Juventus Turin

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Ajax

Juventus Turin gegen Ajax Amsterdam im Liveticker

De Ligtgestalt

Ajax Amsterdam zaubert sich weiter durch Europa, erlegt dank Kapitän Matthijs de Ligt mit Juventus Turin den nächsten Giganten und berauscht sich mehr und mehr an sich selbst. Schaute verknallt zu: der Ticker.

20:45 Uhr

Dazn Ding! Eine Bande junger Holländer hat sich dem Vernehmen nach auf den Weg nach Italien gemacht, nur um eine alte Dame zu verkloppen. Steht für euch mit der Handykamera daneben und greift nicht ein: Tobi »Frikandel« Ahrens und Max »Spezial« Dinkelaker. Guten Appetit.

20:49 Uhr

Nur falls ihr verspätet einschaltet, übertragen wird das Spiel eben von den Dazn-Kollegen. Was die Frage aufwirft: Kann Dirk Nowitzki schon wieder über 90 Minuten gehen?

20:53 Uhr

Schön natürlich, dass Amsterdam in diesen Tagen seinem eigenen Wappen gerecht wird. Ajax, griechischer Held im Kampf um Troja. Einer, der bis zum letzten Blutstropfen kämpft. Aber nun gut. Die Juve-Spieler machen ihre Sache auch gut - so als J.

20:56 Uhr

»Ronaldo müsste sein nächstes Meisterstück abliefern«, sagt Ralph Gunesch. Der Ex-Profi, der Experte, der mit 137 Zweitliga-Spielen, 84 Regionalliga-Spielen und wirklich sehr schönen Autos natürlich genau weiß, worauf es in der Königsklasse ankommt. Aber entschuldigt mich, ich muss meine Bewerbung als Drittligaexperte fertigstellen.

20:58 Uhr

Die Spieler laufen ein, Juventus angeführt von Paulo Dybala. Gut sieht sie aus, die alte Dame, die Pariser Feuerwehr hat ganze Arbeit geleistet.

20:59 Uhr

Die Turiner Aufstellung überrascht nicht: Nebenmann - Nebenmann, Nebenmann, Nebenmann, Nebenmann - Nebenmann, Nebenmann, Nebenmann, Ronaldo, Nebenmann, Nebenmann.

21 Uhr

Auf der anderen Seite: Toll, wie Ajax diesen Weg gegangen ist. War sicherlich nicht ganz leicht, so als A-Jugendmeister.

1.

Anpfiff im Champions-League-Viertelfinal-Rückspiel. Unter Flutlicht. Mit reihenweise Superstars. Oder wie wir Hertha-Fans sagen: andere Sportart. 

2.

Erste Aktion, erstes Foul an Ronaldo. Wenn das in der Taktung weitergeht, können sie ihn vielleicht tatsächlich stoppen. 

4.

Aber machen wir uns doch nichts vor. Ajax wird Turin Paroli bieten, erfrischend nach vorne kombinieren, die Menschen mit jugendlichem Eifer begeistern – und am Ende ballert Ronaldo doch wieder irgendeinen zu Unrecht gegebenen Elfmeter in den Giebel, präsentiert danach den eingesprungenen Breitbein-Macho und Juve zieht ins Halbfinale ein. Weil Fußball nun mal ein gefühlloses Arschloch sein kann. Und nun entschuldigt mich. Ich muss einen Becher Eis in mich hineinschaufeln und mich bei meiner Mutter ausheulen. 

5.

Haha. Gerade erzählt der DAZN-Mann, dass Juves Startelf so jung ist wie seit dreieinhalb Jahren nicht. Mit 28,irgendwas Jahren im Schnitt. So als würde man sagen, dass der eigene Stafford ganz zahm geworden sei. Weil er seit 2018 kein Kind gefressen hat. 

7.

Mazraoui humpelt vom Feld. Ahnt wohl auch, was Ajax heute blüht.

