Hertha BSC

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Bayern München

Hertha - Bayern im Liveticker

Das Comeback der Loveparade

Vergessen wir für einen Moment Seehofer, Erdogan und den ganzen Mist: Berlin hat wieder einen Hingucker. Eine alte Dame, der ganz viel Liebe gebührt. Wie sie den Bayern das Fürchten lehrte, weiß: der Liveticker.

20.15 Uhr

Tachchen! Hertha-Bayern, Freitagabend, Flutlicht. Geil. Muss man ja auch mal sagen, bei all der Mecker-Routine, die einen so überfallen hat in den letzten Tagen, Wochen, ach, ja, doch, Jahren. Immer weht von irgendwo Scheisse in die Synapsen. Da tut so ein wunderbares Abendspiel nach Schema F doch richtig gut. Also: Ich habe Bock. Und Lust auf Fußball hab' ich auch.

20.17 Uhr

Zu den Aufstellungen. Hier die der Hertha: Kraft - Lazaro , Stark , Rekik , Mittelstädt - Skjelbred , Maier - Kalou , Duda , Dilrosun - Ibisevic

20.18 Uhr

Stark! Kraft! Duda! Die Aufstellung von Dardai klingt wie das Voll-Vokabular eines Berliner Bauarbeiters. Clever: Automotivation durch Verbal-Verstärkung. Und jetzt noch eben die Ansprache in Richtung der Bayern-Spieler üben: »Gleich klatscht es! Aber keinen Applaus!«

20.19 Uhr

Und die Aufstellung der Bayern: Neuer - Kimmich , Süle , J. Boateng , Alaba - Thiago - James , Renato Sanches - Robben , F. Ribery - Lewandowski

20.20 Uhr

Im Berliner Polo-Penner-Milieu würde man angesichts dieser Elf wohl fragen: »Kennste, kennste, kennste?« Und die Antwort der Herthaner? »Ja. Leider. Nur zu gut.«

20.21 Uhr

Die Bayern also in voller Kampfmontur. Und die Hertha? Wie so ein Vorstadt-Junge, der sich auch mal in die Schlange vom Berghain einreiht. Um dann an der Tür die Frage der Frage gestellt zu bekommen: »Was soll das sein? Der Bus fährt da vorne.«

20.24 Uhr

Licht aus im Olympiastadion. Aber keine Sorge, ist alles nur stimmungsvolle Choreo. Und irgendwo im Bauch dieses Steinriesen steht ein einsamer Frank Zander und ruft: »Hallo?«

20.27 Uhr

Toll! Matthias Stach kommentiert! Der Mann, der sonst vor allem Tennis macht und noch über die Socken von Rafael Nadal eine Anekdote auf Lager hat. Breakball Eurosport. Meine Meinung.

20.29 Uhr

Jetzt Renato Sanches im Bild. Von dem ich heute las, Lothar Matthäus hätte über ihn gesagt: »Er erinnert mich an mich.« Seither mache ich mir Gedanken, für wen das das schlechtere Zeichen ist.

20.30 Uhr

Entwarnung! Frank Zander hat den Ausgang gefunden. Steht jetzt vor der Ostkurve und trällert sein »Nur nach Hause« über das Playback. Gänsehaut. Bei Frank Zander.

1.

Anstoß. Für mich der Beweis: Die Bundesliga ist die stärkste Liga der Welt.

2.

 

Geht also los. Und Hummels fit und trotzdem draußen. Eine so gute Absicherung auf der Bank haben ja sonst nur Vorstandsvorsitzende.

3.

 

Man wünscht der Hertha ja auch, dass sie gewinnt, dass sie diese Saison weit oben abschließt. Dann sichert sie sich im kommenden Sommer vielleicht sogar einen Werbedeal mit »Lidl«.

4.

 Und ja, nicht schlecht: Lazaro direkt über rechts im Bayern Strafraum. Haut einfach mal einen raus, leider relativ ohne Sinn. Wird geblockt - und vielleicht morgen schon Staatssekretär. 

6.

