Deutschland

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Niederlande

Deutschland-Niederlande im Liveticker

»Wir waren besser, echt jetzt«

Über 85 Minuten war die Deutsche Nationalmannschaft die bessere. Besser als Holland, besser als die Nationalmannschaft im ganzen Jahr. Blöd nur: Das Spiel ging noch fünf Minuten. Pfiff ab: der Ticker.

20.30 Uhr

Servus. Und herzlich willkommen zum Liveticker Deutschland-Niederlande oder #GERNLD, wie sowohl wir Digital Natives als auch besoffene Bayern sagen, wenn sie so richtig Bock aber schon drei Atü zu viel auf dem Kessel haben. Und worum geht es denn heute? Richtig, Leroy Sané wird an alter Wirkungsstätte kritisch beäugt, ob er denn nun endlich nachhaltig bereit ist, für Deutschland wunde Hacken in den Abend zu laufen. Und Mercedes Benz verabschiedet sich heute Abend nach gefühlt 700 Jahren als Sponsor des DFB. Und ach ja, Deutschland kann den Niederlanden den Gruppensieg der Nations League versauen. Wir haben schon für weniger (1 Sternburg) schlimmere Sachen (unzählige) gemacht. Wird also bestimmt ein Mordsgaudi.

20.31 Uhr

Erste Highlight: Joshua Kimmich mit Rotzbremse im Gesicht erzählt was von »Moppeds«. Heute Abend muss er wahrscheinlich noch zu seinen Jungs und Gabelstapler fahren:

20.33 Uhr

Und es geht gleich gut weiter. Oliver Bierhoff im Knallhart-Interview bei Matthias Opdenhövel und Thomas »Hammer« Hitzlsperger. Lächelt sein Oliver-Bierhoff-Lächeln bis in die Haarspitzen dieses Abends, der Friedrich Merz des deutschen Fußballs. Erzählt, dass er nie besonders schnell gewesen sei. Was immerhin erklärt, warum das mit diesem Umbruch noch dauert.

20.35 Uhr

Toller Einspiel-Film der ARD jetzt. Stellen das Jahr der Nationalelf als Horrorfilm dar. Für mich war das ja eher ein Amateur-Porno aus der Rubrik BDSM. Aber muss jeder selbst wissen.

20.36 Uhr

»Die Leute möchten Filme mit Happy End sehen«, sagt ein Statist dieses Einspielfilm-Massakers. Und ich sach' noch: Der DFB, das ist Porno!

20.37 Uhr

»Wir sind unseren Ansprüchen nicht gerecht geworden«, sagt Oliver Bierhoff jetzt. Seine Frisur leistet still Protest.

20.38 Uhr

Freunde, eine Schweigeminute für eure Ohren: Steffen Simon kommentiert.

20.39 Uhr

Zu den Aufstellungen. Zunächst die der deutschen Mannschaft: Neuer - Rüdiger , Süle , Hummels - Kehrer , Kimmich , T. Kroos , N. Schulz - Ti. Werner , Gnabry , L. Sané

20.40 Uhr

Oder um es im Duktus der Springer-Presse zu sagen: Absteiger, Absteiger, Absteiger, Absteiger, Absteiger, Absteiger, Absteiger, Absteiger, Absteiger, Absteiger, Absteiger

20.41 Uhr

Gerade noch in der Tagesschau eine Studie zur »Generation Internet« gesehen. Demnach haben 64 Prozent aller Nutzer Angst, im Netz beleidigt zu werden. Da stehen wir locker drüber. Wir WISSEN, dass wir beleidigt werden.

20.42 Uhr

Und damit zur Startelf der Niederlanden: Cillessen - Tete , de Ligt , van Dijk , Blind - de Roon , F. de Jong , Wijnaldum - Promes , Depay , Babel

20.43 Uhr

Traditionelle Aufstellung also. In der klassischen de-van-de-de-Formation.

20.44 Uhr

Die deutsche Nationalhymne ertönt. Singen alle mit. Wenn ich das in den Diskussionen um Mesut Özil richtig verstanden habe, folgt nun also ein Kantersieg.