9.

Für Mazraoui geht es nicht weiter. Weil er, wie wir in der Zeitlupe gerade sehen, ganz ekelhaft umgeknickt ist. Und falls ich demnächst ein paar Tippfehler machen sollte, so verzeiht es mir bitte. Aber ich habe mich beim Betrachten der Szene gerade in die Tastatur erbrochen. 

11.

Gestern Köln-HSV, heute Juve-Ajax und Barca-ManU, morgen Porto-Liverpool und ManCity-Tottenham und übermorgen sogar noch das Eintracht-Wunder gegen Benfica Lissabon. Diese Woche ist so dermaßen englisch, ich möchte ihr ein Fred-Perry-Poloshirt überziehen.

14.

Ob Sczcesny, der gerade zum ersten Mal einen Ball fangen musste, wohl eifersüchtig ist auf den Ajax-Keeper? Weil Rihanna sich für den einen Song hat schreiben lassen und nicht für ihn?

15.

Die ersten 14 Minuten gehen an Ajax, sagt Platte. Beziehungsweise: Sie halten das 0:0. 

17.

Auf der anderen Seite muss man nämlich sagen, dass sich Juve hier bisher nicht aus der Ruhe bringen lässt. Im Gegenteil, sie spielen es so geräuschlos runter, sie sollten sich vielleicht als Pressesprecher des BER bewerben.

19.

Van de Beek und Ziyech mit Sondereinlage für alle Mathe-Lehrer der Republik. Suchen die Dreiecke.

21.

Ha, genial! Amsterdam hat überhaupt keine Lust, normalen Fußball zu spielen. Keine Querpässe, keine Pässe in den freien Raum, nö. Die spielen den Ball notfalls quer durch die Beine und dann nochmal per Hacke weiter. Diesmal van de Beek, der an Szczesny scheitert.

22.

Und jetzt alle: Scheitern Schotten schon an Szczesny, scheffelt Szczesny schöne Scheine!

24.

Andererseits muss man wirklich hoffen, dass dieses Spiel nicht über FOX in den USA übertragen wird. Schließlich beträgt Juves Marktwert insgesamt 782 Millionen Euro. Und wenn die weiter so mauern, müssen die ab morgen die mexikanische Grenze bewachen.

26.

Wäre Lasse Schöne nicht Fußballprofi geworden, Außendienstmitarbeiter hätte er nicht werden sollen. Aktuell viel zu präsent in der Zentrale.

27.

Bernardeschi kommt nach einem Diagonalball völlig blank an den Ball, Blind ist zu weit weg. Aber gut, der durfte ja auch seinen Assistenzhund nicht mit auf den Platz nehmen. Eckball...

29.

... Und der ist drin!! Und da soll noch einer sagen, Geld könne keine Tore schießen. Denn Cristiano Ronaldo ist sich nicht zu schade, einen halben Marathon durch den Strafraum zu laufen, nur um dann völlig blank die Flanke zu verwerten. Ein tolles Tor. Vor allem: Ein fantastischer Laufweg. Nicht ausgeschlossen, dass Joey Kelly den ab morgen nachläuft.

31.

Tja, und kurzzeitig wird das Tor analysiert. War das ein Foul? Leider nein, Matthijs de Ligt - der Ziehsohn von Heiko Westermann - hat seinen Vordermann selbst gefoult. Oder wie Westermann sagen würde: HSV.

35.

Ausgleich Ajax! Habt ihr gehört? AUSGLEICH AJAX!!! Ziyech zieht ab, irgendeine arme Juve-Sau hebt an der Eckfahne das Abseits auf, was in der Endabrechnung knappe 234 Millionen Euro teuer sein könnte, und am Ende schiebt van de Beek vollkommen frei ein. Juve jetzt wie Martin Winterkorn: Plötzlich doch in der Defensive. 

36.

