Freddie Ljungberg und Robert Pires im Interview

»Ich bin auch wegen des Geldes hier«

Es gibt auch in Indien zahlreiche kritische Stimmen, die sagen, dass die internationalen Spieler der Liga viel zu alt sind, um wirklich Top-Leistung zu bringen und sowieso nur wegen des Geldes nach Indien gekommen sind.
Pirès: Natürlich bin ich alt. Ich bin über 40, aber ich kann spielen. Mein Körper ist stark genug, kein Problem. Und klar, die Menschen reden über das Geld und es gibt viel Neid, aber das ist mir egal. Ich sehe, dass sich viele Menschen freuen, dass ich hier bin. Zusammenfassend kann ich sagen: Ich bin hier, weil ich den Fußball liebe und den Menschen in Indien eine Freude machen will. Aber ich bin natürlich auch wegen des Geldes hier, ganz klar.

Viele Leute in Indien sind große Arsenal-Fans. Vor allem die glorreiche Ära der »Invincibles«, als die Mannschaft 2003/04 eine ganze Saison lang unbesiegt blieb, wird hier noch gerne erinnert. Wie oft werden Sie in Indien darauf angesprochen?
Pirès: Andauernd. Es gibt viele Nostalgiker unter den Fußballfans in Indien. Mittlerweile sieht es bei Arsenal natürlich ganz anders aus, aber immerhin ist der Trainer noch da. Ich habe immer an die Arbeit von Arsène Wenger geglaubt, er ist ein großartiger Mensch.

Wann kommt der Rest der »Invincibles« nach Indien?
Ljungberg: (lacht) Naja, Robert ist ja immerhin schon mal mit mir hier. Thierry Henry wird wahrscheinlich nach seiner Zeit in New York aufhören. Aber, schauen wir mal. Die meisten sind ja leider schon in Rente

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