Uruguay

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Frankreich

Im Liveticker: Uruguay gegen Frankreich

Grützenfest

Ein Spiel, durch das man sich quälen musste. Frankreich gibt den Komodovarane: Schaut dem Gegner beim Sterben zu. Räumte hinter den Beteiligten auf: der Ticker. 

15:40 Uhr

»Heute spielt ihr für eure Mütter. Für eure Väter. Für eure Brüder, Schwestern und Freunde.« Nein, keine Sorge, liebe Freunde, ihr sitzt heute gemütlich auf der Couch oder dem Bürostuhl. Aber genau so soll Uruguays Kapitän Diego Godin seine Teamkollegen vor dem Achtelfinale motiviert haben. Und wir haben schon Gänsepelle. Weil: Viertelfinale. Weil: Uruguay und Frankreich. Weil geil. Tickert für euch (und seine Mütter, Väter..): Max »Adrenalin« Dinkelaker und Tobias »Ochsenblut« Ahrens.

15:42 Uhr

Puh, bin erleichtert, nachdem ich meinen Beinamen ein zweites Mal las: Ochsenblut. Dabei dachte kurz, ich wäre von Uwe und Natascha adoptiert worden. Ein Gedanke, schmerzhafter als eine Grätsche in Hüfthöhe von Diego Godin.

15:46 Uhr

Gleich dann der bitterste Moment des Turniers, wenn die Mannschaften einlaufen und die Kamera auf die Ehrentribüne schenken wird. Dort sitzend: Maradona, motiviert wie nie und plötzlich völlig fassungslos, wenn er merkt: Argentinien ist wirklich raus.

15:56 Uhr

Kann kein Wort spanisch (oder ist es uruguayisch?) und treffe keinen Ton, singe aber laut mit. Im Prinzip wie Luis Suarez.

15:55 Uhr

Kollege Dinkelaker enttäuscht mich jetzt schon. Jedes Frankreich-Spiel haben wir bisher getickert und bei jedem Auftritt Uruguays trug er bisher seine Uruguay-Hose. Heute kommt er verspätet rein und hat die Hose vergessen. Trägt jetzt ein Uruguay-Trikot. Würde mich nicht wundern, wenn er gleich mit der Maus tippt und die Gags beim Twitterprofil von Oliver Pocher abschreibt. Auf der anderen Seite: es kann nur besser werden.

15:58 Uhr

Suarez lächelnd hinter einem Fair-Play Banner. Das ist nicht mehr mein Sport. 

15:59 Uhr

Erste gute Nachricht: Nestor Pitana leitet das Match. Eine Ansetzung, mit der angeblich beide Seiten nicht zufrieden waren. Frankreich, weil Pitana aus Argentinien kommt, dem Nachbarland Uruguays. Und Uruguay, weil Pitana aus Argentinien kommt, dem Erzfeind Uruguays. Dabei hatte Pitana bisher in jedem WM-Spiel mehr Ausstrahlung als ein defekter Atomreaktor. Strahlt über beide Ohren: der Ticker.

1.

Anstoß. Das bisher mit Abstand beste Viertelfinale.

2.

Schön: Pünktlich zur Berliner Fashionweek laufen die Franzosen mit ihrem Auswärtstrikot auf. Besser als alles, was ich in den letzten Tagen zwischen Friedrichstraße und Ku'damm gesehen habe.

3.

Frankreich ganz in weiß. Oder wie Maradona sagen würde: lecker!

4.

Gleich zu Beginn mal ein Zeichen gesetzt: Gimenez tritt Giroud von hinten auf die Achillesferse. Noch etwas versteckter und der Mann könnte in Berlin als Hütchenspieler Touristen abzocken (und wettspielaffine 11FREUNDE-Redakteure, aber dazu später).

5.

»Sie suchen den Stuani-Vertreter«, berichtet Oliver Schmidt. Weswegen wir uns fragen müssen: Was genau ist Stuani? Und warum muss es ausgerechnet während eines WM-Viertelfinals vertickt werden?

