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1860 reloaded
UrmelAusmEis Offline
Dabei seit: 04.01.2004
http://tinyurl.com/eqse9
was sagt man dazu? Ich nix, bin sprachlos...
spaceboy Offline
Dabei seit: 29.02.2004
warum? weil eine unausgegorene fanbewegung den verein in den sportlichen und finanziellen abgrund führen wird?
UrmelAusmEis Offline
Dabei seit: 04.01.2004
Der Verein IST am Abgrund, finanziell und ideell. Spielt auf Pump in einem Stadion, das dem Lokalrivalen gehört.
Aber darum geht es mir eigentlich gar nicht. Es ist nur krass, dass erstmals seit Wildmosers Amtsantritt vor über 15 Jahren die Vereinsbasis eine theoretische Chance haben könnte, Einfluss auf die Marschrichtung zu nehmen. Was dabei herauskommt, ist offen. Aber das fein gesponnene diktatorische Meinungskontrollnetzwerk steht eventuell vor seiner Aushebelung.

Ach ja, mir persönlich wäre die Kombination von sportlichem Ab- und geographischem Ausstieg weiterhin am liebsten. Aber sie hat keine Priorität. Priorität hat eine vernünftige Aufarbeitung der Vergangenheit, und das ziehen vernünftiger Konsequenzen.

Urmel, der die Sprache wiedergefunden hat.
UrmelAusmEis Offline
Dabei seit: 04.01.2004
Verbessere mich: Ein geographischer Ausstieg bei gleichzeitigem sportlichem Erfolg wäre mir noch lieber, wird aber sehr unrealistisch sein.

Mein viertletzter Satz hätte lauten sollen:
Ach ja, mir persönlich wäre die Kombination von sportlichem Ab- und geographischem Ausstieg weiterhin lieber als ein Fortbestehen des Status Quo.
spaceboy Offline
Dabei seit: 29.02.2004
wenn die aufsteigen, ohne das sich im verein was ändert, dann saniert die das auch... und fans hat der in deinen augen "neue" verein doch auch. und gutes, junges spielermaterial

such dir doch was neues ;)
Gast (nicht überprüft)
Spacey gibt dir sicher einen Verein ab.
Gast (nicht überprüft)
Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine "Vereinsbasis" -was auch immer das sein mag- in der heutigen Zeit überhaupt noch Einfluss nehmen soll. Dafür ist mittlerweile zu viel Geld im Spiel. Momentan sieht es so aus, als sei 1860 am Abgrund, aber frag mal in Aachen nach, die waren vor zwei Jahren auch ziemlich nah am Abgrund. Und heute sind die finaziell gesund und spielen sogar in der Bundesliga. So sehr ich mir selbst die "gute, alte Zeit" in der Bundesliga zurückwünsche, so sehr weiss ich auch, dass kein Verein mit einem Stadion wie dem Stadion an der Grünwalder Straße im Profigeschäft überleben kann.
UrmelAusmEis Offline
Dabei seit: 04.01.2004
Das Stadion an der Grünwalder Straße - so wie es derzeit dasteht und aussieht - ist sicherlich keine Basis für Erfolg im Profifußball. Auch da kann man in Aachen, Mainz, Freiburg oder St. Pauli nachfragen. Da braucht es mehr als zwei Eimer Farbe, was auch allen Befürwortern einer Rückkehr klar ist.
Dumm nur, dass Wildmoser einst Neubaupläne eines Investors mit dem Argument abgebügelt hat, da müsse der TSV 5 Millionen (damals noch DM) jährlich zahlen und damit doppelt so viel wie im Olympiastadion.
Stattdessen ging es in die Allianz Arena. Die wiederum kostet den Verein etwa 7-8 Millionen (inzwischen Euro) per annum. Bei bestehenden Verträgen braucht der TSV daher einen Zuschauerschnitt von über 35.000 bei gleichzeitig ordentlicher Auslastung der Business Seats, um in der Stadionbilanz zumindest eine schwarze Null zu schreiben.
Zumindest in der zweiten Liga wäre der TSV in einem kleinen, "eigenen" (meinetwegen auch einer Investorengruppe gehörenden) Neubau gut überlebensfähig, wohingegen der Spielbetrieb im 350-Millionen-Tempel in der zweiten Liga nicht einmal annähernd kostendeckend erfolgen kann.

Denn weil die Business-Seat-Auslastung bisher weit hinter den Erwartungen zurückbleibt, muss sich der TSV vom inzwischen brüderlichen FC Bayern vertraglich vereinbarte jährliche Abschlagszahlungen stunden lassen. Einer der Gründe, warum das Stadion in knapp vier Jahren allein dem FCB gehören wird, sollten die Löwen nicht im Sommer 2010 etwa 19 Millionen Euro zurücküberweisen können.

