Belgien

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England

Im Liveticker: Belgien gegen England

Jenseits von Eden

Belgien ist Weltmeister der Herzen. Und hat mit Eden Hazard den Diego Maradona seiner Generation. Der Ticker war 90 Minuten lang jenseits vom Tresen.

11FREUNDE/Imago

15:45 Uhr

Schönen guten Nachmittag, werte Freunde. Heute: Fußball. Kein Finale, kein Druck, kein Stoff für Heldenepen. Einfach nur gemütliches Gekicke am Nachmittag. Hat schon mal ne Dose Bier auf und den Grill angeschmissen: Alex »den ganzen Tag im Bademantel« Raack und Gareth »40-Tage-Bart« Joswig.

15:48 Uhr

Hatte eigentlich mit einer normalen Anstoßzeit gerechnet und bin jetzt vollkommen außer Atem, weil ich vor 17 Uhr das Bett verlassen musste. Spiel um Platz Drei, 16 Uhr, hat irgendwie was von Jugendfußball. Außer Kindern kann doch niemand zu so unchristlichen Zeiten spielen. Erinnert mich an Schiedwedder Sonntagmorgens um Zehn gegen die F-Jugend von Niederklevetz. Aber das lockere 8:0 nehmen wir natürlich gerne mit.

15:51 Uhr

Würstchen-Party am Experten-Tisch der Sportschau. Verzichtet aber darauf, jetzt Senf dazuzugeben: der Ticker.

15:54 Uhr

Wir sehen das Stadion in St. Petersburg. Jungejunge, was für ein Tempel. Ab übermorgen gibt es dort dann wieder hauptsächlich Damen-Gewichtheben. Die Regie blendet ein paar mitteleuphorisierte Engländer ein. Deren Körperspannung ist allerdings in etwa so hoch, als wenn sie auf das Gewichtheberinnen-Turnier übermorgen warten und sich schon die Rennpferdberuhigungsmittel der tadschikischen Mannschaft intravenös injiziert hätten. Aber ich kann mich auch täuschen.

15:56 Uhr

Bilder aus dem Tunnel. Von Anspannung keine Spur. Die Mienen der Belgier und Engländer sehen so aus wie die von einem halbfreiwilligen Tinder-Date. Die Profilbilder sahen wirklich besser aus, denken sie wohl beide. Und jetzt fragen sich alle, ab wann es okay und nicht zu unfreundlich ist, in den Sack zu hauen. Lasst es doch gleich.

15:57 Uhr

Die belgische Hymne. Eden Hazard mit einem Münzeinwurf zwischen den Augenbrauen. Sieht genervter aus als niedersächsische Bauern während der Dürre. Hazard hatte vor dem Halbfinal-Aus gegen Frankreich ja auch noch gesagt: »Ich verliere lieber mit der Spielweise Belgiens, als mit der von Frankreich zu gewinnen.« Sag das mal deinem Gesicht, Eden. Sitzt mit bockig verschränkten Armen in der Ecke, zieht ne Flunsch und wartet darauf, endlich aus dem Kindergarten abgeholt zu werden: der Ticker.

15:59 Uhr

Englands Hymne wie gewohnt. Gut, dass sie nicht gegen Frankreich spielen. Stichwort: God shave the queen.

1.

Nur noch einmal schlafen, dann ist diese WM vorbei. Alles wird gut.

3.

TOOOOOOOR!!!!! 1:0 für Belgien! Meunier fliegt in eine Flanke von Chadli, ein Angriff, so klinisch, so präzise, dass es dieses Tor ab morgen bestimmt als teures Zeiteisen zu kaufen gibt. Hinten eingraviert: TOOOOOOR!!!

6.

Ja, nun, England? Pulver schon verschossen? Luft raus? Drops gelutscht? Wäre, wäre Fahrradkette? Ich erwarte eine Antwort und sie soll zumindest eine Furche auf diesem hübschen Rasen ziehen. Wo sind die Tony Adams´ dieser Welt, wenn man sie mal braucht?