20.45 Uhr

Deutsche Fans also mit der Choreo: »Wir kommen wieder, keine Frage.« Ryan Babel freut sich über die persönliche Begrüßung.

20.46 Uhr

Auch schlimm, diese bedeutungsschwangere Nations-League-Hymne zu hören, wenn es um nichts mehr geht. So müssen sich HSV-Fans über Jahre vor der »Sportschau« gefühlt haben.

1.

Anstoß Deutschland. Was auch heißt: Der Erfolg ist zurück. Mehr Umbruch wäre Erich Ribbeck.

2.

Deutschland mit der ersten Chance! Werner hadert. Löw klatscht. Wird die WM noch heute wiederholt?

3.

Löw hat sich erneut für eine Dreier-/Fünferkette entschieden. Was auch bedeutet: Alle Schalke-Fans können heute genau erleben, wie Tedescos Taktik wirklich gespielt werden sollte. Oder ob es einfach eine ganz bescheidene Idee ist.

5.

Mit Sané, Werner und Gnabry laufen wieder die kleinen, kreativen Dribbler vorne rum. Was sinnig ist, denn bei Hollands Abwehrchef dürften hohe Flanken, ich sag mal, nicht die beste Ideen sein.

6.

Auf der anderen Seite gibt sich die deutsche Nationalmannschaft alle Mühe, dass sich die Fans, die einfachen Menschen von nebenan, wieder mit ihnen identifizieren können. Müssen montags arbeiten. Ohne Perspektive. Haben sich zuvor sinnlose PowerPoint-Charts ihres Chefs angesehen. Vielleicht händigt Löw ihnen nach Abpfiff 12,50 Euro aus. Mindestlohn. Bevor er mit seinem Sportwagen davonbraust.

7.

Mein Traum: eine Talkshow zwischen Niklas Süle und Ryan Babel in den Kulissen vom literarischen Quartett. Thema: Frisuren. »Wie viel Zentimeter muss ich sagen, damit die sich so lustig färben?«

9.

Hahahahahaha, beziehungsweise: TOOOOOOOOR! Für Deutschland. Kroos spielt den Ball auf Gnabry, der den Ball mit dem Außenrist direkt weiterschnixt, auf Werner, der sofort abzieht. Tor! So schön, so direkt, so vertikal, dass die sükoreanischen Nationalspieler reflexhaft zittern.

10.

Und gleich die nächste Chance für Deutschland. Toll anzusehen, oder auch: Schade. Dass diese ganzen tollen Fußballer im vergangenen Sommer allesamt andere Pläne hatten.

12.

Jetzt schon mein neuer Lieblingsspieler: Memphis Depay. Trägt die Stutzen so demonstrativ tief unten, dass er in der Kreisklasse schon mit einem doppelten Schien- und Wadenbeinbruch hätte ausgewechselt werden müssen, während ihn irgendein Manndecker anbrüllt: »Kann ich doch nichts für, wenn du dich nicht ordentlich warm machst!«

14.

Simon spricht von einem »frechen Elfmeter« gegen die Franzosen. Und irgendwo am Starnberger See weint Fritz von Thurn und Taxis ob der verpassten Alliteration. 

16.

»Daley blind«, sagt Simon. Diese Holländer, integrativ auch in der Nationalmannschaft, uns Deutschen mal wieder um Jahrzehnte voraus.

17.

Deutschland gut im Spiel und Steffen Simon ein angenehmer Kommentator. Irgendwas ist hier doch foul..

18.

Holland recht ideenlos. Wenn ich mich nicht täusche, hat Daley Blind gerade per langem Holz Ruud van Nistelrooy gesucht.

20.

Ha! Deutschland hingegen mit Schema F wie einfach. Neuer auf Kroos, Kroos mit langem Ball auf den luftig gedeckten Sané, der ein bisschen tanzt, ehe er Tete ans Beinchen und anschließend ins Tor schießt. So einer hätte bei der WM in Russland..aber das gilt für alle anderen da unten auf dem Rasen genauso. Selbst für die, die dabei waren.

