Der große Schnäuzer-Test mit Mike Werner!

»Schön dicht gewachsen«

Passend zum Movember haben wir zum großen 11FREUNDE-Bärtetest aufgerufen. Unser Juror: Mike »Vorne kurz, hinten lang« Werner!

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Die jüngere Geschichte von Hansa Rostock ist nicht gerade gespickt mit echten Legenden. Mike Werner,der zwischen 1991 und 1996 100 Spiele für die Rostocker absolvierte, ist eine der wenigen. Weil er ein knallharter Verteidiger war. Weil eine unmögliche Frisur trug. Und weil er sich damit schon zu DDR-Zeiten gegen ein System auflehnte, das nicht wirklich dafür bekannt war, exotische Looks leiden zu können.

Werner ist auch eines der Gesichter des »Movember«, jener Aktion, die seit Jahren Aufmerksamkeit und Geld zur Bekämpfung von Männerkrankheiten sammelt. Für uns nahm der einst gefeierte Styler die spektakulärsten Bärte der Bundesliga-Geschichte unter die Lupe.


(Alle Bilder von Imago)

Mike Werner, wir starten mit Horst Weyerich, der die längste Zeit seiner Karriere beim 1. FC Nürnberg verbrachte. Wie schneidet der Mann ab?
Besonders genial sind die Augenbrauen. Die passen ideal zum Bart. Mich wundert nur, dass er die Frisur so lange behalten durfte. Die meisten Trainer hatten ja immer was dagegen.

Wie beurteilen Sie das Zusammenspiel von Bart und Frisur?
Naja, das geht schon besser. Ich gebe ihm eine 3. Man muss sich ja auch noch steigern können.



Auch der Kaiser trug mal eine Oberlippenfrisur. Welchen Eindruck macht er auf Sie?
Da sieht er so lieb und nett aus, fast wie ein Milchbubi. Die Koteletten gefallen mir ganz gut. Zusammen dem Seitenscheitel und dem gestutzten Bart sieht er ziemlich abgeklärt aus.

Welche Bartnote bekommt der Franz von Ihnen?
Der ist ja an Bestnoten gewöhnt. Diesmal reicht es nur für eine 4. Da ist auf jeden Fall noch Luft nach oben.



Kommen wir zu Joachim Jüriens, hier als Torwart von Eintracht Frankfurt im Jahr 1982.
Der sieht ein bisschen aus wie dieser Torwart, der Schüsse gerne mal mit den Hacken gehalten hat (Rene Higuita, d. Red.). Der ist doch auch mit so einer Mähne rumgelaufen.

Was gibt es zum Bart zu sagen?
Das ist mal ein richtiger Schnauzer. Der ist schön dicht gewachsen. Da kann man schon fast eine glatte 1 geben. Außerdem ist das Gesamtbild sehr stimmig. Bisher mein Favorit.



Im Fall von Norbert Ringels bekommen wir es mit einem astreinen Minipli zu tun. Wie gefällt er Ihnen?
Das müsste Anfang der Achtziger gewesen sein. Da war das sehr angesagt unter Männern. Ich hab das als Kind mal so ähnlich getragen. Habe ich mir damals extra reindrehen lassen.

Kann Ringels das denn tragen?
Das war natürlich eine andere Zeit. Mit einer anderen Frisur hätte er vielleicht besser ausgesehen, aber das ist ja immer Ansichtssache.