Wie haben Sie die Rangers geschlagen, Paolo Amodio?

»Die Jungs waren alle euphorisch«

Hätten Sie geglaubt, dass die Spieler ihr Niveau noch einmal steigern können?

Nein, ich hätte nicht gedacht, dass wir konditionell mit den Profis mithalten können. Nach dem Hinspiel sind wir nachts zurück nach Luxemburg gefahren. Die meisten Spieler gingen danach sofort wieder zur Arbeit oder zur Schule. Umso größer ist die Leistung des Teams einzuschätzen.

Zur Pause stand es gestern 0:0. Wie war die Stimmung in der Kabine?

Die Jungs waren alle euphorisch und ich musste sie erst einmal beruhigen. Wir wollten nach dem Seitenwechsel das Risiko in der Offensive etwas erhöhen, defensiv aber weiterhin stabil stehen.

Nach dem 2:0-Führungstreffer war noch eine Viertelstunde zu spielen und die Rangers trafen zweimal die Latte. Haben Sie sehr gelitten?

Es waren sicherlich die längsten 15 Minuten meines Lebens (lacht). Trotzdem war mir da schon bewusst, dass wir stolz auf unsere Leistung sein können, selbst wenn der Gegner noch ein Tor geschossen hätte. Aber der liebe Gott trug gestern ein schwarz-gelbes Trikot. Und plötzlich waren wir weiter.

Und nun wartet wahrscheinlich Limassol aus Zypern. Gibt’s die nächste Überraschung?

Ehrlich gesagt, habe ich mich noch nicht mit dem nächsten Gegner befasst. So weit wollte ich mich dann doch nicht aus dem Fenster lehnen. Aber ab morgen beginnt die Vorbereitung auf dieses Spiel.