Zuletzt bleibt die Frage, was "besser", wichtiger, bedeutender ist: Sportlicher Erfolg um jeden Preis oder Bewahrung des Charakters, auf die Gefahr einer sportlichen Durststrecke hin. Ich hab diese Frage für mich beantwortet, in etwa so, wie sie auch UCH für sich und SAS für ganz Hamburg beantworten würde.

"München ist blau-weiß!"
so würde ich dieses Posting gerne abschließen, wenn denn in München noch etwas erkennbar blau-weißes übrig wäre. Im Moment find ich gerade nichts, aber... mal abwarten.


Ach ja, Hannes: Das Beispiel Aachen ist natürlich toll, fast schon eine Art Totschlagargument. Dagegen lässt sich nicht viel einwenden. Aber ist Dir bewusst, wie viele glückliche Zufälle zusammenkommen mussten (angefangen beim nicht erkannten Handspiel gegen "Deine" Gladbacher), um dem TSV diesen wirtschaftlichen Befreiungsschlag zu ermöglichen?
Die Tatsache, dass es einmal ein Verein geschafft hat, durch eine Aneinanderreihung von Fußballwundern vom Pleitegeier zum Überflieger zu mutieren, heißt leider nicht, dass so etwas immer funktioniert.

Zweitens, belegt Dein Beispiel Aachen nicht gerade MEINEN Standpunkt? Zeigt es nicht unwiderlegbar, dass ein kleines, "geiles" Stadion auf dem Weg zu einer beachteten Kult- und Sympathiemannschaft unverzichtbar ist? Ist nicht der Tivoli "ein Stadion wie das Stadion an der Grünwalder Straße", mit dem man "im Profigeschäft nicht überleben kann"? Und ist nicht nach landläufiger Meinung aller Journalisten hierzulande gerade dieses Stadion der Schlüssel zum unheimlichen Erfolg der Alemannia?

Ach ja, danke Spacey für den Tipp mit dem neuen Verein. Das hatte ich eigentlich ja gemacht. Der Verein hat übrigens - Duplizität der Ereignisse - ebenfalls eine Bruchbude als Stadion. Aberweniger Größenwahn in der Führungsetage.
Nur, erstens kommt man von einer richtig geilen Braut nur schwer los, zweitens supporte ich nun einmal gerne my local team, und drittens:
Die Hoffnung, dass sich beim TSV München von 1860 doch noch einmal etwas zum Guten ändert, gebe ich so schnell nicht auf.
Gast (nicht überprüft)
ich würde für hamburg antworten:"münchen ist blau-weiß"?
penalty Offline
Dabei seit: 05.04.2004
@urmel,

ich denke immer wieder gern an den kick gegen greuter fürth:). waren das noch zeiten(gar nicht so lange her, eigentlich).
was uns alle natürlich noch interessiert: welcher verein ist denn nun dein seitensprung? die alemannia?
Gast (nicht überprüft)
bei aufmerksamen lesen wüsstest du die antwort. mit welcher vereinsnadel er im kölner fanblock stand....
penalty Offline
Dabei seit: 05.04.2004
ich weiss doch, welcher verein das ist, uschi. aber ich möchte halt gern, dass er sich hier öffentlich zu seiner "hure" bekennt;).
Gast (nicht überprüft)
Fänd\' ich auch prima.
UrmelAusmEis Offline
Dabei seit: 04.01.2004
Vier ausgesprochen geile Stücke stehen in Zeile drei meines vorangegangenen Beitrags. Suche sich jeder was attraktives raus.
Gast (nicht überprüft)
Du hast zu lange in Köln gelebt. Das hat ja spaceyeske Züge!
desperatehouseh... Offline
Dabei seit: 12.09.2006
von www.pro1860.de


