Brasilien

1
2

Belgien

Brasilien-Belgien im Liveticker

Kewin de Bruyne

Kevin de Bruyne entzaubert Brasilien quasi im Alleingang. Neymar und Co sagen: »Seleciao!«, Belgien wird vom Geheim- zum Tatsächlichfavorit. Geht jetzt traurig im Park Schwalben beobachten: der Ticker. 

imago

19:49 Uhr

Absoluter neuer Lieblingsmensch Zé Roberto. Hat damit den Taxifahrer abgelöst, der mir einst um 3 Uhr morgens ein kaltes Bier schenkte. Nur trug der eine Lederweste und sah nicht ganz so gut aus wie Zé. Was er vermutlich macht, wenn er den heutigen Abend mit Kahn und Welke überstanden hat: In einer sieben Meter langen dunklen Limousine in die Nacht entschwinden. Von Baden-Baden nach Moskau durchfahren. Morgen dort mit den Fugees und den Söhnen von Bob Marley schick essen. Danach mit Ronaldinho, Zidane und Luis Figo bolzen gehen. Ohne einen einzigen Schweiß- oder Dreckfleck in den genau diesem Outfit beim ZDF aufschlagen.

19:45 Uhr

FREUNDE! FREUNDE!! Vielleicht das erste Spiel bei dieser WM, das wirklich Sinn macht. Das Brasilien Neymars gegen das Belgien der Goldenen Generation um de Bruyne, Hazard, Lukaku und all diesen anderen Super-Kickern. Also, ehrlich, ich freu mich drauf. Und Vorfreude war bei diesem Turnier bislang doch rar. Auf geht´s!

19:53 Uhr

Alter Schwede. Bin ich heiß auf dieses Spiel. Die WM wie eine Frau, die man schon mit 18 immer heiß fand, die man dann Jahre lang immer nur sporadischer sah, die zuletzt einen furchtbaren, aber reichen Sack kennengelernt hat, die man jetzt an diesem lauen Sommerabend aber wieder sieht und merkt, dass man sie immer noch heiß findet und jetzt schlagen die Gedanken Funken, man vermutet ein aufregendes Abenteuer im Nachbar-Pool, gut möglich aber natürlich, dass sie früh abhaut, eh unsympathisch geworden ist oder man selbst total betrunken in den Nachbar-Pool springt. Alleine.

19:57 Uhr

Ich möchte eine Botschaft an jene Person senden, die einst auf den Gedanken kam, es wäre doch eine funky Nuller-Idee, Stadien vor Fußballspielen mit einer Musik in einer Lautstärke beschallen, die man in der Form in strandnahen Kneipen am Ballermann vermutet:
Wenn ich Dich irgendwann mal treffe, muss ich Dich leider schlagen. Und zwar hart und nachhaltig.

19:59 Uhr

Hach, da weint der kleine Patriot in mir. Wie die Brasilianer ihre Hymne noch weitersingen, als die Musik längst verstummt ist. Geht ja doch immer runter wie Öl. Wäre ich einer der ihren, die da unten Gelb tragen, ich würde jetzt 120 Minuten rennen, bis sich die Gelenke zerrieben haben, die Muskeln krampfen, die Zunge raushängt wie einem jungen Labrador nach einem 10-Kilometer-Lauf.

1.

Anstoß, Freunde! Brasilien gegen Belgien im Viertelfinale. Ich wiederhole mich, aber: geil.

2.

Und De Bruyne geht direkt am Anfang an den Ball, als will er ihn hier verführen. Aber nicht so eine billige Nummer, schon schick, mit Restaurant in Berlin Mitte und so. Lässt dafür sogar Paulinho stehen. Der Abschluss dann aber leider ein bisschen wie die CDU: Aus der Mitte und nichts zum Jubeln.

3.

Menschen, die die belgische Mannschaft »Geheimtipp« nennen, empfehlen außerdem:

- Two And A Half Men
- Einen Dieselneuwagen
- Brot zum Frühstück

4.