7.

Erste Einschätzung nach den Anfangsminuten: Schiri Pitana sieht gut aus. 


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8.

Die ersten fünf Minuten gehörten den Urus, seit drei Minuten haben aber plötzlich die Franzosen das Kommando übernommen. Und wir wissen spätestens seit Napoleon Bonaparte: Das kann gefährlich werden für den Rest der Welt.

9.

»Pavard«, sagt Schmidt, »ist der Hipster in der französischen Mannschaft.« War ja klar: Wenige Monate in Stuttgart gelebt, läuft er jetzt mit Jutebeutel und Tetrapack-Weißwein über die linke Abwehrseite. Wird nach der WM den Prenzlauer Berg besetzen und einen Käseladen für Hunde aufmachen. Besten Dank auch.

11.

Mbappés Antritte sind dermaßen aufregend, Jugendliche unter 16 Jahren sollten sie sich nicht ohne Erziehungsberechtigte angucken dürfen. 

13.

Klar, Luis Suarez ist sicherlich traurig, dass sein Sturmpartner Cavani nicht spielen kann. Aber was soll erst dessen Blutsbruder Old Shatterhand sagen?

14.

»Baaah, das ist der zweite Tunnel«, brüllt Kollege Dinkelaker ganz begeistert, kippt dabei fast vom Drehstuhl. Falls jemand so gut ist, nehme er den Mann doch mal auf die Bahnstrecke Köln-Frankfurt(Main) mit.

16.

Torreira springt Hernandez zwischen die Beine. Wer dieses Spiel, ach was, die gesamte WM der Urus bisher sieht, fragt sich ganz sicher nicht mehr, warum dieses Land für seine Steaks gerühmt wird. So derart fein werden hier die Gegenspieler filetiert.

19.

Die Franzosen nach zwanzig Minuten mit mehr blauen Flecken als das Sams. Was kommt Herr Taschenbier und wünscht sich, dass das Getrete aufhört?

20.

Griezmann tunnelt Laxalt. Sogar im Spitzenfußball alles voller Biter.

22.

An der Pfeife im Übrigen Nestor Pitina. Für mich der beste Argentinier im Turnier. 

24.

Wenn man sieht, wie unglaublich stilvoll Oscar Tabarez mit Krücken an der Seitenlinie sitzt, würde man sich am liebsten sofort aus Solidarität den Knöchel verstauchen.

25.

Oscar Tabarez sitzt ganz gelassen auf der Bank, sieht ein bisschen so aus wie Arthur aus »King of Queens« im Wohnkeller sitzend. Bespricht sich jetzt mit seinem Co:

Tabarez:"Komm mal runter!"
Co:"Nein! Ich habe jetzt keine Lust!"
Tabarez:"Was? Du nimmst dir einen zur Brust?"
Co:"Nein!"
Tabarez:"Wein? Egal komm runter, ich bekomme den Nackedeikanal nicht rein!"
Co:"Wir kriegen den Nackedeikanal nicht rein!"
Tabarez:"Ich will aber den Nackedeikanal!"
Co:"Wir kriegen ihn nicht!"
Tabarez:"Warum nicht?"
Co:"Ich weiß es nicht!"
Tabarez:"Ich will aber den Nackedeikanal!"
Co:"WIR KRIEGEN IHN NICHT!"
Tabarez:"Was haben wir denn gestern abend gesehen?"
Co:"Das waren die Spätnachrichten!"

26.

Kann mich nicht an das Outfit der Franzosen gewöhnen. Aber konnte mich auch nur schwer daran gewöhnen, als Buffalos plötzlich nicht mehr »In« waren. 

27.

Dinkelaker und ich haben es bewiesen: Sehen das gleiche Bild (24./25.), interpretieren es komplett anders. Gleich wird er bei der Fifa anrufen und fragen, was sich der Künstler dabei gedacht hat.

28.

Die Zweikämpfe hier so kernig, dass ich gerne ein Zweikampfkern-Weitspuck-Festival organisieren würde. 

30.