8.

Diese englische Generation ist mir einfach zu freundlich. Die Typen bekommen in der Disko auf die Schnauze und geben noch ein stilles Wasser aus. Ich möchte gerne beim Fußball meine Leidenschaft für Stereotypen ausleben, aber was, wenn jetzt selbst englische Fußball brav wie Jörg Heinrich rüberkommen? Von den Fans ganz zu Schweigen. Livefußball im Jahre 2018, schon alles mal durchgespielt in den Fußball-Videospielen der vergangenen Jahre. Würg.

11.

Aber genug der Moserei. So einen Typen wie Harry Maguire finde ich ja wieder geil. Steht der vor zwei Jahren noch mit seinen Kumpels bei der EM in Frankreich im Block und schraubt sich einen rein und bufft jetzt hier ein WM-Halbfinale. Bei dem Tempo ist er in fünf Jahren englischer Premierminister, hat den Brexit rückgängig gemacht, Donald Trump bei einem Besuch in England einfach für immer im Keller vergessen und Paul Gascoigne zu Schottlands Nationaltrainer gemacht.

12.

Eben wieder dieses Belgien. Gefährlich wie eine giftige Schlange, der gerade gekündigt wurde, die Frau abgehauen ist (mit der Nachbarsschlange) und beim Einkaufen die Biere auf die Fliesen geknallt sind.

15.

Was mir an Thibaut Courtois gefällt: der Mann bringt eine gewisse Steineske Grundstimmung mit sich, jenes Torhüter-Gen, das seinen Träger dazu ermutigt, sich regelmäßig und vor allem unnötig mit Gott und der Welt und vor allem den Berufskollegen anzulegen. Hat nach dem Gruppenspiel gelästert, er habe den Treffer für Belgien ja verhindert. Weil er größer sei als Jordan Pickford. Solche Typen erzählen auch ungefragt wildfremden Menschen an der Theke ihre tollsten Bumsgeschichten.

18.

England verkneuelt sich im belgischen Strafraum. Aber Loftus-Cheek spielt den Ball nach einem ansehnlichen Sprint zur Grundlinie in Vincent Kompanys Loftus-Cheeks. Immerhin Ecke.

21.

Maguire brüllt Richtung Eckfahne: »Schlag einfach ein langes Ding in meine Richtung.« Dann Banane, Maguire Abrissbirne, fast ein Tor.

22.

Belgien spielt den Ball etwas selbstverliebt um den englischen Sechzehner. Dann ist zum ersten Mal das Publikum zu hören. Klingt wie hysterisches Kreischen. Das englische Publikum kann diesen halbherzigen Brexit wohl einfach nicht ernst nehmen.

24.

40-Meter-Traumpass auf Sterling, der auf Kane ablegt. Aber der will weder eine goldene Ananas noch die Torjäger-Kanone gewinnen. Drischt den Ball folgerichtig und humorlos vorbei. Und wer will ihm das verübeln? Frage für Sat1.

26.

Endlich ist es wieder ruhig. So können wir uns hier in der Stabi von St. Petersburg wieder auf Sekundärliteratur zu Shakespeare konzentrieren. Auf einmal hustet ein impertinenter Belgier zwei Tische weiter. Wir raunen ihn mit einem eindringlichen »Psssst« an. I bite my thump at thou!

29.

Meunier hatte eben eine schöne Aktion, die nichts eingebracht hat. Aber: Wen interessiert das? Belgien malt wunderschöne Spielzüge auf den Platz, aber wirkt dabei traurig. Ganz wie das schlampige Genie, das erst posthum berühmt wird. Schneidet sich vorsorglich ein Ohr ab: der Ticker.

32.

Die ARD macht das einzig Richtige: Werbung für die Bundesliga-Saison. Kommentator Tom Bartels freut sich offenbar schon auf die neue Spielzeit, »die ja schon im August auf uns wartet«. Hach, das wird fein. Und dann erst übernächste Saison, wenn Werder wieder Champions League spielt.