23.

Immer wenn die Menschen, so wie jetzt Steffen Simon, davon reden, dass der DFB die Mischung aus jungen und alten Spielern finden müsse, und mit alten Spielern 29/30-Jährige gemeint sind, weine ich eine Träne in meine vergangenen Träume. Eine graue Träne, angereichert mit Granufink. Und dann denke ich mir: 38 ist das neue 104.

25.

Apropos Alter. Stimmung wie auf einer Beerdigung hier. Einer schlechten. Keine verrückte Tante, die plötzlich schreit: »Aber er war doch ein Arschloch, der Klausi! Hat es verdient, der Lump!« Keine überraschend auftauchende Geliebte, ungewollt auftauchende Ex-Kollegen, die schwelgerisch vom verdienten Arbeiter schwadronieren, den sie dann aber doch abgesägt haben, oder wegrationalisiert. Kein Alkohol, kein Gesang. Einfach nur: Stille. Dabei gilt doch das alte Kölsche Prinzip: Nur wer absteigt, kann auch wieder aufsteigen! Und jetzt, liebes Gelsenkirchen, macht gefälligst bisschen Fiesta da. Ihr habt doch sonst nix!

26.

+++BREAKING NEWS: Antonio Rüdiger bringt einen Pass zum eigenen Mann. Jetzt gelingt wirklich alles.

27.

Insgesamt aber schon sensationell, wie die deutsche Elf hier das Erfolgsrezept des FC Augsburg kopiert.

29.

Holland weiterhin so inspiriert in seinen Offensivbemühungen wie ein Frikandel-Verkäufer, der seinen Kunden verspricht: »Ich zaubere ihnen alles was sie wollen auf den Tisch. Solange es Frikandeln sind.«

31.

Schöner Versuch von Serge Gnabry. Nimmt den Kopf runter und rodelt einfach los. Für ein Tor ist der mittige Versuch aus gut 16 Metern dann allerdings zu wenig. Für eine Teilnahme bei der Winterolympiade leider auch. Sad.

33.

Heute Abend in Gelsenkirchen die deutsche und holländische Auswahl auf dem Feld: Weltstars wie Kroos, Sané, van Dijk. Und es geht um gar nichts mehr. Schalke-Fans werden dieser Tage nach Strich und Faden verarscht.

34.

Hui! Süle will den Ball klären, köpft den Ball gefährlich nah ans eigene Tor. Neuer hebt vorsichtshalber den Arm. 

36.

Oder ist das hier ein selbstgefälliger Plan der Holländer, die quasi Aufbauhilfe Ost betreiben? Lassen jetzt Nico Schulz auf der linken Bahn freie Bahn, damit der glänzen kann. Schmiert sich den Freiraum sogleich ins Haar. 

38.

Kehrer mit dem Einwurf zu Sané. Meinte das die Schalker Vereinsführung als sie von »Mit Stolz und Leidenschaft bis 2018« sprach?

40.

Was muss man über dieses Spiel noch wissen, wenn Serge Gnabry jetzt Kopfballduelle gewinnt?

41.

Die deutsche Mannschaft also wie eine Ketchup-Flasche. Lange kommt nichts, dann alles auf einmal. Hat sich trotzdem nicht mit Ruhm bekleckert: der DFB.

43.

Ha, genial! Simon belobhudelt jetzt schnurgerade 30-Meter-Pässe von Toni Kroos, die Leroy Sané sofort verstolpert. Und Joachim Löw wollte in Russland ernsthaft Fußball spielen. 

44.

Sané am holländischen Sechzehner mit einem klaren Statement in der CDU-Vorstandsdebatte: Das Solo muss auf einen Bierdeckel passen. 

45.

Babel verletzt, Javairo Dilrosun kommt. Was den niederländischen Jungspund von der BVG unterscheidet? »Er ist mit ganz viel Geschwindigkeit unterwegs.« 

45.+1

»Mit genau diesem Spielstil«, erinnert Simon, »ist Frankreich Weltmeister geworden.« Was, ausgeführt von dieser deutschen Nationalmannschaft, umso trauriger ist. 