PRESSEERKLÄRUNG:
Pro1860 und das Team „Zukunft 1860“
München, 12.9.2006


Pro1860 stellt sein Team „Zukunft 1860“ für die Wahlen zum Aufsichtsrat des TSV München von 1860 e.V. vor
Am 23. Oktober steht in der ordentlichen Delegiertenversammlung die satzungsgemäße Neuwahl des Aufsichtsrats des TSV München von 1860 e.V. an.
Auf Basis eines breiten Konsenses unter den Mitgliedern, Fans und Delegierten strebt Pro1860 einen personellen Neuanfang im Verein an. Jetzt besteht die Chance, dass ein Team aus verdienten, integeren und kompetenten Löwen die verantwortungsvolle Aufgabe übernimmt, den Aufsichtsrat des TSV München von 1860 e.V. zu bilden.
Pro1860 ist ein Zusammenschluss von aktiven Löwenfans, die das gesamte Spektrum des Vereins repräsentieren. Gemeinsam mit Amateurabteilungen des Vereins und den Mitgliedern des Kompetenzteams hat Pro1860 ein Programm zur Zukunft des TSV 1860 erarbeitet. In der Vergangenheit erfolgreiche Ansätze sollen weitergeführt werden, bereits angestoßene Veränderungen vorangetrieben und falsche Weichenstellungen der Vergangenheit korrigiert werden.
Für die Umsetzung dieser Ziele ist es notwendig, dass die wichtigen Positionen im Verein, der Aufsichtsrat und das Präsidium, mit Personen besetzt sind, die bereit und fähig sind, dieses Programm umzusetzen und den TSV in eine erfolgreiche und sichere Zukunft zu führen.
Josef Wensauer (Pro1860): „Sofern wir die breite Zustimmung der Delegierten und Fans erhalten, wird sich das löwenstarke Kompetenzteam hochrangiger und erfahrener Persönlichkeiten mit hohem persönlichem Engagement für das Wohl des Vereins einsetzen.“
Pro1860 hat aus dem Umfeld des Vereins ein Team zusammengestellt, das allen wichtigen Kriterien genügt: echte Löwen, durch und durch integer und mit nachgewiesener Kompetenz in wirtschaftlichem und sportlichem Bereich. Das Team besteht aus über zwanzig verdienten Löwen, von denen sich neun bereiterklärt haben, ihre Energie und Arbeitskraft zum Wohle des Vereins als Aufsichtsräte einzubringen. Alle anderen stehen Aufsichtsrat und Präsidium als kompetente Berater zur Verfügung.
Hans Hee: „Im Falle unserer Wahl durch die Delegiertenversammlung des TSV München von 1860 e.V. wird unser 10-Punkte-Programm „Zukunft 1860“, das alle Abteilungen einschließt, konsequent umgesetzt werden. Der Verein braucht einen Aufsichtsrat, der nicht nur repräsentiert, sondern mit hoher individueller Fachkompetenz in sportlichen, finanziellen und politischen Fragen das Präsidium berät, unterstützt, und seiner Kontrollverpflichtung nachkommt.“
Wenn es von einer breiten Mehrheit der Mitglieder und Delegierten gewünscht wird, steht Karsten Wettberg dem TSV 1860 als Präsident zur Verfügung. Pro1860 ist überzeugt, dass Karsten Wettberg, der „König von Giesing“, die ideale Persönlichkeit ist, den Verein zu einen, die Fans untereinander zu versöhnen und als erster Repräsentant des Vereins den TSV in eine erfolgreiche Zukunft zu führen.


Für Pro1860:
Steffen Kläne
1. Vorsitzender

Für das "Team Zukunft 1860":
Hans Hee
Unternehmer

--------

Vereinspolitisches Grundsatzprogramm
für eine erfolgreiche Zukunft des
TSV München von 1860 e.V.


1. Fußball beim TSV München von 1860:
„Kämpfen wie die Löwen“


2. Bestand des Vereins:
Gegenseitige Bestandsicherung von e.V. und KGaA


3. Finanzielle Altlasten:
Revision und Transparenz


4. Mietverträge der Allianz Arena:
Faire Konditionen statt unbezahlbare Bürde


5. Die Marke 1860:
Der sympathische Traditions-Verein


6. Forcierung des Sponsorings:
Attraktiv für starke Partner


7. Die Satzung:
Demokratie, Mitbestimmung und Transparenz


8. Die Fanszene:
Alte Stärke durch neue Einigkeit


9. Mitgliederoffensive:
Starke Abteilungen – gesunde Wurzeln


10. Aufsichtsrat und Präsidium:
Neubeginn mit Ehrlichkeit, Engagement und Kompetenz


1. Fußball beim TSV München von 1860: „Kämpfen wie die Löwen“

Der Name TSV 1860 soll künftig wieder stehen für „sportlichen Erfolg“ auf Basis eines ehrlichen, kampfbetonten Offensivfußballs – vorgetragen von einer Mannschaft, mit der sich die Fans voll identifizieren können. 1860 braucht heute mehr denn je ausschließlich solche Spieler, die sich mit dem Verein und seinem Umfeld voll identifizieren.
Die bisherige hervorragende Jugendarbeit soll um ein umfassendes Scouting-System ergänzt werden, das von ehemaligen Spielern des TSV 1860 getragen wird. Die zahlreichen Fanclubs sollen in die Talentsuche eingebunden werden und damit einen aktiven Beitrag für den sportlichen Erfolg leisten.

2. Bestand des e.V.: Gegenseitige Bestandsicherung von e.V. und KGaA

Der e.V. einschließlich aller Amateurabteilungen muss in jedem Falle vor einer möglichen Insolvenz geschützt werden. KGaA und e.V. müssen so weit wie möglich entflochten und sämtliche Markenrechte (Vereinslogo, Wortmarke, usw.) abgesichert werden. Die Notwendigkeit der Zuordnung der A-Jugend und der U23 in die KGaA muss geprüft werden.

