Peter Neururer im Interview

»Das Ziel heißt Aufstieg«

Der Duisburger Trainer Peter Neururer hat nur ein Ziel: er will so schnell wir möglich in seine Heimat, die Bundesliga, zurückkehren. Damit das gelingt, hat der gewiefte Trainerfuchs zwei Hannoveraner nach Duisburg gelotst. Peter Neururer im InterviewImago

Peter Neururer, Sie haben kürzlich gesagt, dass es das Ziel des MSV sein muss, in dieser Saison aufzusteigen. Wo sehen Sie die Stärken der Mannschaft?

Wir haben eine gut eingespielte Mannschaft. Für uns muss der Aufstieg ein Ziel sein, weil das der optimale Verlauf der Saison wäre. Mein persönliches Ziel ist es, aus der Mannschaft das Optimale herauszuholen, wie es mir in der Rückrunde gelungen ist.

[ad]

Können Sie trotz der Abgänge von Makiadi und Brzenska an die Leistung der vergangenen Rückrunde anknüpfen?

Insgesamt halten sich doch Zugänge und Abgänge die Waage. Natürlich hat es ein paar Abgänge gegeben, aber der Kern der Mannschaft ist geblieben. Außerdem hatten wir das Glück, dass wir diese Spieler durch gleichwertige Spieler neu besetzen konnten. Frank Fahrenhorst ist ein echter Zugewinn. Wenn wir die Quote von der Rückrunde erreichen können, wären wir schon am Ziel unser Wünsche, sprich aufgestiegen.

Konnten sich die neuen Spieler gut in die Mannschaft einfügen?

So etwas war beim MSV Duisburg noch nie ein Problem.

Mit dem erwähnten Frank Fahrenhorst und Chavdar Yankov sind zwei Spieler von Hannover 96 gekommen. Haben Sie auf 96 ein besonderes Augenmerk seit Ihrer Trainerzeit dort?

Frank Fahrenhorst hatte ich schon in Bochum trainiert. Ich wusste also von seinen Qualitäten, mit Yankov war es dann in Hannover genauso. Da wir in der Abwehrzentrale und im Mittelfeld Verstärkung brauchten, war eine Verpflichtung der beiden Spieler naheliegend. 

Was passiert, wenn der MSV nicht so erfolgreich wie erwartet in die Saison startet?

Dann sind wir enttäuscht, weil es dann schwerer wird, das große Ziel zu erreichen. Die Zeit, solche Rückschläge zu verdauen – wie etwa bei Vereinen, die im internationalen Geschäft mitspielen – hat man hier nicht.