Auch auf der anderen Seite die erste Möglichkeit: Neymar (natürlich) checkt die Echtheit dieser Goldjungs. Beißt sich dabei leider einen Zahn aus, spuckt ihn aber abgebrüht auf die Ränge und macht weiter. Und irgendwo raunt Otto Rehhagel: »Zu meiner Zeit hättest du jetzt erst mit dem Fußball anfangen dürfen.«

6.

Uffffffff!! Ecke Brasilien, Neymar zirkelt das Ding gekonnter als Musterschüler im Mathe-LK. Thiago Silva entdeckt spontan sein Knie, hält es hin, aber: Pfosten! Und Courtois war seit der letzten Katerpizza nicht mehr so glücklich, dass es Aluminium gibt.

8.

Es werden Szenen von Tritten und Hieben in beiden Strafräumen gezeigt. Aus dem Off Bela »Körpereinsatz« Rethy: »Da sieht man, wie anfällig die belgische Abwehr sein kann.« Dann nimmt er sein Headset ab, trinkt einen Liter Pferdeblut und schlägt einen Betonblock entzwei. Mit seinem Scheitel. Wo ist Markus Merk, wenn man ihn braucht?

11.

Boah, De Bruyne mit dem schönsten Pass seit Models am Flughafen. Aber halt auf Fellaini. Der mit dem schlechtesten Schuss seit ich einmal besoffen diese eine... ach lassen wir das.

13.

JAAAAAA! TOOOOR! Hat eben doch schöne Ecken, dieses Belgien. Zum Beispiel die hier: Chadli bringt die Kugel wunderbar rein, Gewusel und dann: Eigentor. Fernandinho. Zuletzt habe ich bei einer Craft-Beer-Party jemanden sich so unangenehm einen selbst einschenken sehen. Neymar wirft sich zu Boden. Schockverletzt. Aber es bringt nichts: 0:1. Oder halt 1:0. Schönschönschön.

15.

Man muss aber dazu sagen: Brasiliens Abwehrleistung so fehlerhaft wie meine letzte Steuererklärung. Dabei hätten sie genau wie ich wissen müssen: Am Ende kommt die Quittung.

17.

Ladys und Gentlemen, wir haben ein Fußballspiel. Ein dreifach Hoch auf das frühe Tor aus dem Nichts! Und Fernandinho könnte kotzen. Im Strahl.

19.

Vorne büffelt sich Romelu Lukaku durch die gegnerische Hälfte, es ist eine Freude. Was für eine Maschine. Stell den Typ vor jede Tür der Welt und die Rockerbanden und besoffenen Typen-Gruppen entscheiden sich für einen Abend in einer anderen Stadt. Kann aber so sanft mit dem Ball umgehen wie die Vogelmutter mit ihrem Ei. Unglaublich. Horst Hrubesch mit Gold im Fuß.

21.

Hazard gleitet über den Rasen, unsichtbar sind die Schienen, die seinen Lauf steuern, kurz vor dem Strafraum spielt er ab, der Pass nach innen bleibt hängen, Lukaku ochst ins Nichts. Brasiliens defensives Mittelfeld verwaist wie die Fan-Meile um 7 Uhr morgens. In den Park nebenan schiebt Davor Suker acht geschlachtete Schafe.

24.

"Die Belgier", ruft plötzlich meine Mutter aus, bei der im Garten sitze und ticker, "die haben ja Nichts!" War nur einmal in Belgien, glaubt aber, dass Belgier generell nicht attraktiv sind. Dann hasst sie über Bela Rethy ab. Man muss sie einfach liebhaben.

26.

Herrlich, wie sich bei jedem Angriffsversuch von Neymar zwei riesengroße Typen mit dunklem Afro vor ihm aufbauen. Fellaini und Witsel, die Jackson Two ihrer Generation. Ihre Hüften shaken Neymar ein "We don´t stop till you get enough!" entgegen. Neymar lässt sich vorsorglich behandeln.

29.

Hier im Garten hasst alles über Brasilien ab. Die Handball-Schwester vermutet ein generelles Weichei-Problem, die Freundin lacht nur höhnisch und ich denke an Aldair, Dunga oder Lucio und wie sie sich wohl fühlen, ihre Nachfolger so durch Russland rollen zu sehen.

