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Bouba Offline
Dabei seit: 19.04.2011
Die outsiders bestehen doch bestimt zu 78% aus V-Leuten der Ultras...
ottokleff Offline
Dabei seit: 08.11.2005
@suppenteller

Die Alemannia ist so gut und rein wie der Rest unserer Gesellschaft auch.
Aber wenn zusammen ca. 300 Vollpfosten neben dem üblichen Ultragehampel, Fähnchengewedel garniert mit Dauersingsang statt spielbezogenem Support, ihre wirren Politiksch§%$# im Stadion abziehen, finde ich das a) zum Kotzen und b) kann kein Verein dies verhindern, es sei denn, Du redest Stadionverboten en masse das Wort.
Donaldo Offline
Dabei seit: 03.06.2009
@3Lions1860: Da München ja auch zu Oberbayern gehört, muß ich dir absolut recht geben. Hatte mich auch nicht klar ausgedrück; ich meinte eher das ländliche Oberbayern.
pandrodor Offline
Dabei seit: 23.09.2009
Hmm, ihr wisst schon dass Rechts und Rechtsextremismus zwei unterschiedliche Dinge sind, oder? Oder setzt ihr auch Islam und Islamismus gleich?

(Mir ist die Antwort klar, da wird auf Differenzierung bestanden, die man selbst bei anderen Dingen selbst verweigert)
Fix Offline
Dabei seit: 16.07.2010
Wäre der Verbot von symbolträchtiger rechter Kleidung im Stadion nicht ein Anfang? Rechte fühlen sich doch nur in Gruppen stark. Wenn ihnen die Symbolik fehlt um sich eindeutig politisch einzuordnen, erkennen sie sich untereinander nicht so schnell. Eventuelle würden einige potentielle Sympathisanten, die nur zu einer Gruppe gehören wollen, bei den Ultras mitmachen. damit wäre doch schon mal etwas erreicht. Natürlich würden Leute, die das rechte Gedankengut teilen sich trotzdem der rechten Gruppierung anhängen, aber wenn sie in ihrer Kleiderordnung eingeschränkt werden, würde sie dann noch genauso gern ins Stadion gehen?

Zudem denke ich, dass sich Fans ihre politische Einstellung nicht im Stadion erlangen.
Fritzos Offline
Dabei seit: 05.04.2006
Ein Problem ist doch auch die Doppelmoral. Zum einen will man die Idioten aus dem Stadion haben, zum anderen sorgen sie mit für die Stimmung. In Aachen erlebt es die in diesem Fall betreffende Karlsbande derzeit. Teile dieser Ultrasgruppierung sind rechts unterwandert, wie @Ottokleff ja schon schrieb. Zum einen sorgen sie für Stimmung und Support, auf der anderen Seite stechen sie durch Ignoranz und zweifelhafte Aktionen (Banner, Pyro, div. Aktionen) auf und schaden dem Verein Alemannia Aachen durch Strafen für Pyro oder fragwürdige Schwimmbadaufenthalte.

Bevor ich da zu sehr in Detail gehe: Die gesamte Fanszene eines Vereins muss sich gegen solche Deppen aussprechen. Allerdings ist die Mehrheit doch zu Feige und/oder doch zu rechtgerichtet, um sich klar und lauthals zu positionieren. Man darf den Rechten einfach keine Plattform geben.
AntiMöller Offline
Dabei seit: 05.08.2008
"Entbarbarisierung auf'm Land nicht so gelungen...MannMannMann, so einen Schafscheiß habe ich selten gehört. In Großstädten spielen sich reihenweise Szenen von solch unglaublicher Barbarei ab, die wären auf dem Land undenkbar."

Donaldo, Du solltest bedenken, in welcher Zeit Adorno das so formuliert hat.

"Wäre der Verbot von symbolträchtiger rechter Kleidung im Stadion nicht ein Anfang? Rechte fühlen sich doch nur in Gruppen stark. Wenn ihnen die Symbolik fehlt um sich eindeutig politisch einzuordnen, erkennen sie sich untereinander nicht so schnell. "

Dann verbietet man doch nur den Zeichen hinterher. Das ist unmöglich und könnte verheerend enden.
AbteilungAttacke Offline
Dabei seit: 22.10.2008
Ein paar Fragen zum Text:

Wie können 10-50 Männchen die "Stimmungshoheit" im Stadion gewinnen? Wieviel Zuschauer hat den 60ig mittlerweile im Durchschnitt? Und gibt es mehr Beispiele für das gezeichnete Bedrohungsszenario als nur die Sache mit Red Bull und dem Handgemenge?

Und warum sollen nun gerade die Ultras die Aufgabe haben, als Gegenbewegung zu fungieren ? Weil sie in der Mehrzahl sind und die Rechten niedersingen könnten ? Oder weil sie just Blocknachbarn sind ? Ist, wie Frau Sailer richtig sagt, der Hausherr nicht in erster Linie in der Pflicht ?
AntiMöller Offline
Dabei seit: 05.08.2008
Ist, wie Frau Sailer richtig sagt, der Hausherr nicht in erster Linie in der Pflicht ?

Der FC Bayern? ;-)
Gandalf Offline
Dabei seit: 06.09.2003
3Lions1860,
versteh mich nicht falsch: auch ich will dieses Pack nicht im Stadion, nicht in der Strassenbahn, nicht im Park, nicht in Deutschland, nicht in Australien noch sonstwo auf dieser Welt.

Mir ging es bei meinen Einwürfen nur darum, wie man es verhindern kann, dass diese Leute eben keine weiteren Indokrination betreiben können, hier eben: im Stadion.