3. Finanzielle Altlasten: Revision und Transparenz

Eine vereidigte Prüfungskommission, bestehend aus fachkompetenten, ehrenamtlichen Vereinsmitgliedern und einer unabhängigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, soll eine umfassende Revision aller buchhalterischen Vorgänge der letzten Jahre durchführen und somit intern Transparenz schaffen. Der gesamte Umfang der finanziellen Verpflichtungen des Vereins und der KGaA muss für die Mitglieder offen gelegt werden. Gegebenenfalls werden Regressforderungen gegen ehemalige Funktionäre geltend gemacht und juristische Schritte eingeleitet.

4. Mieter in der Allianz Arena: Faire Konditionen statt unbezahlbarer Bürde

Die Arena-Verträge müssen einer konsequenten Kosten-Nutzen-Analyse unterworfen werden und mit der Allianz Arena München Stadion GmbH neu verhandelt werden. Es gilt das Ziel, sie flexibler zu gestalten und 1860 damit vor neuen mittel- und langfristigen finanziellen Risiken zu bewahren.

5. Die Marke 1860: Der sympathische Traditions-Verein
Der TSV 1860 soll als unverwechselbare und eigenständige Marke im deutschen und internationalen Fußball für Fans, Publikum und Sponsoren wieder attraktiver werden. Der TSV muss sich auf seine Wurzeln als Traditions- und Volksverein besinnen und mit einem ehrlichen, bodenständigen und sympathischen Image einen Gegenentwurf zum Lokalrivalen darstellen.
Zur Pflege der Traditionen des TSV 1860 gehört der Einsatz für den Erhalt des Sechzger-Stadions, das als Heimat der Löwen auch zukünftig als Spielstätte für die Nachwuchsmannschaften dienen soll.

6.Forcierung des Sponsoring: Attraktiv für starke Partnern
Im Sponsoring Bereich besitzt 1860 grundsätzlich sehr gute Möglichkeiten zur Realisierung weiterer Einnahmepotenziale. Der Verein muss sich als einzigartiger „Kult- Verein“ in der Öffentlichkeit präsentieren und durch ein geschärftes Image mittelfristig für die Zuschauer und Medien und damit auch als Werberträger für potentielle Sponsoren attraktiver werden.
Die Personen an der Spitze unseres Vereins sind nicht nur Image-, sondern auch Werbeträger der Marke 1860 und müssen sich gemeinsam mit der Vermarktungsgesellschaft aktiv in die Akquise von Sponsoren einbringen.

7. Die Satzung: Demokratie, Mitbestimmung und Transparenz

Die Satzung muss demokratisiert und verschlankt werden. Als Vorbild soll dabei die Mustersatzung der DFL dienen. Der Einfluss der Mitglieder muss sichergestellt werden. Der von der aktuellen Vereinsspitze eingeschlagene Weg der Satzungsreform soll weiterverfolgt werden.

8. Die Fanszene: Alte Stärke durch Einigkeit

Die Löwenfans sind der kostbarste Wert des Vereins. Die Spaltung der Fan-Szene muss endlich überwunden werden und der ursprüngliche Zusammenhalt unter den Löwenfans wiederhergestellt werden.
Der Fokus muss stärker auf der Pflege und der Rückgewinnung von treuen Fans liegen. Die unterschiedlichen Bedürfnisse und Anforderungen von ARGE-Fanclubs und nichtorganisierten Fans sind zu berücksichtigen, ihre Interessen werden gehört und ihre Anliegen ernst genommen. Der von der KGaA-Geschäftsführung kürzlich begonnene Weg wird ausdrücklich unterstützt, muss aber noch weiter forciert werden.

9. Mitgliederoffensive: Starke Abteilungen – gesunde Wurzeln

Die Zahl der aktiven Mitglieder des TSV muss gesteigert werden, um den Verein wieder tiefer in der Münchner Bevölkerung zu verankern. Die Nichtfußballabteilungen (Amateurabteilungen) wurden in den letzten Jahren durch die Führung des Vereins erheblich vernachlässigt. Seit dem Verlust der Sporthalle an der Auenstraße haben sie keine Versammlungsstätte mehr, erlebten dramatische Rückgänge in der Mitgliederzahl und sind mit Übungsstätten über das ganze Stadtgebiet verteilt. Sie sind zukünftig nur lebensfähig, wenn wieder mehr Mitglieder in die Traditionsabteilungen aufgenommen werden können.
Dafür soll der Status der Amateurabteilungen über die Satzung entsprechend abgesichert werden. In Zusammenarbeit mit der Stadt München und dem Bayer. Landessportverband sollen vereinseigene Sportstätten und eine eigene Sporthalle erstellt werden. Synergieeffekte zu bestehenden Strukturen der Fußballabteilung sollen genutzt werden.