21.34 Uhr

Jetzt Halbzeit. Angeblich die beste des DFB in diesem Jahr. Was auch bedeutet: Wir müssen uns jetzt eine fünfzehnminütige Rechtfertigung der ARD anhören, warum weiter Gebühren hierfür ausgegeben werden. Danke für nichts, Holland. Bzw.: Genialer Plan, liebes Ausland! 

21.37 Uhr

Die Tagesschau zeigt die Entwicklungen innerhalb der CSU und SPD. Man macht es Joachim Löw dieser Tage aber auch einfach, meine ich.

21.38 Uhr

Übrigens: So wie die deutschen Politiker im Fall Kashoggi/Saudi-Arabien herumlavieren, um erst nach massivem öffentlichem Druck plötzlich den harten Mann zu markieren, ist es ein Mysterium, warum Oliver Bierhoff noch immer über Fußball reden muss.

21.42 Uhr

Der deutsche Offensivdrang endet einfach nicht: Jetzt auch noch Vorstöße von Jens Spahn. Vorhersehbar, mit der Brechstange, ohne Hoffnung auf Sieg. 

21.46 Uhr

Tja. Ingo Zamperoni schaut noch ein wenig bedeutungsschwanger in die Ausläufer der Tagesthemen, da stehen auch schon wieder Opdenhövel und Hitzlsperger am Mikro. Die alten Kriegsberichterstatter. Und fragen: Was war das nun für eine erste Halbzeit? Ich will es mal mit meinem besten finnisch versuchen: Aamu on iltaa viisaampi. Aber eben auch: Aurinko paistaa risukasaankin. Denkt mal drüber nach.

21.47 Uhr

»Ich nenn' die deutsche Offensive bei jeder Gelegenheit 'Moppedfahrer'. Und was hast du so für Hobbies?«

46.

Anpfiff zur zweiten Halbzeit. Deutschland weiter mit elf Mann. Der Bundestrainer erreicht die Jungs also noch!

46.

39 Sekunden gespielt und schon wieder eine deutsche Chance durch Werner. Schneller kommen sie nur wo zum Abschluss? Richtig..

49.

Deutschland mit Ballbesitz. Viele Zuschauer scheinen gegangen. Früher hieß es noch »Atemlos durch die Nacht.« Und heute: Schnell nach Hause. Ist das die neue deutsche Tristesse? Oder dieses Hygge? So oder so: beides Mist.

52.

Immerhin: die beste Folge »Undercover Boss«, die ich je gesehen habe. Muss jetzt nur noch rausfinden, wer der Boss ist. Und: warum.

55.

Mit Dilrosun jetzt also ein Herthaner im Spiel. Und das sieht man: Einwurf Holland folgt Einwurf Deutschland. Keuter raus. Meine Meinung.

58.

Kimmich-Kroos, Kimmich-Kehrer. Deutsche Pass-Stafetten im Winter 2018 klingen wie das Donnerwetter einer Münchner Haushaltshilfe mit starker Meinung und wenig Arbeitsmoral.

60.

Die Banden jetzt mit einem Hinweis auf Grippostad. Schlimm diese personalisierte Werbung.

60.

Wie sich Antonio Rüdiger um die eigene Achse dreht, nur um den Ball dann blind lang ins Aus zu kloppen, sorgt bei mir für einen wohligen Schauer der Gewohnheit.

62.

Das Solo von Timo Werner ist ein gutes Signal. Vor allem für den Deutschen Sprint-Verband.

64.

Falls Joshua Kimmich am Mittwoch nicht zum Training erscheint, sollten die Bayern-Verantwortlichen mal die Mülltonnen der Schalker Arena genauer inspizieren. Vermutlich hat ihn Virgil van Dijk kopfüber dort hineingesteckt, während Kimmichs Flaum einen Boxkampf mit sich selbst austrug.

66.

