Zehn Fragen an Luis Suarez

»Klinsmann? Tormaschine!«

Im Rahmen eines Sponsorentermins war Luis Suarez für handgestoppte 180 Minuten in Berlin. Die Chance für uns, ihm ein paar Fragen zu stellen. Und um mit ihm, warum auch immer, über Jürgen Klinsmann zu sprechen.

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Hinweis/Anzeige: Diese Woche wurde im Berliner Vollgutlager ein neuer Puma-Fußballschuh vorgestellt, der Puma Future 19.1. Neben Bundesligaspielern wie Mo Dahoud, Axel Witsel, Davie Selke und Julian Weigl war auch Luis Suarez anwesend. 

Fotocredit: Puma

Luis Suarez, als Sie zum ersten Mal in Berlin waren, gewannen Sie mit dem FC Barcelona im Olympiastadion die Champions League. Wie haben Sie die Nacht in Erinnerung?

Es war eine einzigartige Nacht, unvergesslich. Für einen Fußballer ist ein Spiel wie das Champions-League-Finale das Größte, was er erleben kann. Dementsprechend gehört der Sieg im Spiel gegen Juve und der Abend in Berlin zu einer der schönsten Erinnerungen meines Lebens. 


Waren Sie nach dem Finale in der Stadt unterwegs?

Nein! Nach so einem Spiel geht man nicht irgendwo in einer fremden Stadt Party machen, sondern veranstaltet eine eigene Party mit den Teamkollegen, den Trainern und der Familie. Und genauso haben wir es gemacht. Wir haben also bei uns im Hotel gefeiert.


Beim FC Barcelona spielen Sie seit Jahren mit Marc-André ter Stegen zusammen. Entspricht er den Klischees eines deutschen Mannes? Ist er pünktlich, diszipliniert und humorbefreit?

Marc ist ein Vollprofi. Wenn es ernst wird, ist er ernst. Und wenn es Momente gibt, in denen man Spaß haben kann, dann ist er lustig. Er ist also genau so, wie man sich das von einen Teamkollegen wünscht. 

Mit Kevin-Prince bekommen Sie in Zukunft noch einen weiteren MItspieler aus Deutschland. 2010 standen Sie ihm im WM-Viertelfinale gegenüber. Damals sorgten Sie mit einem Handspiel dafür, dass sich Uruguay am Ende gegen Ghana durchsetzen konnte. Werden Sie sich bei ihm entschuldigen müssen, wenn Sie ihn in Barcelona treffen?

Ach, Quatsch, dafür muss ich mich nicht bei ihm entschuldigen. Viel eher muss ich ihm für das Spiel noch nachträglich Lob aussprechen.

Warum?
Weil er zusammen mit Sulley Muntari der stärkste Mann bei Ghana war. Das habe ich noch gut in Erinnerung.

Ein anderer Ihrer Teamkollegen, Ousmane Dembélé, hat in Deutschland einen ziemlich miesen Ruf, weil er sich 2018 zum FC Barcelona streikte. Auch dort gab es um ihn schon Ärger. Wird er je erwachsen?

Ousmane ist noch ein junger Kerl, und trotzdem hilft er uns schon jetzt auf dem Spielfeld. Deswegen gehe ich davon aus, dass er seinen Weg machen wird. Denn mit der Zeit wird man automatisch ernster und reifer. Auch er.


Mittlerweile ist mit 
Jürgen Klopp ein deutscher Trainer der Hauptverantwortliche bei Ihrem Ex-Verein Liverpool. Verfolgen Sie seine Arbeit?

Wer einmal in Liverpool gespielt hat, bleibt ein Leben lang mit dem Verein verbunden. Die Mannschaft spielt grandiosen Fußball und es interessiert mich sehr, wie sie dieses Jahr abschneiden werden. Ich glaube, wir können uns noch auf einiges gefasst machen.

Würden Sie gerne mal unter Jürgen Klopp spielen?

Derzeit arbeiten wir für zwei verschiedene Vereine, insofern ist das aktuell kein Thema für mich. Aber klar, jeder Spieler würde gerne mal unter Jürgen Klopp trainieren. 



Gibt es einen deutschen Spieler, der Ihnen in Ihrer Jugend gefiel?

Und ob: Jürgen Klinsmann!

Warum Klinsi?

Weil er eine Tormaschine war.



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