10. Aufsichtsrat und Präsidium: Neubeginn mit Ehrlichkeit, Engagement und Kompetenz
Um einen wirklichen Neubeginn zu schaffen, sollen Präsidium und Aufsichtsrat ausnahmslos mit integren Persönlichkeiten besetzt werden, die über die erforderliche Kompetenz und Zeit verfügen, dieses Amt gewissenhaft und sorgfältig auszuüben und glaubhaft für einen Kurswechsel stehen. Der Aufsichtsrat soll seine Funktion als Kontrollgremium aktiv wahrnehmen, um wirtschaftliche Schieflagen zu verhindern und rechtzeitig gegenzusteuern. Dem Präsidium werden beratende Kompetenzteams zur Seite gestellt. Für alle ehrenamtlichen Funktionsträger muss es selbstverständlich sein, aus ihrem Amt keine wirtschaftlichen Vorteile zu ziehen.

München, 12. September 2006

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Und diese Namen stehen für das und hinter diesem Konzept:

Karsten Wettberg (vorgesehen als Präsident)

Postoberamtsrat a.D., Fußballtrainer

64 Jahre, verheiratet, ein Sohn

Karsten Wettberg trainierte die Löwen von 1990 bis 1992. Er ist der erfolgreichste Amateurtrainer Deutschlands und Ehrenspielführer des FC Sternstunden. Er war 25 Jahre lang Personal- bzw. Betriebsratsvorsitzender bei der Dt. Post und Kreisrat.

„Der Verein braucht dringend Hilfe, um den derzeitigen sportlichen Kurs wirtschaftlich zu stützen. Dieser Kurs ist nur mit einem neuen Team, das für Ehrlichkeit, Glaubwürdigkeit, wirtschaftliche Kompetenz und Bodenständigkeit steht, zu erreichen.“

Dr. Albrecht von Linde (vorgesehen als Vizepräsident und Schatzmeister)

Unternehmer

62 Jahre, geschieden, zwei Kinder

Dr. Albrecht von Linde ist aktiver Sportler (Leichtathletik, Tennis, Skifahren, Segeln). Er stammt aus einer sehr sportlichen Familie: Mutter Käthe von Linde war Brandenburgische Dreikampfmeisterin, sein Vater Werner von Linde war aktiver Leichtathlet, Ruderer und Rugby-Spieler und stand 1936 im Reservekader der Olympischen Spiele.

Dr. Albrecht von Linde ist seit 26 Jahren Mitglied in der Leichtathletik- und der Wassersport-Abteilung des TSV München von 1860. Er ist Schirmherr des „Werner-von-Linde-Sportfestes“ – des größten Kinder- und Jugend-Sportfestes in Deutschland mit ca. 1.000 Teilnehmern.

„Der TSV 1860 muss wieder in eine „Erste Liga“. Sportlich wie wirtschaftlich.“

Die nun folgenden Personen sind für einen Aufsichtsratsprosten vorgesehen:

Hans Hee

Unternehmer

61 Jahre, verheiratet, zwei Töchter

Hans Hee ist mittelständischer Unternehmer.

Er hat 20 Jahre lang selbst im Amateurbereich Fußball gespielt und bekleidete Vorstandsposten in mehreren Fußballvereinen

Seit er 10 Jahre alt ist besucht Hans Hee die Spiele der Löwen und war lange Jahre Delegierter beim TSV 1860. Weil er Wildmosers Kurs nicht mittragen konnte gab er 2001 die Mitgliedschaft zurück und stellte sein Delegiertenamt zur Verfügung.

"Ich will dem TSV helfen, weil der TSV 1860 München in einer schwierigen Situation ist und ich den Löwen im Herzen habe. Ich traue es dem Team zu, den Zug wieder auf das richtige Gleis zubringen."

Eduard de Biasio

Diplom-Volkswirt, Abteilungsdirektor der Bayerischen Landesbank i.R.

54 Jahre, verwitwet, ein Sohn

Eduard de Biasio war rund 25 Jahre im Bankenwesen tätig und war dabei unter anderem mit der Analyse alternativer Finanzierungen, Renditeanalysen und dem Management von Anlagebeständen betraut. Er war Personalratsmitglied und Schwerbehindertenvertreter.

de Biasio ist seit der Saison 62/63 Löwenfan. Seit der Saison 93/94 ist er in allen Stadien mit seinem Sohn auf den Rolliplätzen anzutreffen. Er ist Mitglied der Löwenfans-gegen-Rechts und Initiator des Fanzines "löwenmut". Als Mitglied der Satzungskommission hat er an der neuen Satzung mitgearbeitet.

"Ich will dem TSV mit meiner wirtschaftlichen Erfahrung helfen, weil ich Sechzig so lange verbunden bin, die Höhen und Tiefen miterlebt habe und der TSV für mich mehr als ein Fußballverein ist."

Peter Janka

Mitglied der Deutschen Prüfstelle für Rechnungslegung

42 Jahre, ledig

Peter Janka kontrolliert als Mitglied der „Deutschen Prüfstelle für Rechnungslegung e.V.“ börsennotierten Unternehmen an der deutschen Börse. Zuvor war er acht Jahre als Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, und weitere acht Jahre als leitender Angestellter und Geschäftsführer im Bereich Controlling und Rechnungswesen tätig.