Ich möchte jetzt zehn Jahre zurückreisen und Thomas Müller warnen, dass er bei seinem 100. Länderspiel als Nations-League-Absteiger - drei Warnungen in nur einem Wort - eingewechselt werden würde.

68.

Kroos spielt senkrecht auf Schulz. Der läuft geradeaus, tunnelt de Ligt, spielt den Ball quer auf Reus. Der will abermals quer spielen, aber van Dijk dazwischen. Hat begriffen, dass Deutschland gar keinen komplizierten Fußball spielen will. Ich lege mich fest: Wenn er das seinen Teamkollegen erzählt, wird es nochmal eng.

69.

Steffen Simon kündigt für den Nachgang einen »wirklich großen Holländer« an. Meint dann aber nicht Jaap Stam. Enttäuschend.

71.

Dass sich sowohl Fans, als auch Kommentator mit diesem Schlafwagenfußball zufrieden geben und Simon dann auch noch behauptet »Wir sind wieder da!«, also die WM quasi vergessen machen lassen will, erklärt so einiges. Unter anderem 16 Jahre Merkel.

72.

Süle jetzt mit einem Trick, wird von Simon abgefeiert. Hat wahrscheinlich nur die Hände zur Raute gefaltet. Genial.

75.

2:0 im letzten Gruppenspiel gegen Holland. Oder: Deutschland ist wieder wer. 

77.

77 Minuten lang machen die Zuschauer exakt so viel Stimmung wie in der wegen Krötenwanderung geschlossenen Nachtbus-Haltestelle zwischen Delmenhorst und Harpstedt. Und jetzt? La-Ola-Welle. Der Mensch ist dem Mensch ein Wolf. Oder ein Idiot. Je nachdem.

80.

Nico Schulz mit einer Direktabnahme. Mit rechts. Deutschland nimmt das Spiel offenbar nicht mehr ernst.

83.

Es plätschert so vor sich hin. Selbst die La-Ola-Welle ist gestorben. Vor Langeweile.

85.

Ha! Tor für Holland. Promes mit schönem Schlenzer aus 17 Metern. Unhaltbar für Neuer. Und seinen Reklamierarm. Gut, hätte man vorher klären können. Aber man hätte auch Sané mit zur WM nehmen können, vernünftig mit Özil umgehen können und sich nicht vor lauter Selbstgefälligkeit ins Gefallen geilen vor und in Watutinki. Dann hätten wir den ganzen Mist hier nicht.

88.

Thilo Kehrer klärt in höchster Not für Holland. Ist komisch, ist aber so. Kehrer selbst nennt das Ganze wohl dennoch: Torschuss. 

90.

Ha! Bums mich! Und plötzlich wird dieses Spiel zum Lehrvideo für »Wie ich mir alles ruiniere in nur fünf Minuten«! Flanke von rechts, de Jong verlängert auf van Dijk und der seitfallprügelt den Ball ins Tor. Und an der Seitenlinie rutscht Jogi Löw in seinen Designer-Mantel, die ganzen Lobhudeleien auf seinen Umbruch flöten vor seinem geistigen Auge Richtung Rheinfall, da entfährt es seinen Synapsen in einem einzigen Gewitter: »Höggschde Scheiße!« Wo er Recht hat.

90. +3

Aber es bleibt dabei: Seit Horst Seehofer den CSU-Vorsitz abgegeben hat, hat Deutschland nicht mehr verloren. Zufall?

22.40 Uhr

Tja, das war es dann. Deutschland verliert mit 2:2 gegen die Niederlande. 85 Minuten lang spielte die Elf von Jogi Löw Schema einfach, spielte wie eine personell sehr gut aufgestellte Version des FC Augsburg. Und dann brach das Schicksal eine zynische Volte über diesem Umbruch, ließ Oranje aus den Untiefen des Nichts zum Ausgleich kommen. Jetzt werden sie sagen: Das darf nicht passieren. Alles Quatsch. Passiert. Womit wir beim Party-Motto des Livetickers wären und den besten Wünschen für: eine gute Nacht!