30.

Neymar mit einem Fernschuss, Abpraller, und der steigt hoch, senkt sich und lässt mich an Andy Brehme und 1990 und dem Halbfinale gegen England denken. Während Neymars ins Aus fällt, muss ich leise weinen.

31.

TOOOOOOOOOOOOR!!!!!!!! Lukaku sprintet einen Konter, passt messerscharf nach außen, de Bruyne übernimmt, de Bruyne zieht zum Tor, de Bruyne zieht, ein Vollspannstoß, so schön wie ein Sonnenuntergang in der Wüste, genauso trocken schlägt der Ball ein. 2:0. Belgien führt gegen Brasilien. Mit 2:0. Was hier los ist.

33.

Belgien, das gepriesene Land. So oft haben sie gesagt, Belgien, das ist ne gute Truppe. So oft haben die Belgier mich enttäuscht. Haben gegen Wales verloren, Wilmots so verbrannt, dass er jetzt die Elfenbeinküste trainieren muss. Ich dachte, es wäre vorbei, das wird nichts mehr. Und dann stößt De Bruyne hier die Tore zum Luftschloss auf und sagt »Kommt rein, kommt alle rein, wir feiern ein Fest.« Und es gibt belgisches Bier und schlechte EDM-Musik und wir trinken bis tief in die Nacht. Hach, Belgien.

35.

Schön, auf der Tribüne stimmen die belgischen Fans nun, ganz spöttisch den Brasilianern gegenüber, einen alten Karnevalsklassiker an: »Seleciao, Seleciao, Seleciao-ciao-ciao«. Und irgendwo verkleidet sich Rivaldo als trauriger Clown.

38.

Coutinho orkanböet aus 20 Metern das Ding einfach mal drauf, aber Courtois trinkt schnell drei Tassen Kaffee, um runterzukommen, lässt seine 4,20 Meter (geschätzt) Körperstahl einfach so auf den Boden fallen. Und hält den Ball mit seiner Zunge. Und ich bin schon ganz zittrig.

41.

Freistoß, De Bruyne. Gefährlich, aber mit den Fingerspitzen gerade so abgewehrt. Kannte ich auch nur aus der Schule, als wir mit Laserpointern versucht haben, uns gegenseitig in die Augen zu leuchten. 

43.

Brasilien hingegen jetzt wie die Sitzplätze in meiner damaligen Statistikvorlesung: Wird auch mit jeder Reihe nach vorne immer öder. Die belgische Abwehr hier so dicht, Kompany verlangt für jeden durchgelassenen Pass Strafzölle. Freunde, das ist richtig richtig gut hier gerade!

45.

Auch selten bei dieser WM gedacht: Schade, Halbzeit.

20:48 Uhr

Claus Kleber: »In der Pause nun ein bisschen Weltgeschehen«. Zeigt dann nochmal die erste Halbzeit. Fair. 

20:50 Uhr

Freunde, ich muss kurz durchatmen. Kollege Raack auch. Legen uns schnell ein Leffe Blond intravenös und duschen kalt, bis wir diese wunderbaren Dribblings von De Bruyne und Hazard endlich aus dem Kopf haben. Dann schreiben wir noch einen Liebesbrief an Lukakus Innenrist. Und dann machen wir hier weiter. Bis gleich.

46.

Jetzt, da wir dank der Drei-Minuten-Expertise von Welke/Kahn alles über diese erste Halbzeit wissen, oder ALLES, wie Kahn sagen würde ("Lukaku? Mei, mit seiner unnachahmlichen Art..."), steigt die Vorfreude auf ein Comeback der Brasilianer. Hat Neymar in der Kabine in die Tischkante gebissen, seine Glaswasserflasche auf dem Schädel zerschlagen und 45 Minuten Vollgas versprochen? Erste Konsequenz: Firminho jetzt für Willian im Spiel. Hat für Liverpool die komplette Saison zerrockt. Kann man bringen, den Mann, kann man bringen.

48.

