez sich am Schalker Strafraum dunkel an sich selbst anno 2014 erinnert und einen Ball weltklasse in den Sechzehner flankt, wo ihn Müller an den Pfosten setzt. Wenn das hier noch was wird für Schalke, investiere ich all mein Geld in sämtliche verfügbaren Besen und esse nie wieder etwas anderes.

57.

Was die Kameras nicht zeigen: Zwischen den Münchner Angriffswellen wartet Robert Lewandowski am Schalker Sechzehner und liest Karl Marx' »Kapital«.

60.

Und plötzlich ist Yevgen Konoplyanka am Start, lässt seinen Gegespieler mit einem Wackler stehen, mit dem er auch in der Hoola-Hoop-Bundesliga eine gute Figur abgeben würde, und zieht das DIng knapp am langen Eck vorbei. Geht hier doch noch was für Schalke 04? Zumindest in der Hoola-Hoop-Bundesliga, wo die Knappen ebenfalls nur Fünfter sind?

62..

Kingsley Coman dribbelt an Weston McKennie vorbei. Ein Duell der geilen Namen. Und ein Duell der geilen Frisuren. Beide haben ihr Haar keck nach oben toupiert und leicht getönt. Würden die beiden einen Frisörsalon eröffnen, hieße der »The Fresh Princes of Bel-Hair.«

66.

Schalke drückt nun tatsächlich. Und ist richtig wütend. Nach einer fragwürdigen Schiedsrichterentscheidung ballert Embolo aggressiv den Ball in Richtung Tribüne. So in etwa stelle ich mir Metal-Fans vor, die bei einem Slayer-Konzert beim Anfrangsriff von »Reign in Blood« einen Stromausfall erleben müssen.

68.

Schalke mit einer Chance nach der nächsten. Ich bekomme leider keine einzige mit. Weil ich eben die Augen geschlossen habe und den Schalke-Fans zugehört habe, wie sie ihren Gassenhauer »Wir sind asoziale Schalker...« anstimmten. Dann nippte ich am Vetlins aus der Dose – und war schockbetrunken.

70.

James mit einem Schussversuch. Aber so harmlos, dass Fährmann ihn mit Blicken um den Pfosten gucken kann.

72.

Burgstaller könnte auch in einem Bud-Spencer-Italo-Western mitspielen. Kopf runter, mit der einen Hand die Gegner wie lästige Fliegen wegfiedeln, mit der anderen die Mitspieler in dirigieren – und dann ab durch die Mitte. Je länger ich drüber nachdenke: Würde ich mir angucken. Direkt nach »Vier Fäuste für ein Halleluja«.

74.

Offensiv geht nun nicht mehr viel bei Schalke. Ein paar Pässe, ein paar Sprints, ein paar Flanken. Da geht nichts mehr. Man könnte sich auch eine Vierkäsepizza ohne Käse bestellen. Wäre vermutlich sinnvoller.

78.

Und jetzt klingelt's wieder. James mit einem Traumpass auf Vidal und der vollendet. Eine Kombination, die so schön ist, dass man sie gerne als Schwarz-Weiß-Kunstdruck hätte, um sie sich übers Bett zu hängen. Wenn Christian Lindner nicht ein Copyright auf sämtliche Schwarz-Weiß-Drucke hätte.

80.

Vidal also der Torschütze. Der war eigentlich nur noch eingwechselt worden, weil er für die Kooperation des FCB mit dem Münchner Zoo noch ein paar frische Sprunggelenke für das Raubtiergehege mitbringen sollte. Aber naja, wenn er schonmal da ist...

83.

Nochmal das Pässchen von James in der Zeitlupe. Wenn ich irgendwann Vater werde, nenne ich mein Kind »Pässchen von James in der Zeitlupe«.

84.

»Von James in der Zeitlupe« übrigens auch ein schöner Adelstitel. Freiherr von James in der Zeitlupe. Mit einem großen Landsitz, auf dem weiße Pferde elegant über Büsche springen und beim Polo jeden Tag ein neuer Rekord fällt.

87.

Tja, die Schalker geben sich immerhin nicht auf, das ist ja schon mal was. Und trotzdem müssen sie nach einem guten Saisonstart unter dem neuen Coach heute abend einsehen: Das Leben ist eben doch nicht immer nur Pommes und Desco.

88.

88. Minute. Würde es jetzt 1:1 stehen, stünde es gleich 1:2.

90.

Thiago mit dem Foul. Sieht man ja auch nicht so oft. Ist ja ansonsten eher einer, der Haydns Violinkonzerte mit der Innenseite spielen könnte. Kann aber anscheinend auch zulangen und sieht Gelb. Das gibt von uns die »Kicker«-Note Fis.

91.

Und das war's. Schalke hält gut dagegen, aber in der gegenwärtigen Fußballwelt bedeutet »gut dagegenhalten« eben, mit einem 0:3 gegen die Bayern nach Hause zu gehen. Wenn es glimpflich läuft. Machen die Schalker deswegen die Raupe vor der Kurve? Oder ist das der Videoschiri, der seine Kontaktlinsen sucht? Wir wissen es nicht.

22:24 Uhr

James Rodriguez also mit seinem Debütor für die Bayern in der Bundesliga. Und mit seinem Debüt-Weltklasseassist. Außerdem mit seinem Debüt-Fantasieangebot von PSG? Wir werden Neymars Instagram-Account über nacht im Auge behalten und wenn etwas passiert, gibt's die Push-Nachricht, keine Sorge. Und bevor jetzt die nächste Videobeweis-Diskussion losbricht – was sie gerade tut – schalten wir den Fernseher schnell aus. Und entschwinden in eine Welt voller FCB-Dominanz, PSG-Fantastilliarden und Instagram-Zickerei, die wir nicht mehr verstehen. Also die Welt generell, nicht die Zickerei. In diesem Sinne...

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