Tomislav Maric über Trainer, Tore und Tony Yeboah

»Japan war wirklich genial«

Herr Maric, was machen Sie momentan?
Ich schaue viel Fußball. Besonders gerne natürlich meine alten Teams, Wolfsburg, Gladbach, VfB oder die Kickers. Und ich freue mich, dass es für Hoffenheim so gut läuft. Dieses Jahr könnte es mit Europa endlich mal klappen.
 
Sie sollen Anfragen aus Darmstadt oder Bielefeld bekommen haben. Warum hat es nicht geklappt?
Ohne auf konkrete Namen einzugehen: Es gab mit dem einen oder anderen Club Gespräche, und sie waren auch gut. Es hat aus unterschiedlichen Gründen nicht geklappt. Im Fußball muss man etwas geduldig bleiben.
 
Wie wäre es denn mit Japan?
Warum nicht? Ich hatte dort wirklich eine fantastische Zeit. Ich höre mir alles an.
 
Bekommen Sie denn noch Fanpost aus Urawa?
Vor anderthalb Jahren kam noch mal ein Brief. Zwei Red-Diamonds-Fans schickten mir Grüße. Japan war wirklich genial.
 
Sie schossen dort in 18 Spielen 14 Tore. Beim Abschied am Flughafen wurden Sie von 1000 Fans verabschiedet. Sie waren eine Art Volksheld.
Mich haben vor allem die Minuten nach dem Schlusspfiff des Pokalendspiels überwältigt. Über 30.000 Fans blieben noch lange nach Abpfiff im Stadion und skandierten meinen Namen. Davon gibt es auch ein Video bei Youtube. Kennen Sie das? Ich bekomme heute noch Gänsehaut.