Allegri brüllt so wild-sauer herum, man könnte meinen er sei Thomas Doll und Bernadeschi Nicolai Müller. 

38.

Kollege Ahrens vermutet Cordoba-ähnliche Zustände. »Die schieben sich jetzt eine Stunde den Ball zu.« Weil: Dann müssten Ahrens und ich auch noch die Verlängerung tickern. Logisch.  

41.

Hier ist gerade so viel los, für mich eine Frechheit, dass die ARD keinen Brennpunkt sendet.

42.

Wäre das Spiel ein Patient, man würde ihm jetzt mal langsam eine Valium verpassen. 

45.

Selbst Einwurf-Situationen sind jetzt ruppig. Würden auf der Ascacibar-Aggressivitäts-Skala allerdings trotzdem noch nicht auftauchen. 

45.+3

Dybala hat Schmerzen und wird vermutlich in der Halbzeit ausgetauscht werden müssen. Dybala, falls ihn wer nicht einschätzen kann, ist ein Typ, der gerne Tore schießt. Und der nach jedem seiner Tore irgendwem was ganz Geheimes erzählt. Irgendwas so wahnsinnig Geheimes, dass es kein Lippenleser der Welt je mitbekommen soll. 

45.+4

Ahrens und ich brauchen ein Tor. Egal für wen!

45.+5

Noch mal Freistoß für Juve. Groß im Bild jetzt natürlich: Ronaldo. Bei dem sich wieder das beliebte Spiel spielen lässt: Modische Frisur-Rasur oder Schädel-OP? 

45.+6

Den Freistoß haut der Portugiese natürlich in die Mauer. Und dann pfeift Turpin die erste Halbzeit ab. Was gut ist, denn: Wir müssen pinkeln. Und Bier holen. Und Durchpusten. Und den Abseits-Aufheber ankeifen. Und überhaupt. Bis gleich. 

21:54 Uhr

Erstmal Halbzeit. Ein erstes Fazit?

21:59 Uhr

Im Parallelspiel zermalmt Messi gerade ManUnited. Hat schon doppelt getroffen. Was natürlich auch bedeutet, dass Ronaldo noch mindestens einmal treffen wird. Was auch bedeutet, dass uns heute noch sehr, sehr, sehr viele Tweets mit Ziegen-Emojies erwarten. 

22:04 Uhr

Taktikanalyse von Thomas Broich. Zu Eintracht Frankfurt. War Broich nicht extra nach Australien ausgewandert, um mit all dem Quatsch nichts mehr zu tun haben zu müssen? 

22:05 Uhr

Und überhaupt: WIR WOLLEN 100 % MEIJER!!!

22:06 Uhr

In der Theorie läuft übrigens seit sechs Minuten die zweite Halbzeit.

46.

Weiter geht's. Beziehungsweise: Nur noch eineinhalb Stunden bis zum Elfmeterschießen.

47.

Juve bringt Kean. Everybody's Changing.

49.

»Gut klar, das Tempo kannst jetzt nicht bis zur 90. durchhalten«, sagt Experte Sebastian Kneißl. Und auch uns war längst klar: Ronaldo wird nur die eine Aktion benötigen, vorzugsweise Augenblicke vor dem Schlusspfiff.

51.

Ajax könnte heute Abend tatsächlich den zweiten Favoriten aus dem Turnier werfen. Und bekäme es im Halbfinale mit ManCity oder Tottenham zu tun. Was für eine K.O.-Phase: Real Madrid, Juve, ManCity,.. Liverpool. Schwerer hatte es eigentlich nur, ja, eigentlich nur die deutsche Elf 2002.

53.