Caceres probiert es einfach mal aus 60 Metern. Aber gut, die Zeiten, in denen so ein Schuss auch mal drin geht, sind spätestens seit den Karriereenden von Tomislav Piplica und David Seaman vorbei.

31.

Caceres versucht es aus 87 Metern. Warum eigentlich nicht?, wird er sich gedacht haben. Na weil es eine total bescheuerte Idee ist, du Rechtsverteidiger bist und aus 87 Metern sowieso nur Moritz Stoppelkamp schießen darf, hätten wir ihm gerne zugerufen. 

33.

Wobei mir einfällt, dass Kollege Behnisch und ich kürzlich feststellten, was für ein wunderbarer und auf jede Situation passender Begriff »Piplica« ist.

»Was hattest du zu Mittag?«
»Eine richtig schöne Piplica.«

»Wie war euer Urlaub?«
»Eher so piplica.«

»Hat der Arzt was feststellen können?«
»Ja, ne üble Piplica.«

»Hast du die letzte Fifa-Konferenz verfolgt?«
»Ja, na klar. Die Wahl des WM-Ausrichters war ja wohl ne reine Piplica.«

36.

Erster Torschuss der Urus seit der Gründung Montevideos. Dafür lieben wir den Fußball. 

37.

Bei jedem Ballkontakt von Stuani denkt man heimlich: Warum?

38.

Nandez musste gerade mal wieder das Trikot wechseln. Die Dinger von Puma reißen tatsächlich schneller als die Kreubänder von Patrick Fabian.

39.

Bentancur fällt Tolisso, der fällt mit voller Wucht auf den Rücken. Sieht schmerzhaft aus. Hach, denkt er sich, wäre ich doch bloß Oliver Bierhoff. Hätte ich doch bloß kein Rückgrat. 



41.

Und jetzt: TOOOOOR für Frankreich! »Bei Gefahr kann der Komodovarane ziemlich unabhängig von seiner Körpergröße mit 14 bis 18,5 km/h schnell rennen und diese Geschwindigkeit im Notfall für mehr als einen halben Kilometer aufrechterhalten«, sagt Wikipedia. Über Kopfballstärke steht da nichts. Aber wir, stolze Verfasser des Wiki-Artikels über »Powiat Kolbuszowski«, würden sagen: ist vorhanden.

42.

»Herr Bierhoff: Wer ist Schuld an dieser extrem miesen ersten Hälfte der Urus?«

»Ich möchte keine Namen nennen. Aber von Mesut Özil kam bis hierhin viel zu wenig.«

44.

Wow. Caceres köpft wunderbar aufs lange Eck, Lloris schlecht den Versuch aber lockerer weg als Kleinkinder einen Flutschfinger bei 30 Grad. Und danach? Haut Diego Godin den Nachschuss aus einem Meter Entfernung knappe 50 Meter rüber. Wäre er doch bloß mit dem Kopf rangegangen. 

45.

Die Kommunikation von Nestor Pitina könnte man übrigens auch als Lehrvideo für verzogene Kinder ab dem 13. Lebensjahr verwenden. Sobald es aufmuckt, konsequent verständnislos zurückbrullen: »Komm, Schnauze halten. Weiter geht's. Mach den Abwasch.«

45.+1

Pitana beendet die erste Hälfte. Indem er ein einziges Mal böse in die Runde schaut. Die Spieler schleichen verschüchtert vom Feld. Was für ein Kerl.

16:50 Uhr

Die »Toyota Team Deutschland«-Modelle werden beworben. Eignen sich übrigens hervorragend, um von großen Festen viel zu früh nach Hause zu fahren. 

16:54 Uhr

Oliver Bierhoff nach dem Spiel zu Gast beim ZDF, wird jetzt angekündigt. Tippe darauf, dass er alle Fragen abwiegeln und einfach nichts sagen wird, um in ein paar Wochen via Presse den Moderatoren die Schuld zu geben. Classic. 

16:58 Uhr

Bierhoff ja wie einer, der frisch aus dem Töpferkurs geflogen ist: Hat sich komplett im Ton vergriffen. 