34.

England gerade wie der kleine Bruder, den man früher aus Barmherzigkeit mitspielen ließ, nach zehn Minuten ins Tor stellte und nach einer halben Stunde nach Hause schickte. Da wartet schon Mama Southgate in der Küche mit des Trainers Spezialität am Herd: Auflaufen.

35.

Ballbesitzfußball. Zeit für eine Zwischenbilanz: als die Spanier damals damit loslegten, fand ich das wunderschön. Dann irgendwann nur schön. Dann ok. Dann so lala. Und hier in Russland erleben wir hoffentlich den Tod dieser besonderen Spielidee und erleben den Beginn einer taktischen Kehrtwende. Ich hoffe ja auf kick & rush.

38.

Die Art, wie Tom Bartels den Satz "Ein guuter Belgischer Angriff" sagt, erinnert mich an einen Cordweste tragendenen emerierten Professor, der mit seinem besten Freund (einem Psychologen) an seinem Kamin lehnt, große Gläser schwenkt und den "guuten Belgischen Weinbrand" lobt. Um später, während das Feuer langsam ausgeht, in Gedanken versonnen durch seine Bibliothek streift, auf der Suche nach einem guuten Gedichteband korsischer Seefahrer im 17. Jahrhundert.

40.

Und dann endlich mal ein wenig Geschwindigkeit, Belgien rast über die rechte Seite in Englands Hälfte, de Bruyne michelauslönnebergat Richtung Strafraum, stoppt, flankt zärter als irische Butter, findet nur des Gegners Schädel. Trotzdem schön.

42.

Hammer-Duell natürlich in der belgischen Hintermannschaft: da trifft Harry Kane mit Toby Alderweireld und Jan Vertonghen auf die beiden Innenverteidiger seines eigenen Klubs. Kicken die alle gemeinsam bei den Tottenham Hotspur. Irre. Kennen sich so gut, dass Alderweireld genau jetzt weiß, dass Harry Kane kurz an ein Techtelmechtel mit der hübschen belgischen Betreuerin denkt und morgen gerne Kartoffelsalat essen würde. Der Psychologen-Freund von Tom Bartels wäre begeistert.

44.

Gleich Pause. Was ich da mache:
- erfolglos bei Enzo Scifo durchklingeln
- John Terry via Facebook beschimpfen
- ein Video mit den schönsten Abstaubern von Marc Wilmots gucken
- zum Friseur rennen und mir die Frisur Axel Witsel wünschen

Halbzeit

Enzo ist tatsächlich nicht rangegangen. Der rote Teufel soll ihn holen. Am besten auf den Betzenberg. Wir jetzt mal kurz mit Engelchen und Teufelchen auf der Schulter durchschnaufen. Oi und bis gleich.

46.

Anstoß, zweite Halbzeit. England hat zweimal gewechselt: Rose ist draußen, Sterling auch. Boris Johnson und Theresa May werden eingewechselt, wollen einen weichen Brexit schaffen. Wer's glaubt.

49.

Heißt Trippier eigentlich Even mit Vornamen? Und wenn nein, warum nicht? Fragen aus dem Chill-Zelt der Fusion: eure Tripsitter vom Ticker. Dieses Spiel auf jeden Fall wie ein schlechter Rausch.

51.

Hazard zeigt kurz, was er kann. Dribbelt alleine durch ganz England, landet schließlich auf den Falkland-Inseln im Halbfinale der WM 1986. Zieht dann aber den Arm fair zurück.

53.

Eckball England. Fail. Immerhin holt Stones sich gelb, indem er Eden Hazard taktisch umruppt. Der sieht derweil immer genervter aus. Würde mich nicht wundern, wenn er heute noch einen Wasserträger zusammenschlägt.

55.

Einwurf England auf Höhe des Strafraums. Lingert bekommt den Ball und verlängert auf Kane. Gute Chance, aber: nichts. »Beste Gelegenheit der zweiten Hälfte«, quiekt Bartels. Ruhiig, Junge. Ruuuuhig.