Geboren und aufgewachsen in Giesing besucht Janka seit 1976 regelmäßig die Spiele der Löwen

"Mit meinen langjährigen Erfahrungen und Kenntnissen aus der Wirtschaftsprüfung und dem Finanzbereich will ich dem TSV in dieser schwierigen Zeit helfen.“

Willi Mantel

Unternehmer

69 Jahre, geschieden, 4 Kinder.

Willi Mantel ist selbstständiger Sportartikelkaufmann mit derzeit 8 Sportfachgeschäften in Bayern und Sachsen

Er hat als erster Vorsitzender den FC Wacker München in der Bayernliga aus der Insolvenz geführt. Er ist offizieller Ausrüster des bayerischen und des Münchner Skiverbandes, sowie Sponsor und Berater verschiedener Fußball- und Skijugendtrainingsgemeinschaften.

Seit über 60 Jahren Löwen-Fan, betreibt er mit seiner Firma eine Privatfußballmannschaft mit ehemaligen Löwen-Profis wie Thomas Miller, Rainer Berg, Bernhard Trares, Horst Schmidbauer und Albert Gröber. Seit über 10 Jahren ist Willi Mantel Sponsor der Löwenabteilung Ski. Für besondere Verdienste wurde er vom bayerischen Leichtathletik- und Skiverband ausgezeichnet und ist Bürgermedaillenträger der Großgemeinde Schweizenkirchen.

„Aufgrund der momentanen Vereinssituation will ich im Team mit anderen versuchen, den Löwen zu helfen, wo ich kann.“

Christoph Öfele

Geschäftsführer

38 Jahre, verheiratet, eine Tochter

Christoph Öfele ist Geschäftsführer der WAI Wirtschaftanalysen und -informations GmbH, München und tätig als Sachverständiger für geschädigte Kapitalanleger. Er verfügt über fundierte Kapitalmarktkompetenz und Erfahrung in der Tätigkeit als Aufsichtsrat

Seit der Jugend Fan der Löwen, ist er seit August 2000 Mitglied auf Lebenszeit

„Ich will mithelfen, mögliche finanzielle Altlasten des Vereins und der KGaA zu identifizieren und zu bereinigen, um so einen Neuanfang mit neuen Köpfen und Ideen zu schaffen.“

Karl Rauh

Sportpädagoge, Dozent und Ausbildungsleiter in der Sportlehrerausbildung

56 Jahre, ledig, jedoch seit 25 mit der gleichen Frau liiert, keine Kinder

Karl Rauh ist seit vielen Jahren in diversen Gremien aktiv. Er ist im Landesleistungsausschuss und im Sportbeirat des Bayer. Landessportverbandes sowie Verbandsrat des Deutschen Leichtathletikverbandes.

Seit 12 Jahren steht Karl Rauh als Präsident dem Bayer. Leichtathletikverband vor, und hat damit einhergehend die Ausrichtung des 180.000 Mitglieder starken Sportverbandes in einen modernen Leistungssportverband mit einem wirtschaftlich ertragreichen und prosperierenden Fitness- und Gesundheitsbereich mit Sponsoring und Marketing betrieben.

Er war Vizepräsident des Organisationskomitees der Leichtathletik-Europameisterschaften 2002 in München.

Zudem ist er Landestrainer und Trainerausbilder.

Seit 27 Jahren Vereinsmitglied war Karl Rauh 20 Jahre lang Leistungstrainer in der Leichtathletikabteilung des TSV München v. 1860 - bis hin zur Olympiateilnahme 1976. Seit über 10 Jahren ist er Abteilungsleiter der Leichtathletikabteilung und Mitglied des Vereinsrates.

Er hat die „Fitness-Löwen“ in München Harlaching als Unterabteilung mit über 500 Mitgliedern aufgebaut und war Rekonvaleszenztrainer der1860-Fußballabteilung unter Trainer Rühl (Bundesliga).

"Ich will dem TSV helfen, weil sich Veränderungen, die im TSV München v. 1860 unabdingbar sind, nur dann ergeben, wenn man sich aktiv einbringt. Der „Turn- und Sportverein“ bestand von den Präsidien her in den zurückliegenden 30 Jahren nur dem Namen nach, wurde aber kaum aktiv gelebt und gefördert. Der TSV München v. 1860 besitzt enorme Substanz, die jedoch abgerufen und umgesetzt werden muss. Ich möchte meine Erfahrungen aus vielen Jahren Gremienarbeit in den verschiedensten Sportorganisationen auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene endlich auch im TSV einbringen. "

Christian Waggershauser

Kaufmann

45 Jahre, verheiratet, 2 Söhne

Seit 1993 Betreiber und Geschäftsführer der Muffathalle

Leidenschaftlicher 60er Fan seit über 30 Jahren, auch in zehn Jahren Bayernliga.