Bela Rethy im Hechel-Modus aus früheren Studenten-Tagen, da er für einen schmalen Taler Lederhosen-Erotika zwischentitelte: "Brasilien muss jetzt kommen." Fritz von Thurn und Taxis muss anbiedernd grinsen.

50.

Brasilien jetzt mit einem ersten Hackentrick ins Nichts. Kurz danach nimmt Kompany Neymer den Ball cheffiger ab als Bobby Moore Pelé 1970. Arbeitete früher als Ein-Mann-Inkasso-Unternehmen. Kompany, ein Lied!

53.

Täuscht der Eindruck, oder erhöht Brasilien das Tempo? Und täuscht auch der Eindruck, dass den Belgiern dieses Tempo schnurz ist, weil sie ja nicht nur Lukaku vorne, de Bruyne in der Mitte, sondern auch Kompany hinten und Courtois im Tor haben?

54.

Neymar fällt im Strafraum. Der Schiri winkt lachend ab. "Im Leben kommt alles zurück", sagt meine Mutter und schenkt sich Sekt nach. In der Zeitlupe sieht man, dass Neymars Faller eine miese Schwalbe war. Ganz ehrlich: wann tut ein Belgier diesem Typen einen Gefallen und tritt ihn aus dem Turnier? Es ist nicht mehr zu ertragen.

55.

"Jetzt ist Musik drin", ruft Rethy und versucht einen Mambo auf der Pressetribüne. Kurz danach tunnelt Gabriel Jesus Vertonghen, und wird anschließend von Kompany, eben noch hoch gelobt, umgegrätscht. Foul? Ball schon zu weit weg? Der Videoassistent, der Telefonjoker unserer Zeit, entscheidet: KEIN ELFMETER! Oha, hamwa wieder was zu Diskutieren, ist doch auch schön. Ich schnitze eine Stammtischfahne aus Tropenholz.

58.

Douglas Costa kommt. Warum spielt so ein Typ nicht immer von Anfang an? Die Welt ist nicht gerecht.

61.

Immer noch 2:0. Brasilien rennt, Brasilien ackert und Neymars Füße wissen nicht, ob sie jetzt zaubern oder stolpern sollen. Richtige Abwehrschlacht jetzt. Für solche Spiele wurde Vincent Kompany geboren.

63.

»Brasilien besetzt hier besser die Räume«, sagt Rethy. Belgien wechselt deshalb schnell die Hamburger Antifa ein. Die entrollt direkt ein paar Transparente in beiden Hälften und zündelt ein wenig. Tite holt das Tränengas raus. Olaf Scholz streift sich ein Brasilien-Trikot über. Endlich mal ein richtiger Fight!

65.

Belgien kontert besser als ein erfahrener Trinker am Samstagmorgen. Hazard lässt's drauf ankommen und zieht ab. Ein Ding, was man sich nicht schön trinken muss, was man sich eher hässlich trinken müsste. Aber: gehalten.

67.

Marcelo auf Neymar, Neymar auf Marcelo, Marcelo auf Neymar. Ist aber nichts. Die Brasilianer versuchen, das sieht man, zu zaubern. Die Scheiße am Zauber ist aber ja, er funktioniert am besten, wenn man ihn nicht nötig hat. Und an der Seitenlinie setzt sich der ausgewechselte Willian den sprechenden Hut auf: »Hufflepuff!« Sag ich ja.

69.

Poah, die Belgier überspielen hier regelmäßiger die halbe brasilianische Mannschaft, als ich peinliche Situationen. Mega Ball auf Lukaku, der drückt heimlich den Nitroknopf auf seiner Schuhsohle, fängt an blau zu leuchten und rammbockt sich einmal durch die brasilianische Abwehr. Leider hat er kein Driften geübt. Rennt dann einfach durch die Bande, den Spielertunnel, russische Feldwege, Moskau, Kasachstan, das arabische Meer, schüttelt sich kurz die Beine aus, und steht schon wieder in der eigenen Hälfte zum Verteidigen. Was ein Typ!

72.