 Hä: Flanke Kimmich, Kraft mit komischer Faustabwehr und wieder Lazaro klärt im eigenen Strafraum - per Fallrückzieher. Rebellisch. Baut bestimmt gleich ein Baumhaus in der eigenen Hälfte und tauscht sein Trikot gegen ein »Hambi bleibt«-Shirt. 

8.

 Kommentator Stach: » Was ich hier von taktischer Seite interessant finde: Noch keine nennenswerte Torchance nach neun Minuten.« Der Mann würde wohl ein Buch darüber schreiben, zeigt man ihm ein Kreisliga-Spiel.  

9.

 Funfact: Arne Maier wurde geboren, als Erich Ribbeck Bundestrainer war. Seit einem Jahr. Das müsst ihr verkraften können. 

12.

 Ansonsten bisher noch nicht so viel passiert. Ribery auf Alaba, der mit gutem Sprint auf links und Hereingabe. Die allerdings so erwartbar und uninspiriert, dass Max Giesinger sie gleich mit auf sein nächstes Album nimmt. »Oh Alaba, das war dem Tor nicht nah«. Ein Hit. 

15.

 Hertha hier zwar nicht gefährlich, hält aber gut gegen. Drücken aber noch so unentschlossen wie Frauen mich auf Partys zur Begrüßung. 

17.

Schock: »Kalou eingelaufen«. Aber Entwarnung für alle Freunde eines ordentlichen Schleudergangs: der Ivorer ist nur »in die Gasse« gesprintet, um einen »Schnittstellenpass« zu erhaschen. Aber Kalou hat noch den seriellen Anschluss, LPT 1, und erreicht den Ball nicht. Oder um mit der Wahrheit zu sprechen: Er ist zu alt und langsam. Traurig.

20.

So langsam ähnelt das Spiel hier der großen politischen Bühne. Anfangs bestimmte Berlin das Geschehen. Stück für Stück übernehmen die Bayern das Zepter.

22.

ELFMETER!!!!! Riesen-Chance für Ibisevic nach Flanke von Duda. Und eigentlich ist die Chance dann schon durch, doch Boateng hat noch einen Koffer in Berlin und findet ihn. In den Beinen von Kalou. Sense. Elfer. Klarer Fall.

23.

Und Ibisevic macht das Tor! Nicht nur irgendwie: Sondern so richtig. So mit Schmackes. Als hätte ihm jemand vor der Ausführung angepflaumt: »Keine Haare uff'm Kopp aber Kamm in der Tasche?!« Und Ibisevic, der Vedator, diese Vorgeburt von Cool, schaut nur kurz, mitleidig fast, nimmt dann Anlauf und schießt ein Gebärdenzeichen in den Abend: »Fick Dich!« Toll.

25.

Und auf der Gegenseite eine »super Bewegung« von Kimmich. Ich habe die Aktion verpasst, schließe aber kurz die Augen, ehe die Zeitlupe in den Raum prengelt. Ist schließlich ein Jugendformat hier. Und so wie Stach das da gerade gesagt hat. Aber dann kommt eine erneute Wiederholung und Erleichtung frei Haus: War nur ein Torschuss. Ans Tornetz. Und Kimmich ärgert sich, wie einst sein großer, kleiner Vorgänger, der Fipsi, der Lahm: Ach Menno.

28.

Bayern jetzt mit entschlossenen Angriffen, fast schon wütend. Doch die Hertha-Abwehr tut wirklich vieles dafür, den Begriff »Berliner Mauer« nachhaltig für sich zu reklamieren.

31.

Aber gut. Hertha hat Gladbach mit 4:2 besiegt. Eigentlich war das alles mehr als absehbar.

32.

 

Ey, was geht hier mit Hertha? Kalou, dieser fleischgewordene Viervierteltakt, legt so schön auf, dass er für nach dem Spiel direkt ein Engagement im Berghain erhält. Lazaro bekommt die Pille, vertickt sie aber lieber an Neuer. Und Pal Dardai wechselt Sven Marquardt ein. 

34.