58.

Kevin de Bruyne auf Lukaku mit einem wunderbaren Pass in die Tiefe. Sagt man das noch? Fühle mich so alt auf einmal. Muss plötzlich anfangen zu weinen und decke mich zusammengekauert in der Ecke mit dem Schnauzbart von Uwe Bein zu. Etwas kratzig, aber trotzdem gemütlich. Ähnlichen Gedanken ging vermutlich auch Lukaku nach, als er den Ball zu weit vorlegte und Pickford ihn wegfischte.

60.

Dries Mertens kommt, Romelu Lukaku geht. Bartels macht eine Diskussion auf, warum Belgiens Trainer Martinez jetzt Lukaku runternimmt, obwohl er ja noch bester Torjäger der WM werden kann. Wir machen unterdessen einen Deckel auf die Tonausgabe unseres Emfpanggerätes.

64.

Eden Hazard, der Maradona seiner Zeit. Aber nur auf dem Platz. Abseits ist Diego der beste Fußballer aller Zeiten. Nur Geschichten. Der Typ hat in einem Rolls geheiratet, der mal Joseph Goebbels gehörte, kein Scheiß. Wird Hazard nicht rankommen. Aber Fußballspielen möchten wir ihn am liebsten 24 Stunden am Stück. Den ganzen Tag dribbeln im Vorgarten und ich wäre glücklich für den Rest meines Lebens.

66.

Hazard. Meunier. Mertens. All diese Duracellhasen auf Koks. Würde ich als Verteidiger kotzen. Und auch Stones liegen die bisherigen 66 Minuten wie Steine im Magen.

69.

Armer Harry Kane. Sitzt vermutlich seit dem Viertelfinale in irgendeinem russischen Gefängnis bei Wasser und Brot, während sein Doppelgänger hier über den Rasen stolpert. Aber den Silberblick hat er perfekt imitiert, Wahnsinn.

70.

FUSSBALLFANS SIND KEINE FABREGAS!

71.

Sorry, aber wollte ich immer schon mal schreiben und heute ist der letzte Ticker bei dieser WM. Abschiedsschmerz macht mich breit.

72.

Gerade sicherlich Orgasmus bei Toby Alderweirald. Kratzt im letzten Moment einen Chip von Vereinskollege Dier von der Linie, für Verteidiger haben solche Bälle eine Bedeutung wie Fallrückzieher für die Fummelkutte. Alder Schwede.

74.

Ob diese Eckballtaktik der Engländer Schule macht? Sehe ich bald die C-Jugend vom SV Garßen vor Ecken eine Schlange bilden? Dann, liebe C-Jugend, gibts nen Kasten Fanta, versprochen.

76.

Apropos Fanta. Fantastisch, dass hier bald durch ist. Ja, bisschen mehr Klasse war zu sehen. Ja, Hazard ist eine Maschine. Aber auch diese Partie irgendwie blutleer wie ne faule Zecke. Oder ist das nur mein Eindruck? War die WM total super und alle sind positiv überrascht von der Qualität. Kann ich mir nicht vorstellen. Es war räudig, fertig.

77.

Dries Mertens eben mit einem Schlenzer, so verballert, dass draußen der Erfinder dieses Schusses, Co-Trainer Thierry Henry, mit Riechsalz zurück ins Diesseits zurückgeholt werden musste. Schnappatmung bei Henry, hat Titi in den Augen.

79.

Ruben Loftus Cheek. Ein Name wie Hercules Rockefeller, Rembrandt Q. Einstein und Handsome B. Wonderful.

80.

Und kaum mecker ich wieder, spielt Belgien den schönsten Angriff seit Brasilien gegen Italien im WM-Finale 70. Zack, zack, zack, Ball vom eigenen Sechzehner in wenigen Sekunden per Volleyschuss nach Mehrfachkombination ins Tor geschmettert. Pickford pariert. Wunderschön.

