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Wird gegen Schweden alles besser, Mats Hummels?

»Von Anfang an Druck machen«

Nach der Niederlage gegen Mexiko war Mats Hummels stinksauer. Im Interview verrät er, warum das Spiel gegen Schweden deutlich besser wird.

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Mats Hummels, warum wird es gegen Schweden besser laufen als gegen Mexiko?
Weil wir besser spielen werden als gegen Mexiko. Weil wir sowohl die mannschaftlichen als auch individuellen Fehler hoffentlich größtenteils oder komplett abstellen. Ich bin da sehr zuversichtlich, weil wir spätestens jetzt wissen, woran es liegt. Es sind zwei, drei einfache Sachen, die uns deutlich stabiler machen werden.

Können Sie die benennen?
Nein.

Warum nicht?
Ich habe keine Lust, für harmlose Sachen wieder so in die Kritik zu geraten.

Waren Sie überrascht von der Wucht?
Ich habe ja nicht die komplette Wucht mitgekriegt, weil ich mir auch nicht alles durchlese. Aber ja, was soll man sagen? Ich verstehe nicht genau, warum es bei manchen so gehandhabt wird und bei anderen so. Bei manchen wird es als was Positives gesehen, wenn sie Versäumnisse klar ansprechen, bei anderen als was eher Negatives. Da machen die Medien doch teilweise große Unterschiede, deswegen kommt es für mich nicht überraschend. Es ging mir um inhaltliche Dinge, aber es wurde so getan, als hätte ich irgendwelche Leute beleidigt.

Auch die Spieler sind kritisch mit sich umgegangen: Wie haben Sie die Mannschaftssitzung erlebt?
So was gehört dazu. Wir hatten alle schon mal Phasen im Verein oder in der Nationalmannschaft, wo es mal nicht so gelaufen ist. Da werden die Dinge auf den Tisch gebracht, die nicht funktionieren. Das haben wir getan. Wir haben die Sachen klar benannt, die wir verbessern müssen. Der Bundestrainer sieht es ähnlich. Deshalb habe ich ein gutes Gefühl, dass auch das Trainerteam an den richtigen Schrauben dreht und schon gedreht hat. Das ist noch keine Garantie dafür, dass gleich alles klappt, aber ich glaube die groben Schwächen und Fehler, die wir gemacht haben, sollten wir als Mannschaft verhindern.

Welche sind das?
Wir dürfen uns nicht von der Situation verleiten lassen, auch wenn es manchmal verlockend ist, mit nach vorne zu gehen. Die Kunst gegen Schweden wird sein, von Anfang an Druck zu machen und trotzdem nicht zu ungeduldig zu werden.