 

Bayern hier mit so einer durchschaubaren Abwehrtaktik, dass ich mir nicht sicher bin, ob hier nicht doch die Ortsgruppe »Säbener Straße« der CSU kickt. 

36.

 Aber wir wollen uns nicht beschweren, denn es geht schneller vor und zurück als schunkelnde Gäste auf dem Oktoberfest. Jetzt Bayern, Ecke, James. Gibt aber so spät ab, der Pass landet im Bericht über Deutschlands Entwicklungshilfe. 

38.

 Und dann eine geile Flanke von Alaba mit einer Bewegung so flüssig, dass spontan braungebrannte Australier angerannt kommen, um auf ihr zu surfen. Findet den Fuß von Robben, der allerdings, vom Alter gezeichnet, einen Schritt zu weit hinten steht und den Ball irgendwo in die Nacht kloppt. Und Kraft raunt ihm zu: »Das konntest du damals im Training besser.« 

42.

 Niko Kovac an der Seitenlinie so angespannt, er könnte spontan eine zweite Karriere als Bizeps von Kollegah beginnen.

43.

 Großchance Lewandowski. Und er zerdenkt's. Einfach ein anderer, seit er seinen Bachelor hat. 

44.

 TOOOR! Es geht alles so schnell. Kalou ist da und natürlich auch wieder Lazaro und dann Duda und er schießt, ach was, er fickt dieses Ding einfach so abgezockt rein, dass man ihn dafür lieben muss. Per Vollspann in die Herzen der Hauptstadt. Und in einer Loge ruft Michael Preetz Smudo an: »Ja, hallo? Wie viel für die Rechte an Die da?«

45.

 Leute. 2:0 für Hertha. Was sagt man dazu? Halbzeit!

21.25 Uhr

Auf die Frage, was Glück sei, hat Harald Juhnke bekanntlich einst geantwortet: »Leicht einen sitzen und keine Termine.« Und natürlich hatte er Recht, der große Harald. Aber es gibt eben immer auch die andere Wahrheit. Und die lautet: Glück ist, wenn ein Bundesligist gegen die Bayern spielt, und tatsächlich spielt, nicht mauert, nicht hofft, sondern spielt, und dass dann in ein 2:0 zur Halbzeit umwandelt. Wahnsinn. Man muss kein Hertha-Fan, um darüber glücklich zu sein. Über die Hoffnung, dass die Bundesliga wieder zu einem Wettbewerb werden könne, in dem wirklich jeder jeden schlagen kann. Und nicht nur jeden, außer den Bayern. Die gar nicht so furchtbar schlecht sind. Nur ist Hertha schlicht besser. Was für ein Satz.

21.28 Uhr

Bei Eurosport machen sie jetzt Werbung für eine Talk-Runde im Anschluss an das Spiel. Gast: Felix Magath. Leibhaftig. Kann das Zufall sein? Und wie oft hat Cando eigentlich schon gebellt?

21.30 Uhr

BREAKING NEWS: Hans-Georg Maaßen hat keine Tore für Hertha BSC gesehen. Wird zum neuen Bayern-Trainer bestimmt.

46.

Anstoß zur zweiten Halbzeit. Und weil man in Berlin gewohnt ist, auf dem Teppich zu bleiben, hier der offizielle Slogan zu den zweiten 45 Minuten: Nur noch ein Tor bis zur Tabellenführung.

48.

Endlich! Thomas Kraft für mich Stand jetzt und aktuell auf einem Level mit Oliver Kahn.

50.

Matthias Stach lobhudelt Salomon Kalou. Und man muss ihm zustimmen. Was Kalou da in dieser Saison spielt, ist das Spätwerk eines großen Meisters. Eines Mannes, der in jeder Sekunde genauestens weiß, was er kann - und das ist viel - und was nicht. Wie einst Zidane bei der WM 2006. Jede Aktion mit Sinn und allein deshalb, im Souverän des Moments, voller Schönheit. Als würde er dem Ball, den Mit- und Gegenspielern und jeder Szene qua Aura zuraunen: »Ganz ruhig. Ich weiß schon, was ich mache.« Hach. Es muss sich nicht reimen, um Poesie zu sein.

