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1992: Als »ran« auf Sendung ging - »Die rote Jeansjacke ist heilig«
ColePorter Offline
Dabei seit: 16.09.2005
Dann platzte es aus mir heraus: »Oh Gott, jetzt gibt es zu Hause wieder
Zank.« Im nächsten Moment schoss mir durch den Kopf: »Was zum Teufel
redest du hier?«
Herr Bock, haben Sie diese Szene von Sat1 als Filmchen bekommen? Ich würds
gerne sehen!
bright_eyes Offline
Dabei seit: 04.01.2007
"Wichtig is auffem Platz" ist von Adi Preißler.
FalscherHase Offline
Dabei seit: 04.08.2004
"ran" war einfach nur Scheiße.
sgu07 Offline
Dabei seit: 07.03.2004
richtig: war scheiße, bleibt scheiße, auch im rückblick
Veltinsbauch Eufi Offline
Dabei seit: 14.04.2008
Recht habter... Wobei ich die Übertragungen in der Europa League unter dem Namen "Ran" mag.
Akki Akkermann Offline
Dabei seit: 13.10.2009
Die Idee, mal etwas anderes zu machen als die verstaubte Sportschau von damals, war ja an sich gar nicht so schlecht. Was dann aber dabei raus kam, war dann allerdings schon schlecht. Mich interessiert zwar auch das ein oder andere abseits des Platzes, aber wenn in einem Spielbericht mehr Zeit für die Gesichtsausdrücke von Trainern, Spielerfrauen oder irgendwelchen Vollidioten aufgewendet wird als für das Spiel, stimmt die Relation nicht mehr.
Leider hat nach dieser Exkursion zu Ran auch die "gute alte" Sportschau einen Teil dieser Art des Spielberichts aufgegriffen. Aber schön, dass jetzt auch Leute Fußball gucken können, die sich eigentlich gar nicht dafür interessieren...
sgu07 Offline
Dabei seit: 07.03.2004
...Aber schön, dass jetzt auch Leute Fußball gucken können, die sich eigentlich gar nicht dafür interessieren...

NEINNEINNEIN !!! eben das ist nicht schön !! und war auch nie schön!
die berichte über meinen sport wurden ab ran so scheiße aufbereitet, dass von da an alle frauen und laien dachten, sie wissen worums um fußball geht: um farbige schuhe, verkaufszahlen von schönen trikots, spielerfrauen samt deren rivalinnen und viel geld und glamour.
ab ran ist jede niederlage eine pleite, blamage und katastrophe, jeder torschütze auf jahre hinaus ein star oder ein held, jeder fehler wird von einem versager oder einem fußballdepp gemacht.
vor ran war das nicht so.
Akki Akkermann Offline
Dabei seit: 13.10.2009
Da triffst du den Nagel auf den Kopf.

Wenn du möchtest, schreib ich das nächste Mal dazu, dass es sich um Ironie handelt. Weil ich das aber unnötig finde, da es meiner Meinung nach sofort ersichtlich ist, hab ich das eben weggelassen.
sgu07 Offline
Dabei seit: 07.03.2004
ohja, natürlich.
Akki Akkermann Offline
Dabei seit: 13.10.2009
Nö, mach ich aber nicht. War eigentlich nur ne Höflichkeitsfloskel
Buthelezi Offline
Dabei seit: 04.07.2007
"Ran" ist Schud an der gestiegenen - mir fällt gerade kein besseres Wort ein - Sensationslust in der Berichterstattung über Fussball?

Bitte versteht mich jetzt nicht miß - ich bin weder ein Freund dieser DSF-Auswüchse noch von "Ran" - aber ich könnte mir glatt vorstellen, dass der Drang immer aus allem eine Sensation machen zu wollen eher mit der fortschreitenden Kommerzialisierung des Profifußballs zu tun hat. Quasi "Ran" eher als Symptom denn als Ursache.

Ansonsten gilt natürlich wie immer in solchen Fällen;

"Früher [vor Ran, vor der Bundesliga, vor der Erfindung des Rades war alles besser!"
MarcRamone Offline
Dabei seit: 11.03.2009
Die Idee, mal etwas anderes zu machen als die verstaubte Sportschau von damals, war ja an sich gar nicht so schlecht.

Aber schön, dass jetzt auch Leute Fußball gucken können, die sich eigentlich gar nicht dafür interessieren...

ab ran ist jede niederlage eine pleite, blamage und katastrophe, jeder torschütze auf jahre hinaus ein star oder ein held, jeder fehler wird von einem versager oder einem fußballdepp gemacht.

Also das alles trifft es doch schon absolut! Danke!

Und schade auch, dass bestimmte Elemente in der Sportschau auch aufgegriffen wurden.

Die Spielberichte werden komplett auf Emotion getrimmt. Wenn man die ganzen Nahaufnahmen, Wiederholungen, Auswechselungen, gelben und roten Karten (als dramaturgischen Bestandteil der "Story" zu zeigen, stat nur zu erwähnen), Großaufnahmen vom Publikum, Rudelbildungen, Fouls aus mehreren Perspektiven, Emotionseinblendungen von Trainern, Managern, Promis usw. bei Toren und Gegentoren abzieht, bleiben in der Summe kaum noch Spielszenen vor.

Es wird regelrecht eine Story präsentiert und nichtmehr das Spiel ans ich gezeigt. Manhat ja sogar das Gefühl etwas erlebt zu haben, selbst wenn es ein an sich lahmes Spiel ohne nennenswerte Torchancen war.
saloth sar Offline
Dabei seit: 23.09.2004
ein fleiss punkt fuer marc ramone fuer das zusammenfassen der posts. haette man kaum besser machen koennen.
Gast (nicht überprüft)
Beckmann sah in der roten Jeansjacke aus wie ein Zwerg: viel zu großer Kopf, durch die aufgebauschten Ärmel wirkten seine Arme noch kürzer, als sie sind.

Soviel ich weiß, waren Beckmann und Kerner bei Radio Bremen gefeuert worden. Erst in der vollkommen kretinisierten Fernsehlandschaft der 90er konnten sie zu Ikonen werden.