Aber, es wird gefährlich für die Belgier. Jetzt Costa und Neymar im Sechzehner. Bolzen aber doch nur ihre Gegenüber an. Jetzt so ein Brasilien, das würde dem Spiel gut tun.

75.

Und: Natürlich habe ich - es ist offensichtlich - keine Ahnung. Renato Augusto gedankenversunken, erinnert sich gerade an Jupp Heynckes' Kabinenansagen, damals in Leverkusen, und nickt einfach nur. Sein Glück: In diesem Moment fällt der Ball auf seinen Kopf. Courtois fährt seine Kranarme aus, hat allerdings Probleme mit der Technik. Greift vorbei, 1:2.

80.

Und dann: TOOOOOR!!! Freundin springt auf, reißt die Arme in die Luft, verzweifelt, schreit ihren Frust in die Dämmerung und lässt sich in Gedanken ihr Lukaku-Tattoo vom Steiß lasern. Doch, ach, war nur Wiederholung. Alle lachen. Nur Heribert Faßbender versteht und tröstet.

81.

Wieder Augusto, ganz alleine an der Sechzehnerkante, vor ihm nur der Torwart, besser kann das alles nicht für ihn sein, Augusto zieht ab...daneben. Daneben. Ganz Brasilien ist daneben. Noch zehn Minuten.

84.

Die ersten belgischen Muskeln krampfen, Brasilien immer noch wie aufgezogen. Eine Spieluhr, die aussieht wie Neymar. Sie zeigt die Zeit: nicht mehr lange. Der nächste Konter, Neymar spielt Coutinho frei, metronomt in den Strafraum, schießt und beweist seine unglaubliche Flexibilität im Fuß, aus der Position so weit vorbei schießen könnten wir gar nicht. Irre. Immer noch 1:2.

86.

Eden Hazard wird gelegt, bekommt gar noch des Gegners Hacke an den Kopf, verzieht nicht mal das Gesicht. Danke, lieber Eden Hazard, Danke.

88.

Lukaku muss runter. Gefällt ihm in etwa so gut, als wenn ihm gerade jemand in die Playstation uriniert hätte.

89.

Passend zum letzten Tick hat sich Neymar gerade selbst ausgepisst.

90.

"Das wird doch nix!", brüllt die Freundin, die sich entschieden hat, für Belgien zu sein. "Das wird was!", antwortet Muttern, die jetzt für die Brasilianer ist ("Sind so weit gefahren, die armen Brasilianer."). Auch hier, auf einem Dorf in Mittelniedersachsen, spitzt sich die Situation zu.

90.+1.

Neymar wird beim Kopfballversuch mit dem Arm am Gesicht erwischt, brüllt natürlich vor Schmerz und Leid, kracht auf den Boden und will, was sonst, Elfmeter. Der Videoassistent sagt nein. Vararscht.

90.+3.

Belgien noch zwei Minuten vom ganz großen Glück entfernt. Das Manneken Pis strullt heute frisches Pils.

90.+4.

Neymar, versucht den Kunstschuss - COURTOIS!! Unglaubliche Parade, hiermit mache ich seinen Fingerkuppen einen Heiratsantrag.

Abpfiff

Ende, Aus!! Belgien gewinnt mit 2:1 gegen Brasilien, Belgien steht im WM-Halbfinale, Belgien schießt zwei Tore und malocht sich dann durch eine Abwehrschlacht von allererster Güte. Der Ticker spendiert eine Rutsche Blaumänner fürs Nachbarland und fährt jetzt nach Brüssel, um in hochprozentigem Bier zu baden und den Eltern von Lukaku, de Bruyne und Hazard noch einmal nachträglich zu gratulieren. Gut gemacht.

22 Uhr

Seleciao. Brasilien raus, wie 2014, nur nicht ganz so böse. Neymar fährt nach Hause, hoffentlich tut er sich beim Einchecken am Flughafen nicht zu doll weh. Wir möchten uns verabschieden, war uns wie immer ein Fest. Kopf hoch, wenn ihr es mit Brasilien haltet, Kopf zu, wenn ihr Belgien supportet. Nightynight!