„Ich will mithelfen, dass der Verein seine Originalität wieder erlangt, ein sympathischer Kultclub wird, der alle Höhen und vor allem Tiefen stets wegsteckt, dass die Fanszene vereint und vergrößert wird, letzteres insbesondere beim Nachwuchs.

Besonders wichtig ist eine dauerhafte wirtschaftliche Sanierung, die transparent für und mit den Fans gestaltet, offen und ehrlich gemacht wird.“

Peter Zacher

Ehemaliger Löwen-Profi, Verwaltungsangestellter für Bauwesen und Wasserversorgung

58 Jahre, verheiratet, eine Tochter

Peter Zacher war von 1968 bis 1979 Fußballprofi beim SC Freiburg, dem Karlsruher SC, SSV Reutlingen, 1860 München und Eintracht Kreuznach und wurde mit dem Karlsruher SC Süddeutscher Meister und Deutscher Länderpokalsieger

Als ausgebildeter Großhandelskaufmann arbeitete er unter anderem als Petitionssachbearbeiter für den Bundestagsabgeordneten Elmar Pieroth, als Sachbearbeiter in der Kostenrechnung eines Weingutes und als Verwaltungsangestellter bei der Oberfinanzdirektion Freiburg (Landesvermögensabteilung).

Peter Zacher spielte von 1970 bis 1972 als Lizenzspieler zusammen mit Spielern wie Wagner, Rebele, Blankenburg für die Löwen. Seit 20 Jahren kümmert sich Peter Zacher um Organisation und Außendarstellung der Traditionsmannschaft des TSV München von 1860.

"Der traditionsreiche TSV München von 1860 muss wieder auf eine solide finanzielle Grundlage geführt werden. Ein Verein mit solch einer langen Tradition und dieser überaus großen und begeisterten Fangemeinde muss wieder der ersten Bundesliga angehören. Sportlich und wirtschaftlich muss dieser Verein wieder auf einem geordneten und finanziell gesunden Fundament stehen. Dies setzt aber einen neuen Strukturaufbau voraus, ohne den der Spitzenfußball heute nicht mehr überleben kann.
UrmelAusmEis Offline
Dabei seit: 04.01.2004
Oh Gott. Das liest sich doch kein Schwein alles durch. Der einfache Link hätte es auch getan!
desperatehouseh... Offline
Dabei seit: 12.09.2006
Sorry,

wollte es noch kürzen, hab es aus Versehen aber schon abgeschickt.
Und eine Edith gibt es hier ja nicht.
UrmelAusmEis Offline
Dabei seit: 04.01.2004
Übrigens ist der Herr Geschäftsführer Ziffzer inzwischen ganz offiziell zu dem Ergebnis gekommen, dass es doch eine Supi-Dupi-Idee wäre, langfristig nur noch als Mieter im Bayern-Stadion zu spielen. Bringt ja rein finanziell eine Menge Vorteile! Präsident Lehner (WER? Ja, Lehner. Der Trend zur völligen Farblosigkeit wird von der Vereinsspitze konsequent weiterverfolgt) findet die Idee auch Supi! Dass man den besorgten Fans einst versprochen hatte, NATÜRLICH nur als gleichberechtigter Partner mit den Bayern ein Stadion zu teilen... NATÜRLICH immer auf Augenhöhe des Stadionpartners zu sein... NATÜRLICH nie vom FCB abhängig sein zu wollen... Ach was, Geschwätz von gestern.
Wer sich auf so ein Versprechen beruft, ist ein böser Ewig-Gestriger. So!

Dafür will der TSV jetzt Aktien ausgeben. Okay, auch das - so hatte man versprochen - würde nie geschehen. Die Umwandlung des Vereins in eine KGaA hatte damals natürlich nur ganz banale steuerrechtliche Gründe. NATÜRLICH werde man nie Aktien ausgeben und sich so der Gefahr einer Fremdbestimmung aussetzen... Ach was, Geschwätz von gestern.
Wer sich auf so ein Versprechen beruft, ist ein böser Ewig-Gestriger. So!

Die bösen Ewig-Gestrigen haben übrigens nie verstanden, wie sich der TSV 1860 eine halbe 360-Millionen-Arena lesten soll. Ebensowenig, warum er sich eine solche halbe Arena leisten soll. Und den Wildmoser, der all die lieben Versprechen abgegeben hatte, den wollten sie auch nicht verstehen. Tja, sie waren eben nicht nur böse, die Ewig-Gestrigen, sondern auch noch dumm. Ständig auf ihren sinnlosen Fragen beharrt, die Deppen, dabei erklärt sich der Deal doch quasi von alleine, und ist nur zum Besten des Vereins.

Aber nun ist ja alles gut. Der Verein hat jetzt endlich nicht nur supi-dupi-Schulden in Millionenhöhe, sondern auch einen lustigen zwanzig-Jahres-Mietvertrag ohne Ausstiegsklausel beim Lokalrivalen, dazu die Hoffnung, vielleicht im nächsten Jahr im DFB-Pokal wieder dringendst benötigtes Geld verdienen zu können, und einen herrlich kleinen Kader voller unerfahrener Milchgesichter.

