Wie NSF Gropiusstadt dank Antonio Rüdiger reich wurde

»Freibier? Wir stecken das Geld in die Jugend!«

Gibt es schon Überlegungen, wie das Geld verwendet wird? Freibier beim ersten Saisonspiel oder Investition in die Zukunft?

Definitiv wollen wir das Geld in den Neuaufbau der Jugend verwenden, weil wir aktuell keine haben. Wir sind schon seit Jahren dabei, eine Jugendabteilung aufzubauen. Wir haben in der Vergangenheit viele schlechte Erfahrungen mit Leuten gemacht, die uns angeblich helfen wollten. Deshalb wollen wir jemanden gewinnen, der ein Fundament setzen kann und sich darum auch kümmert. Wir wollen richtig Geld investieren. Um das Finanzielle müssen wir uns ja jetzt keine Sorgen machen. Das Ganze steht und fällt mit den handelnden Personen.

 

Auf Ihrer Homepage ist ein Spieleraufruf zu finden. Haben sich seit der Meldung schon Interessierte mit Ihnen in Verbindung gesetzt?

Uns hat noch niemand kontaktiert. Wir haben uns einen Ruf aufgebaut, dass wir im Herrenbereich nicht irgendeine Mannschaft zusammenkaufen, um unbedingt Erfolg zu haben. Uns ist es wichtig, dass wir ein funktionierendes Team haben und sich die Leute mit dem Verein identifizieren.

 

Aber Sie würden sich über Neuzugänge freuen?

Wir wollen uns auf den Jugendbereich fokussieren und haben jetzt den glücklichen Umstand, dass wir etwas Aufmerksamkeit bekommen. Diese Popularität wollen wir jetzt für den Aufbau nutzen.

 

In Artikel 21 steht, dass das Geld »vom neuen Verein innerhalb von 30 Tagen nach der Registrierung des Spielers« auf Ihrem Konto sein muss. Ist das Geld denn schon da?

(lacht) Das Geld ist noch nicht da.

 

Haben Sie denn die Nummer von Herrn Abramowitsch?

Die Nummer von Abramowitsch habe ich leider nicht rausbekommen. Wir lassen uns von einem Anwalt vertreten, um die Interessen durchzusetzen. Das ist der einfachere Weg, um keine Fehler zu machen. Es kursieren ja 35 bis 38 Millionen Euro als Ablösesumme. Die genaue Summe wissen wir nicht. Ein Anwalt hat das Recht, das Vertragswerk einzusehen. Im Fall AS Rom gab es Sonderzahlungen zwischen beiden Vereinen. Die Information brauchen wir natürlich, um zu wissen, welche Summe uns zusteht.

 

Wir wünschen Ihnen ein gutes Händchen mit dem Geld.

Tja, das wird die größte Herausforderung.