Wow! Ziyech kommt im Strafraum zum Schuss, feuert eine Rakete ab. Und dann? Streckt Wojciech Szczesny seinen linken Arm aus, streckt ihn wie einen Laternenpfahl aus und von dort prallt der Ball ab wie früher unsere kleinen Füße, wenn wir die Beleuchtung einer ganzen Dorfstrasse kaputttraten. Und irgendwo in einem Ohrensessel in München springt Manuel Neuer auf, schiebt seine Wärmedecke beiseite und brüllt ungläublig: »Da ist er!! Mein Reklamierarm! Und ich dachte, er wäre mir in Rio abhanden gekommen!« 

55.

Mein Gott, ich möchte diese Ajax-Offensive nur einmal durch den Berliner Berufsverkehr dribbeln sehen.

57.

Jetzt Van de Beek! Hat sich mit seinen Kompagnons durch den Berufsverkehr gemogelt, vorbei an dicken Bussen, dicken Kinderwagen, dicken Menschen. Oben an der Rolltreppe bleibt eine Gruppe Schüler stehen, der Lehrer zählt munter durch. Van de Beek hält einfach drauf. Aus 20 Metern. Szczesny steht parat - Fahrkartenkontrolle. Mist.

59.

Dinkelaker: »Alter, spielt Ajax gerade geil.« Schalte ihm die Playstation ab. Dinkelaker immer noch begeistert.

61.

Schlüter brüllt: »Mois ken! Mois ken!« Ich halte diesen Chauvinismus im Fußball ja für überholt.

63.

Nächste ganz dicke Möglichkeit für Ajax. Juve schwimmt hier so kollektiv, sie sollten unbedingt bei Olympia in der Staffel antreten.

66.

Und Ajax spielt genau so, wie ich es mir als Kind immer mit meinen Freunden im Käfig vorgestellt habe, wenn wir davon träumten, wie wir später, in einem Champions-League-Viertelfinale etwa, gegen eine Mannschaft wie Juve, mal spielen würden. Viel direkt, meist in den Lauf, alles fließend, lieber passen als alleine machen, nicht immer komplett sinnvoll, aber eigentlich immer schön. Weswegen ich jetzt eine Schweigeminute einlege für diese Elf, die im Sommer von Europas Giganten wird ausgeweidet werden. Schnüff. 

68.

Und dann schlägt der Fußballgott zu! Beziehungsweise: de Ligt. Bzw.: 1:2!!! Köpft Ajax nach einem Eckball per Aufsetzer in Führung. Besorgt das zweite, so wahnsinnig wichtige zweite Auswärtstor. Und erlöst somit auch Ahrens und mich. Weil: keine Verlängerung. Halleluja. 

69.

Freistoß Ajax. Ausgeführt wie ein vermeidbarer Muskelkater: vom Dänen. 

71.

Dabei dachte ich bis vor wenigen Minuten noch: Wenn das Ding hier nur ansatzweise so läuft wie die »Alt gegen Jung«-Trainingsspiele bei mir früher, dann sitzen die Ajax-Spieler gleich frustriert in einer stinkenden Kabine, haben Weizen-Schulden bei ihren direkten Juve-Gegenspielern und das Warmwasser ist alle. Aber: Ist halt keines meiner Trainingsspiele. Sondern Fußball. Toll. 

72.

Spricht man Bernadeschi deutsch aus, verliert er sofort so ziemlich alles an Glanz, was der Name im Original verspricht. 

74.

Edwin van der Sar CEO. Marc Overmars Manager. Aaron Winter Co-Trainer. Auch das Spiel zwischen den Teams hinter den Teams würde Ajax ziemlich sicher gewinnen. 

 

75.

Ajax weiterhin gefährlicher, Neres muss eigentlich das 1:3 besorgen. Trifft den Ball bloß nicht richtig. Ein Fehler wie eine Büchse Tomaten: passiert. 

76.

Und während Moise Kean daneben köpft, frage ich mich: Hängt eigentlich noch bei irgendwem sonst eine Art Geister-Play-Button plus Geister-Live-Symbol über dem DAZN-Stream? 

78.