16:59 Uhr

Aber genug Bierhoff-Bashing. Schließlich tritt man nicht gegen Leute nach, die bereits am Boden liegen. Es sei denn, man ist Oliver Bierhoff. 

46.

Der Beweis: Der Anstoß ist ein Standard. Wird hier richtig ausgeführt.

47.

Immer wenn Schmidt »Nischni Nowgorod« sagt, sage ich »Gesundheit«. Wir sind ein unschlagbares Team. 

48.

Peer Kluge verkauft jetzt Haushaltsroboter, sagt Kollege Albrecht aus dem Off. Oder wie wir es nennen: Kluge Intelligenz.

50.

Wir sind uns sicher: Mit Cavani wäre dieses Spiel mindestens doppelt so öde gewesen. 

51.

Derweil der Tweet des Jahres: 

52.

Kleiner Service-Tick für alle, die Kylian Mbappé nur so ganz in Ordnung finden. 

54.

»Griezmann nimmt sich der Sache an«, sagt Schmidt. Toll, jetzt muss nur noch einer Horst Seehofer erklären, dass er ab morgen nicht mehr zur Arbeit kommen muss. 

56.

Aber ganz ehrlich: Nach einem nahezu grandiosen Achtelfinale ist das bisher wieder fußballerische Magerkost. Als würde die Vorrunde von vorne beginnen. Wenn die Mannschaften derart rückfällig sind, wird das noch heute ein Fall für Synanon.

55.

Was hattet ihr denn erwartet? Natürlich würde Uruguay ohne den besten Keeper des Landes ein Gegentor fressen. Vollkommen logisch. 

58.

Uruguay kommt jetzt aber über Bentankur. Dem die Pille allerdings verspringt. Bei Energie Cottbus fanden wir Franklin früher besser. 

59.

Und jetzt kommt: Christian Rodriguez. Mein absoluter Lieblingsfußballer bisher bei dieser WM. Tacklet vor seiner Einwechslung noch den schnell den vierten Offiziellen weg, spielt im Mittelfeld eine kleine Partie Altherren-Skat und gibt den jungen Franzosen ein paar Beziehungstipps: »Meine Frau und ich, wir feiern in diesem Jahr ja Silberne Hochzeit...«

60.

Und dann: Tor. 2:0 für Frankreich. Griezmann schießt aus 20 Metern einfach mal drauf, der Ball flattert auch ein kleines bisschen, aber Muslera greift völlig daneben. Wann hat man so einen Torwartpatzer zuletzt gesehen? Wir wissen es alle. Bittere Nachricht für Muslera: Er muss nach der WM Eis essen gehen mit Paul Ripke.

63.

Wenn der Ball noch etwas doller geschlingert hätte, hätten wir ihn fast für die Kommunikationsstrategie des DFB gehalten. 

65.

Das letzte Mal, als eine Mannschaft nach einem 0:2 in einem WM-K.O.-Spiel noch zurückgekommen ist, waren in Deutschland noch keine Transitzentren geplant. Was für herrliche Zeiten. 

67.

Man ey. Wenn die Vampirzähne von Luis Suarez je für was gut gewesen sind (unabhängig davon, dass er wohl nie in seinem Leben in die Verlegenheit kommt, für ein leckeres Ravioli-Gericht auf einen Büchsenöffner angewiesen zu sein), dann doch wohl, um Cavani dieses verfluchte Hämatom aus dem Bein zu saugen! 

69.

Stattdessen Rudelbildung. Beziehungsweise, frei nach Keanu Staude: Wie in diese Rudelbildung, ne?

71.

Same same but different: Bis eben gingen die Franzosen nicht übermotiviert in Zweikämpfe, weil sie fürchteten, für das Halbfinale gesperrt zu werden. Jetzt gehen sie in keine Zweikämpfe mehr, weil sie andernfalls das Halbfinale im Krankenbett verbringen würden.

73.