82.

TOOOOOR!!! 2:0 für Belgien, de Bruyne im Vollsprint auf Hazard, maradonnert sich durch, das beste Fußball-Wiesel der Welt, Ball ins kurze Eck, kaltblütig wie einst der Müller Gerd. Glückwunsch Belgien zum 3. Platz, Glückwunsch Hazard zum Spieler dieses Turniers.

85.

Wirklich schönes Ding nochmal von Eden Hazard. Als wollte er sagen: Hazadieu, Titelträume mit der goldenen Generation! Spielt dann schon den nächsten Konter. Während die englischen Innenverteidiger-Kanten vor Drehschwindel halbzerkaute Fish'n Chips auskotzen, hat Eden längst auf den mitgelaufenen Kevin quergelegt. Aber Maguire kann doch noch eine Alpha-Grätsche auspacken. Könnte man auch pfeifen. Gut, dass der Schiri das jedoch nicht macht.

87.

Es kehrt Ruhe ein. Ach, wie gerne hätte ich dieses Spiel in dem Parallel-Universum gesehen, in dem diese beiden Mannschaften wirklich im WM-Finale stehen. Seufz. Entschuldigt bitte, wenn wir kurz umschalten.

90.

Es plätschert so aus. Bartels räsoniert, dass es doch etwas Großartiges sei für diese Belgier, die ja ein ganz tolles Turnier gespielt haben. Und irgendwie hat er ja auch recht. Träufelt ein bisschen Wermut über die Pommes: der Ticker.

92.

Komm pfeif ab, Schiri. Wie unwürdig ist es eigentlich für einen Schiedsrichter, wenn man ein Spiel um Platz drei pfeifen muss? Und wie wertlos fühlt man sich als Kommentator, wenn Bela Rethy den Vorzug bekommt, um das Finale zu zerlabern, man selber aber die goldene Ananas schönreden soll? Und wie elend ist es erst, wenn mal ein Spiel um den dritten Platz livetickern muss? Moment mal.

93.

Eden Hazard läuft nochmal ein Solo durchs Zentrum. Spielt nochmal auf Kevin de Bruyne quer. Typisch WM 2018. Diesen exemplarischen Spielzug hat Hazard vermutlich noch in 50 Jahren im Kopf, wenn er nachts von all den damals verpassten Gelegenheiten träumt. Nun ja, immerhin durfte er das Spiel um Platz drei spielen. Andere müssen es tickern.

17:51 Uhr

Aus. Vorbei. Abklatschen, alles halb so wild. Sind alle froh, dass es jetzt vorbei ist. Und irgendwie war es dann doch ganz schön, so der Eindruck. Belgien bleibt mein Turnierliebling und selbst die Engländer waren mir lieber als die morgen spielenden Unsympathen mit ihrer ach-so-erfolgreichen dreckigen Taktik.

17:54 Uhr

Maguire schaut in die Ferne, wie die Statue, die ihm eines Tages vor irgendeinem Stadion in den Midlands aufgestellt wird.

15:57 Uhr

Nur Thierry Henry hat richtig gute Laune. Schlägt alle Belgier übermotiviert ab, schreit sie an wie ein Motivationscoach, der sich morgens zuviele rohe Eier durch die Nase gezogen hat. Ob er wohl morgen das Finale zusammen mit der Mannschaft schaut? Und wenn ja: mit welcher?

15:58 Uhr

Southgate immer noch ernsthaft. Die Weste sitzt. Die nächste Gelegenheit kommt. Henry witzelt mit Witsel und gleich gibt es noch ein paar Medaillen. Irgendwie dann doch froh, dabei gewesen zu sein bei diesem besten belgischen Turnier aller Zeiten und dem für die Zukunft viel versprechenden Team aus England. Schön war's. Legt sich jetzt vier Jahre lange in den Winterschlaf, um in Katar (OMG!) wieder aufzuwachen: der Ticker. So long and thanks for all the fish!