51.

 

Ecke Bayern und Thiago versucht's mit dem Kopf. Dinge, die eine genauso hohe Erfolgschance haben: 

- Die AfD wirbt für offene Grenzen
- VW baut noch zehn Jahre Dieselfahrzeuge
- Uli Hoeneß schreibt eine Doktorarbeit über das Wesen der Moral 

53.

 Finde aber gut, dass Bayern, immerhin fröhlicher Unterstützer gefühlt jeglicher Klimakiller dieser Welt, hier vormacht, wie das geht, wenn die Meeresspiegel steigen: Schwimmt nämlich ganz schön. 

55.

 Harmlose Ecke, Bayern. Hätten wohl vor dem Spiel mal in den Wedding fahren sollen. 

58.

 Ribery kommt gefährlich nah an den Hertha-Strafraum, läuft volle Kanne in den Mann, fällt und reklamiert wie ein Irrer. Theatralischere Fälle gibt's nur beim Tatort. 

61.

 Hertha indes lässt sich gerade sehr weit zurückdrängen, macht kaum noch was selbst, kommt hinten nur so dreckig raus, dass ihnen gleich ein Fahrverbot droht. 

63.

 Sanches geht raus. Sah auch müde aus. Kannte englische Wochen ja auch lange nur als siebentägigen Verzicht auf Kaltgetränke und jeglichen Anstand. 

66.

Hertha jetzt wie so eine richtig gut geölte Berliner Behörde: Macht nur das Nötigste.

68.

Gute Chance nach Ecke für die Bayern. Doch James und Lewandowski behindern sich gegenseitig im Versuch, den Ball über die Linie zu drücken. Wollen danach spontan auch noch beide gleichzeitig zu Real Madrid. Bitter.

70.

Wenn sich Hertha hier noch weiter hinten reindrängen lässt, spielen wir die letzten 20 Minuten in der Alten Försterei weiter.

71.

Alaba mit einem Freistoß, über den Matthias Stach lange doziert. Unter anderem fällt das Wort »Knuckleball«. Keine Ahnung, wovon genau er spricht. Aber wenn ich es richtig verstanden habe: Doppelfehler Bayern, dann Rückhand-Slice.

72.

Wagner kommt für James. Selten war ein weißes Handtuch bärtiger.

75.

Man hat nicht wirklich das Gefühl, dass die Bayern hier noch ein Tor schießen. Was erfahrungsgemäß heißt: 2:2 nach 97 Minuten. Aber vielleicht, vielleicht werden wir hier und heute tatsächlich Zeugen einer Zeitenwende?! Und, ich wiederhole mich da gern, nicht etwa, weil die Bayern so furchtbar schlecht wären - furchtbar gut nur halt auch nicht -, sondern weil Hertha das gut macht. Mit Finesse, einer Idee und breiter Brust. Nichts also, womit man Berlin ansonsten verbindet. Aber eines nach dem anderen..

78.

»Damit rechnet keiner«, schreit die Bandenwerbung von »Tedi« uns an. Und plötzlich macht dieser Hauptsponsoren-Deal Sinn.

81.

Hertha jetzt wie ein Sechstklässler, der ein kostbares Geheimnis bei sich trägt, und auf das stete Drängen seiner Mitschüler, es doch mit ihnen zu teilen, nur immerfort singt: »Sag ich nicht, sag ich nicht, sag ich nicht..« Und jeder, der der Szene beiwohnt, weiß: Es ist nur eine Frage der Zeit, bis es aus ihm heraussprudelt, bis er alles preisgibt, selbst die BH-Größe seines Vaters. Zum Glück aber, und also ist es gut, dass das Leben und der Fußball sich zwar arg ähneln, aber doch nicht identisch sind, hat so ein Fußball-Spiel eine zeitliche Begrenzung. Noch gut zehn Minuten mauern, Junge. Und dann ist der geheimnisvolle Schatz ganz dein!

83.

 

Boateng lupft das Ding durch das ganze Halbfeld und direkt in die Arme von Kraft. Und Ze Roberto stürmt nachher die Pressekonferenz und schreit: »Freiheit für alle Kurzpassspiele«

85.