Danke, Großwildmoser, Kleinwildmoser, Ude, Auer, Ziffzer, Lehner, undsoweiter.

@ SPB: Ich verstehe auch nicht, was es da noch zu meckern geben sollte.
LoewenSamurai Offline
Dabei seit: 20.05.2004
weiss-blau !! nicht blau-weiss... und auswaerts auch gerne gruen-gold ( die Vereinsfarben des Gesamtvereins) Bitte firmiert die Loewen in eine Aktiengesellschaft um, dann macht Aktiensparen endlich Sinn. Und manchen werden sich wundern, wieviele Sechzigfans weltweit Ihr letztes Hemd fuer den Verein geben wuerden. Heimspiel gegen Jena am 1.Okt ist ueberigens auch schon wieder fast ausverkauft. Treu bis in den Tod - Loewenstolz
UrmelAusmEis Offline
Dabei seit: 04.01.2004
@ Hans-Leo Samura:

Der TSV rückt zwar kaum offizielle Zahlen heraus, aber auf einer Fanfoto-Seite (http://www.1860bilder.de/)lässt Dr. Ziffzer regelmäßig den Vorverkaufsstand aktualisieren. Bis Montag (= gestern) seien 28.500 Karten abgesetzt worden, etwa 7.000 davon sollen an Jenaer Fans gegangen sein.

Am Ende werden\'s je nach Wetter zwischen 38.000 und 42.000 Fans sein.

Von "schonm wieder fast ausverkauft" kann also keine Rede sein, selbst wenn man die "1860-Bestuhlung" (nur Mittel- und Unterrang) zugrunde legt.

Ach ja, ich würde Dir übrigens auf keinen Fall Löwen-Aktien empfehlen. Da macht nämlich nicht Aktiensparen Sinn, sondern eher "sich die Sache für die Aktien sparen" ... Die Fußballabteilung (seit ca. 2 Jahren KGaA) müsste dafür zwar gar nicht mehr umfirmiert werden, sondern ist es bereits, aber die können in den nächsten 20 Jahren eigentlich gar keine schwarzen Zahlen schreiben, angesichts der Belastungen, langfristigen Zahlungsverpflichtungen, ... Und das bei minimalem Eigenkapital.

Wenn Du schlau bist, holst Du Dir stattdessen FCB-Aktien. Die kriegen nämlich ihr neues Stadion (inzwischen 100 % Eigentum) zu einem guten Teil von 1860 finanziert.
siffke Offline
Dabei seit: 29.05.2006
mal ne frage, für was ist eigentlich ziffzer verantwortlich... dafür das den verein noch gibt????
aber hätte pro 1860 bestimmt genauso geschafft, halt nein, natürlich besser, traditioneller und zukunftsträchtiger..... vor allem mit der galionsfigur karsten wettberg...
Lönni Offline
Dabei seit: 02.10.2005
@urmel:Du magst ja mit all deiner Kritik recht haben. und mit Zahlen und Börsengedöns und Stadiongejammere um dich werfen aber worauf willst du hinaus? von mir aus können wir im grünwalder spielen, in der Arena oder auch vor 8 000 Zuschauern und bei minus 10 grad im Olympiastdion, oder beim wurstmenschen im garten. deswegen werde ich trotzdem hingehen, weder ein Stadion, noch Finanzen oder die Bestzung des Präsidiums machen für mich die Identität eines Vereines aus...
UrmelAusmEis Offline
Dabei seit: 04.01.2004
@ siffke: Ziffzer trägt an der Misere sicherlich die wenigste Schuld. Er führt den Verein zwar in eine Richtung, die nicht meine ist, aber die Richtung haben andere (Dickere) lange vor ihm vorgegeben.
Was mir persönlich überhaupt nicht passt, ist, dass er die totale Abhängigkeit, den Verkauf der Vereinsseele an den FC Bayern auch noch als tolle Sache, wirtschaftlichen Coup etc verkauft. Ideellen Einwänden gegenüber zeigt er sich regelmäßig absolut unaufgeschlossen. Er versteht\'s einfach nicht, dass es für Viele eben doch eine Rolle spielt, ob sie in ein eigenes oder städtisches Stadion gehen sollen - oder in eines, das dem "Erbfeind" gehört.

@ Lönni: Worauf ich hinauswill? Dass ich den TSV München von 1860 inbrünstig in der Bayernliga im Sechzgerstadion gegen die DJK Waldberg unterstützen könnte, aber nicht im Stadion des FC Bayern im Champions-League-Spiel gegen den FC Liverpool. Wenn ich das, was gerade passiert und künftig erst recht passieren soll, sehen wollte, dann hätte ich mich gleich dem FC Bayern zuwenden können. Die machen nämlich genau das, nur besser.