Kevin Volland übers Gitarrespielen

»Am liebsten Guns'n'Roses«

Der Neu-Leverkusener und Nationalspieler Kevin Volland ist begeisterter Hobbygitarrist. Gerade wagt er sich an ein Stück von Rihanna.

Alina Emrich

In unserer Serie »Mal was anderes - Fußballer auf Abwegen« interviewen wir Profis zu Themen abseits des Platzes. Hier findet ihr die bisherigen Folgen:
Roman Neustädter übers Reisen
Alex Manninger übers Angeln

Kevin Volland, Sie spielen seit zwei Jahren Gitarre. Wie läuft es mit den Barré-Akkorden?

F-Dur und b-Moll klappen schon ganz gut. Aber bei Griffen über alle sechs Saiten tu ich mich noch schwer.

Warum sind Sie unter die Hobbymusiker gegangen?
Als Fußballer hat man neben dem Trainings- und Reisestress natürlich auch Freizeit, und damit es nicht langweilig wird, suche ich immer neue Hobbys, spiele Golf oder mache den Motorradführerschein. Gitarre fand ich schon immer cool. So entstand der Wunsch, es zu lernen.

Ihr Gitarrenlehrer Otmar Rösch war bei der TSG auch Ihr Athletiktrainer.
Er ist ein super Gitarrist, hat auch eine Band. Ich bat ihn, mich beim Gitarrenkauf zu beraten. Gemeinsam haben wir mir eine Gitarre und ein Lehrbuch für Anfänger ausgesucht. Als ich mir die Basics beigebracht hatte, fing der Unterricht an.

Ist er als Gitarrenlehrer genauso erbarmungslos wie als Athletiktrainer?
Otmar ist für die verletzten Spieler zuständig, er ist also ganz und gar nicht erbarmungslos. Und seine Fähigkeiten an der Gitarre sind unglaublich. Er muss ein Lied nur hören, dann weiß er sofort, wie man es spielt. Er braucht gar keine Noten mehr.