 

Die Restspannung rührt hier mehr daraus, dass man kaum glauben kann, dass die Bayern wirklich verlieren - nicht daher, dass es de facto wirklich gerade spannend wäre. Und weil die 11FREUNDE-Redaktion ja bekanntlich pathologisch schlecht gelaunt ist, hier der obligatorische Miesmacher: Ein türkischer Despot reist durch Deutschland, irgendwelche rechten Spinner sind laut Umfragen die zweitstärkste Partei in Deutschland und irgendwo stirbt ein Regenwald. Und wir? Schauen zu, wie Süle einen Ball über das Tor holzt. Stellt sich die Frage, wer die wahre Gefahr für die Demokratie ist. 

85.

 

Natürlich nicht die Hertha, denn demokratischer geht's ja kaum. Der kleine, arme Hauptstadtklub macht den Oligarchen-Verein durch pure Willenskraft kaputt. Wenn Brecht noch leben würde, er würde ein Stück drüber schreiben. Und irgendwo weint Lars Eidinger auf eine Currywurst. 

86.

 

Auf Sky läuft übrigens das Zweitspiel: Erdogan im Gelsenkirchener Affenkäfig gegen das gesunde deutsche Rechtsempfinden. 

88.

 Die Bayern probieren und probieren, etwas zu reißen - aber es wird nichts. Und Joshua Kimmich raunt traurig in die Nacht: »Wie letztens bei Tinder.«

90.

 

Der Linienrichter zeigt an: Nachspielzeit 23 Minuten. »Bis die Bayern ein Tor schießen« passt eben nicht auf die Tafel. 

90.+1

 

Das schönste an Bayern: Boatengs Pass. Wenn das Markus Söder mitbekommt...

90.+3

 

Ecke Bayern, Neuer mit vorne, hechtet wie ein junger Boris Becker oder zumindestens wie ein alter Tommy Haas zum Ball, köpft allerdings so weit vorbei, dass man Angst hat, er trifft gleich die Nase eines Kameramanns. Freies Tor. Aber nein, nichts. Die Hertha bleibt bei ihrer Taktik: Verwalten. Auch was neues in Berlin.

22:27 Uhr

 

Es ist vorbei. Hertha BSC gewinnt tatsächlich mit 2:0 gegen Bayern. Und Uli Hoeneß lässt die Wiesn abbrechen. 

22:29 Uhr

 

In der Kabine lässt Niko Kovac zur Strafe alle Spieler zum Rapbattle gegen Kevin-Prince Boateng antreten. 

22:30 Uhr

 Pal Dardai im Interview. »Haben Druck, Druck gemacht. Hat sich gelohnt, Druck zu machen.« Weiß nicht ob er vom Spiel oder dem Sieges-Bierfass spricht. 

22:33 Uhr

 »Erst feiern das Wochenende, ist geil. Danach wieder hart arbeiten«, sagt er noch. Klingt wie ein Text von den Atzen. Dann kommt Frank Zander auf seinem Schnäuzer ins Bild geschwebt und umarmt Dardai. Der aussieht, als wäre er noch nie umarmt worden. Was wiederum Vorraussetzung ist, um die Atzen zu hören. 

22:35 Uhr

 Dann noch Manuel Neuer im Interview. Der ganze Wortlaut unter www.langweiligeverliererphrasenwiezumbeispielsindnichtgutreingekommenoderhabenzuweniggeackert.gähn

22:38 Uhr

 So Freunde, wir machen hier Schluss. Hilft ja nix. Hertha ist trotzdem Tabellenzweiter, die Welt ist nicht ganz fair, aber immerhin ein bisschen. Was ja ein Grund ist, gut gelaunt in diese Nacht zu gehen und etwas zu viel zu trinken. Zum Schluss noch ein Witz, der nur funktioniert, wenn ihr schon betrunken seid: Was ist bunt, sitzt auf einem Baum und ein Schreit immerzu: »4-2-3-1«? Ein Palpadargai. Sorry! Und bis bald.