Angenehmer, als jetzt gegen Ajax komplett aufmachen zu müssen:
- Paris-Dakar mit Tandem
- Paris-Dakar mit Tandem
- mit Partner, der nicht an die Pedale kommt
- Paris-Dakar mit Klapprad
- ohne Sattel
- direkt hinter der Müllabfuhr fahrend

81.

Und Ajax immer weiter. Jetzt Ziyech, ein wunderschönes Tor, aber wird abgepfiffen, weil Abseits. Und trotzdem: Wunderschöner Fußball. Wenn es so weitergeht, spenden ab morgen früh französische Familienunternehmen, um Juventus Turin wiederaufzubauen.

83.

Das ist doch wirklich Wahnsinn. Ajax spielt sich, wie schon vor wenigen Wochen in Madrid, in einen Rausch. Aber gut, die Niederländer sind in solchen Dingen ja immer etwas liberaler. (Grüße an meinen Vater, der immer dachte, dass wir mit Freundinnen über die Grenze und in den »Freizeitpark« fahren würden.)

85.

Juve jetzt wie der Veganer, der die Mandelmilch nicht verträgt: Versuchen es jetzt mit dem (langen) Hafer. Schmeckt auch nicht.

88.

Ernsthaft jetzt, diese Ajax-Mannschaft spielt sogar wunderbaren Fußball, wenn sie sich hinten reinstellt und ein 2:1 über die Zeit bringen will. Und ich stelle mir gerade vor, wie ich mir das Weiß-Rote Trikot überstreife und einfach mitspiele. Weil wir, wie Körperkläuse, ja trotzdem dieses Gefühl kennen, wenn einfach mal alles gelingt. Der Fünf-Meter-Pass. Der Einwurf. Der Lauf ins Abseits. Und ich weiß: Heute. Mit dieser Mannschaft um mich herum. Wäre einer dieser Tage. Und in Gedanken schlage ich als Libero den Abschlag weit ins Aus.

90.

»Oh Gott«, brüllt Dinkelaker. »Oh Gott. Oh Gott.« Er brüllt und ich fürchte noch, dass ich ihm das jetzt erklären muss, mit der Notre Dame. Schaue auf und sehe: Das könnte Elfmeter geben. Handspiel! Handspiel? Aber den Elfmeter gibt es, obwohl der VAR, der Teufel des modernen Fußballs, noch einmal über die Schulter guckt, den gibt es einfach nicht. Uns spätestens jetzt ist klar: De Ligtgestalten, das sind heute die anderen.

90.+2

Und Dinkelaker, im zweiten Leben Statistikexperte, kommt neunmalklug um die Ecke: »Die Bayern, die haben 1:1 und 3:3 gespielt.« Und damit ist auch klar: Wenn Niko Kovac ein Argument für seine Vertragsverlängerung brauchte, bitteschön.

90.+4

Und jetzt? Ist Schluss! Schiri Turpin pfeift ab. Und in diesem Moment brechen alle Dämme. Ajax-Betreuer laufen auf den Platz, Ajax-Spieler reißen sich die Trikots vom Leib. Sie jubeltrauben sich durch Turin. Was für ein Moment! Was für eine Mannschaft! Daran werden sie sich ewig erinnern, auch dann noch, wenn sie längst im Profifußball angekommen sein werden.

22:58 Uhr

Und während die Kameras noch die jubelnden Spieler zeigt, schwenkt ein Kameramann um. Vielleicht der, der schon bei der WM1990 dabei war, und deshalb so eine Ahnung hat. Denn da steht Erik ten Hag, der Erfolgstrainer, ganz alleine. Und er sieht so aus, als mache er in Gedanken einen langen Spaziergang durch ein menschenleeres Stadion.

23:02 Uhr

Und bevor wir uns noch weiter an diesem Spiel, an diesem Fußball, an dieser Mannschaft ergötzen (und das wäre kein Problem), gehen wir lieber schlafen. Schlafen unseren Rausch aus. Süße Träume!