Tolisso schießt aufs Tor. »Fast das erste Tor eines Bayernspielers bei dieser WM«, informiert Schmidt. Aber keine Sorge: Bis zum Saisonstart dürfte sich das geändert haben.

74.

Wäre Uruguay ein Schiff, wäre es grade gekentert. 

75.

Die Urus stellen Frankreich vor derart geringe Probleme, es würde mich nicht wundern, wenn eine rechte Partei das bald zum Wahlkampfthema macht.

77.

Die Fifa-Regie zeigt noch einmal den Muslera-Patzer und anschließend die Reaktion eines weinenden Jungen. Mensch, weil die eigene Mannschaft verliert, muss man doch nicht weinen. Da muss man Bengalos zünden und den Platz stürmen.

78.

Läuft bei Deschamps.

80.

Fühle mich gerade so, als würde das ZDF die Vorberichterstattung zum folgenden Bierhoff-Interview zeigen. Quasi als Demonstration für Oliver Welke, wie man Zweikämpfe richtig führt und vermeintliche Favoriten an der Außenbahn vom Spielfeld tritt.

82.

Paul Pogba, das muss einfach mal festgehalten werden, agiert im 1-gegen-1 mit Ball oft wie ein Stümper. Legt sich Bälle zu weit vor, foult dann plump, kommt quasi nie am Gegner vorbei. Obwohl er doch eigentlich so talentiert ist. Hm. Wahrscheinlich schaut er einfach zu viele Julian-Draxler-Compilations auf YouTube. 

84.

Wenn Suarez nicht bald jemanden beißt, verliere ich auch meine letzte noch offene WM-Wette. Bitter. 

86.

Dembélé soll für Mbappé kommen. Weigert sich. Will lieber und unbedingt für Barcelona spielen. War immer schon sein Traum. 

87.

Und als Griezmann einen Freistoß übers Tor zeiht, weint Gimenez schon, während er noch in der Mauer steht. In Oliver Kahn rumort es gewaltig. 

88.

Immer wenn ich Pogba sehe, frage ich mich, warum Didier Deschamps auf seine Brüder verzichtet. Kein Gegner wüsste, wen er da eigentlich gerade decken müsste. Die unschlagbarsten Brüder seit Takeshi und Kiyoshi Hara.

90.+1

Das war es dann wohl mit Weltmeisterschaften und Luis Suarez. Schon bitter. Mehr als einen Biss hat er bei keinem Turnier geschafft. 

90.+4

Dem Spiel geht hier derart die Puste aus, dass ich sogar in Berlin Seitenstechen davon bekomme. Aua!

90.+5

So lang wie Didier Deschamps mit den ausgewechselten Spielern spricht und sie umarmt und herzt, wirkt er wie einer dieser Schulleiter, der keine Ahnung hat, was die Pennäler machen. Aber sobald Martin aus der Achten bei »Jugend forscht...« für eine tolle Erfindung den Bundespreis gewinnt, drängt er sich auf jedes Foto. Glückwunsch, Matthias!

Abpfiff

Und dann ist es vorbei. Für Uruguay, für Suarez, für Trainer Tabarez und für Abwehrboss Godin. Die nach Hause fahren müssen, weil sie ein Kopfballtor nach einem Freistoß fressen mussten und Keeper Muslera bei einem harmlosen Griezmann-Schüsschen patzte. Bitterer ausgeschieden sind in Russland lediglich die Südkoreaner. In deren Gruppe war schließlich nichts als Fallobst unterwegs.

17:57 Uhr

Schlimmer Fehler der Münchener Social-Media-Abteilung. Vergessen einfach so ihren zweiten Spieler zu grüßen.

18:00 Uhr

Gleichzeitig zieht Frankreich zum ersten Mal seit 2006 ins WM-Halbfinale ein. Wir sagen Glückwunsch. Und Chapeau. Allein, damit wir zumindest ein einziges französisches Wort im Ticker untergebracht haben. Und wenn wir schon mal dabei sind: Fromage. Baguette. Mozarella. GNARZ. Tschüss!