saloth sar Offline
Dabei seit: 23.09.2004

Mist! Unsere Schwimmer haben falsch gedopt.

von den chinesen lernen, heisst siegen lernen

rumpler Offline
Dabei seit: 10.12.2009

Das schöne an Olympia finde ich den ganzen Tag nebenher die Glotze am Laufen haben und immer wieder reingucken bei Vorläufen, Interviews, "Exoten"sportarten.

Grade das erste Highlight des Tages: Eine unserer Schwimmversagerinnen wird pampig: "Is halt Olympia und keine EM" Reporter: "??? - O.K., aber das bedeutet ja nicht, das man hier keine Topleistungen zeigen darf" Die Gurke: "Na ja, der Tag fängt ja erst an" Reporter: "Aber für Sie ist er erstmal vorbei" (Sie war gerade als 7te im Vorlauf ausgeschieden)

rumpler Offline
Dabei seit: 10.12.2009

von den chinesen lernen, heisst siegen lernen

wohl wahr, wohl wahr

vokabelle Offline
Dabei seit: 05.07.2006

Der Reporter war ja auch Scheiße! "Die Enttäuschung steht ihr ins Gesicht geschrieben..." Und sie so "Nö." Ich meine, vielleicht hätte er mal in ihr Gesicht schauen sollen, bevor er von seinem inneren Teleprompter abliest.

rumpler Offline
Dabei seit: 10.12.2009

O.K., stimmt. Aber sie hatte irgendwie nicht ganz kapiert was grad passiert war. Vor allem auf die Zeit angesprochen: "Na ja, eine Sekunde langsamer ..."

rumpler Offline
Dabei seit: 10.12.2009

Und jetzt freue ich mich auf Tontaubenschießen - pardon, Skeet

Ein Augenschmaus übrigens fast immer die Hockeydamen ...

vokabelle Offline
Dabei seit: 05.07.2006

Ich glaube, die hatte genau kapiert, was passiert war, aber keinen Bock, sich wegen EINER Sekunde vor einem Kerl zu verantworten, der vermutlich schon nach 10 Metern abgesoffen wäre. Die wollen doch auch lieber Medaillen gewinnen, aber manchmal läuft's halt nicht. Und dann kommt so ein Arschloch daher und besteht darauf, dass sie am Boden zerstört zu sein hat. Idiot!

rumpler Offline
Dabei seit: 10.12.2009

Seh ich komplett anders, eine Sekunde ist, gelinde gesagt, ziemlich viel. Vor allem wenn man vorher noch von Topform quatscht. Is ja nicht so, dass die Mensing per se in die Kategorie "Dabei sein ist alles" gehört.

vokabelle Offline
Dabei seit: 05.07.2006

Natürlich ist das viel. Ich fand die Art, wie sie nach dem Rennen angesprochen wurde, einfach dämlich und ungeschickt. Und ihre Antworten lassen vermuten, dass es ihr ähnlich ging.

vokabelle Offline
Dabei seit: 05.07.2006

Man kann diesen "offensiven" Interviewstil natürlich auch gut finden. Ich tu's halt nicht.

rumpler Offline
Dabei seit: 10.12.2009

Seis drum. Grad eben die Turkmenin fand ich gut - eine Minute zwanzig Rückstand.

balabala Offline
Dabei seit: 26.04.2009

Die Aussage "Is halt Olympia und keine EM" lässt hoffen, dass sie die Orientierung nicht verloren hat, und sie den Weg nach Hause finden wird.

MarcRamone Offline
Dabei seit: 11.03.2009

Also etwas mehr Taktgefühl hätte dem Intischäng gutgestanden. Wenn jemand richtig angefressen ist in so einer Situation, dann ja wohl so ein Athlet selbst. Wenn es dann noch direkt danach, noch japsend, zum Interview geht und für die Sesselfurzer daheim extra noch große Emotionen präsentieren werden sollen und DANN noch in eine Wunde gestochen wird ... Nee, die Reaktion der Schwimmerin war schon o.k., die Art vom Interviewer nicht. Wie heißt es so schön? Respekt! Investigativjournalismus kannman mit etwas Zeit danach ebtreiben. Das ist doch nur fishing for emotions...

rumpler Offline
Dabei seit: 10.12.2009

Aber noch mal allgemein: Das olympische London macht echt extrem was her finde ich.

AbteilungAttacke Offline
Dabei seit: 22.10.2008

Was diese seltsame Symbiose zwischen Schwimmern bzw. Schwimm"versagern" und den Sportjornalisten betrifft: alle haben Schläge verdient.

Die Frageonkels stellen immer dieselben dämlichen Fragen ("Woran hats heute gelegen?" "Wie enttäuscht sind sie").
Und die Schwimmer wählen immer zwischen den Reaktionstypen "Hatte ein gutes Gefühl" und "Patzig".
Das war auch schon in Peking so.
Nicht zu vergessen die "Untergang des Abendlandes"-Stimmung dann im Studio bei den Experten.

Immerhin - dem mäßig interessierten Zuschauer, dem die Schwimmsportarten am Arsch vorbeigehen, wird durch soetwas auch unterhalten.

MarcRamone Offline
Dabei seit: 11.03.2009

EInzigst etwas Nachsicht haben kann ich beim Interviewer wie dem hier beim Schwimmwettbewerb, denn das ist wirklich nicht einfach alle paar MInuten irgend wen für 20 oder 30 Sekunden auf die Schnelle etwas vernünftiges zu fragen und die Menschenkenntnis zu haben, sich auf wirklich jeden Charakter perfekt einzustellen ist gar nicht machbar. Deswegen erwähnte ich ja den gewünschten respektvolleren Umgang und nicht den Hang zum Nachbohren (in diesenn Momenten, so kurz nach der lesitung) oder gar provozieren, um noch eine versteckte Emotion oder ein Geheimnis herauszuholen.

ion Offline
Dabei seit: 10.09.2004

wenn ich lese, dass eine 16-jährige Chinesin bei den 400m Lagen die letzten Bahnen fast so schnell schwimmt wie Lochte oder Phelps, dann bin ich froh, wenn unsere Schwimmer abkacken. Das ist doch nicht normal. Hat das nicht auch schon Tradition,dass die deutschen Schwimmer bei Olympia nicht die erwarteten Leistungen bringen? war das 2004 in Athen mit "Franzi von AlmSpeck" in der Bild? Und 2008 haben sie doch auch anfangs geschwächelt.
ich find, lieber im Vorlauf raus, als Zeiten zu schwimmen, die eigentlich nicht zu erklären sind...

rumpler Offline
Dabei seit: 10.12.2009

Das ist doch nicht normal.

Stimmt zwar bei den Chinesen, ist aber auch immer so ein Dauer"argument" um unsere Versager zu entschuldigen.

rumpler Offline
Dabei seit: 10.12.2009

alle haben Schläge verdient.

das sowieso

MrSpinalzo Offline
Dabei seit: 19.07.2011

Ich schäme mich zwar ein wenig, das hier zuzugeben, aber... ich find's langweilig.

MarcRamone Offline
Dabei seit: 11.03.2009

Musst du nicht, gerade läuft dieses "Tontaubenschießen" bzw. Skeet und .... DAS ist langweilig. Zumindest gefällt mir das nix und schwupps ... Olympia ausgeschaltet bis es wieder interessant wird.

gelsenkirchen Offline
Dabei seit: 05.05.2004

Das ist doch nicht normal.
bei winokurow musste ich gestern schon schwer lachen...

tja, basketball. dream team mit business as usual, spektakel allerdings ist was anderes. und das durant zwei dunkings daneben knallt kommt auch nur einmal pro geologische ära vor.

AbteilungAttacke Offline
Dabei seit: 22.10.2008

@Rumpler

Wenn jemand seine Bestzeit schwimmt oder deutschen Rekord, ist er für mich jedenfalls entschuldigt.

@ Gelse
Habs dem Wino gegönnt, weil er für einige der interessantesten Touretappen in den letzten 10 Jahren gesorgt hat und immer für eine Attacke gut war.
Leute wie Wiggins sind doch auch nicht 100% sauber, da kann man mir erzählen, was man will. Und hätten es Valverde oder Millar oder wer auch immer gemacht - ja mei, die haben dieses Jahr auch schon Etappen gewonnen.
Es gibt doch auch einen Nobelpreis für Chemieversuche.

gelsenkirchen Offline
Dabei seit: 05.05.2004

sagen wir mal so: von allen fahrern im feld war wino derjenige, der "dem radsport" mit einem sieg den geringsten gefallen getan hat.
ich mag ihn auch, anfang der 00er mit dem potenzial zum toursieger. und einen antritt hatte der, leck mich am arsch...

was mir auch beim frauenrennen auffiel: durch das "funkverbot" ist das feld nicht so kontrollierbar. schaffen sie es bei den klassikern und rundfahrten meist, ausreisser auf den letzten metern zu fressen durch entsprechende taktikvorgaben aus den teamwägen klappt das bei olympia nicht: noch nie ein massensprint.

cancellaras sturz war seltsam, der hatte doch noch gefühlte 4 fussballfelder platz zum korrigieren. zum glück hat er sich nicht wieder das schlüsselbein gebrochen. zeitfahren soll aber wohl doch kritisch werden.

mokikasper Offline
Dabei seit: 30.10.2009

Das Funkverbot ist ein Grund, ja. Schwerer wirkt meiner Meinung nach aber die arg begrenzte Teilnehmerzahl pro Nation, die zusätzlich a) vorne nicht vertreten sein darf und b) über einen Sprinter mit Siegchancen verfügen muss. Ist dieser Sprinter vorhanden, fällt der für die Nachführarbeit weg. Selbst wenn sich dann zwei Teams zusammenschließen ist eine funktionierende Spitzengruppe aus mehr als drei Fahrern so recht schwer einzuholen; es sind einfach zu wenige, die dann dort die Arbeit machen.

gelsenkirchen Offline
Dabei seit: 05.05.2004

tragen die waffengesetze in einigen ländern eigentlich dazu bei dass man dann im "skeetschießen" erfolgreich ist?

mannmannmann, georgien und norkorea ziehen medallienmäßig uneinholbar davon und die chinesen futtern wieder goldmedallien wie andere leute nudelsalat...

gelsenkirchen Offline
Dabei seit: 05.05.2004

Om Yun Chol (Gewichtheben, Klasse bis 56 Kilogramm): Mit einer historischen Leistung - als fünfter Gewichtheber stemmte er das dreifache seines Körpergewichts - triumphierte der Nordkoreaner im olympischen Zweikampf. Die Goldmedaille widmete er dem verstorbenen Diktator Kim Jong-Il.

das ist noch loyalität. nich hier so omma elisabeth, dem toten hund hasso oder der freundlichen frau von gegenüber!

saloth sar Offline
Dabei seit: 23.09.2004

ich gestehe, ICH LIEBE NORDKOREA!

vokabelle Offline
Dabei seit: 05.07.2006

Hehehe... Ich musste auch ganz doll an dich denken, salotte, als der Reporter erzählte, Kim Jong Il habe dem kleinen Mann seine Kraft verliehen (glaubt der jedenfalls).

rumpler Offline
Dabei seit: 10.12.2009

@attacke

Wenn jemand seine Bestzeit schwimmt oder deutschen Rekord, ist er für mich jedenfalls entschuldigt.

Logisch.

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