Da sie sich dort anscheinend "benehmen", sehe ich da wenig Handhabe, ausser eben die anderen Fans über deren Hintergründe und -wahrscheinlichen- Absichten zu informieren. Ausgrenzung, Ignorieren, vielleicht okay; vielleicht auch mal eine gezielte Provokation, damit sie ihr wahres Gesicht zeigen und die Staats- und Hausgewalt mal einen Anlass haben, diese Spacken zu entfernen?

Alles möglich; aber wie gesagt: alleine durch irgendein Klamotten-Verbot (was dann immer wieder umgangen wird) oder durch Mitgliedschaft in eine -leider nicht verbotenen (meine persönliche Meinung)- Partei oder einer Vorstrafe, die nichts mit dem Besuch eines Fussballspiels zu tun hat, lässt sich m.E. nicht viel machen...so schade es auch ist.
Oder halt auch nicht so schade, denn wer weiß, wer von uns "Guten" dann nicht auch schon lange von Fussballspielen etc. ausgeschlossen worden wäre...

In diesem Sinne noch zwei Sätze zu den Statements des BenHogan von 07.28 und 07.49 Uhr in meine Richtung: es befremdet mich doch ziemlich, was du da von dir gibst.
Ich habe keine Ahnung, ob wir uns kennen, aber da du anscheinend mich, meine weiche Birne, meine Morgenlatten und die Partei meines Vetrauens kennst, gehe ich dann auch mal zum "Du" über: vielleicht kannst du ja noch mal schreiben, was genau dir an meinen Postings so sehr missfallen hat.
Vielleicht liessen sich so etwaige Miss Verständnisse beseitigen?
BenHogan Offline
Dabei seit: 15.11.2011
Uschi bin ick. Dachte, dass wär nich neu. Und befremdlich sind deine mittlerweile urkomischen aussagen. Stell sie gegenüber mit dem, was du hier vor ein paar jahren geschrieben hast und dann schäm dich oder mach wat du willst.
Gandalf Offline
Dabei seit: 06.09.2003
Mir ist es neu; zumindest, dass du beim Namens-Fasching mit machst, sorry.

Genauso wie Dir anscheinend meine Aussagen / Ansichten, die sich meines Erachtens nach nich grossartig geändert haben - oder vielleicht doch, keine Ahnung; es ist auf jeden Fall wert, mal darüber nach zu denken.

Schämen? Nein, kein Stück, vielleicht "erröten" oder so, hehe.

(Schön, Dich mal wieder zu lesen, BenHogan!)

...aber das mit der FDP war ein Schlach nach sonstewohin, der war fies...aber er traf, sehr gut gesetzt!

In diesem Sinne: mach ich weiter, was ich will. Habe ja Deinen Segen.
JupiterJones84 Offline
Dabei seit: 23.08.2010
wieso wird hier eingentlich andauernd von "unterwanderung" gesprochen? machen die das heimlich? wissen die mitglieder der karlsbande nicht wen sie in ihren reihen haben?

(http://www.publikative.org/2012/02/06/nur-maulwurfe-konnen-den-fusball-u...)
3Lions1860 Offline
Dabei seit: 05.02.2012
Da sie sich dort anscheinend "benehmen", sehe ich da wenig Handhabe, ausser eben die anderen Fans über deren Hintergründe und -wahrscheinlichen- Absichten zu informieren. Ausgrenzung, Ignorieren, vielleicht okay; vielleicht auch mal eine gezielte Provokation, damit sie ihr wahres Gesicht zeigen und die Staats- und Hausgewalt mal einen Anlass haben, diese Spacken zu entfernen?

Alles möglich; aber wie gesagt: alleine durch irgendein Klamotten-Verbot (was dann immer wieder umgangen wird) oder durch Mitgliedschaft in eine -leider nicht verbotenen (meine persönliche Meinung)- Partei oder einer Vorstrafe, die nichts mit dem Besuch eines Fussballspiels zu tun hat, lässt sich m.E. nicht viel machen...so schade es auch ist.
Oder halt auch nicht so schade, denn wer weiß, wer von uns "Guten" dann nicht auch schon lange von Fussballspielen etc. ausgeschlossen worden wäre...

Kleidungsverbote gibt es bereits. Wenn man sie nur konsequent durchsetzen würde...
Ansonsten kenne ich natürlich das Argument, das man nichts machen kann, wenn die sich benehmen.
Was auch immer der Verein unternimmt, ich bin ohnehin der Meinung, dass die einzig wirkunsvollen Aktionen und Reaktion aus der Fanszene selber kommen müssen. Das Funktioniert durch Banneraktionen, Sticker, Aufklärung aller über die Zustände in Block 132. etc...
PittiTrueffelschwein Offline
Dabei seit: 16.05.2011
Wie siehts denn mit dem Ordnungsdienst der Löwen aus. Wenn ich höre, dass Kleidungsverbote nicht ausreichend durchgezogen werden, dann würde ich als Verein vielleicht mal hinterfragen, wie diese Leute mit ihren Thor Steinar Pullis ins Stadion gelangen können. Und dass die Türsteher-/Sicherheitsdienst-/Ordnungsdienst-Szene gerne mal fragwürdige Gestalten hervorbringt (ohne pauschalisieren zu wollen) ist nicht von der Hand zu weisen.
3Lions1860 Offline
Dabei seit: 05.02.2012
Wie siehts denn mit dem Ordnungsdienst der Löwen aus. Wenn ich höre, dass Kleidungsverbote nicht ausreichend durchgezogen werden, dann würde ich als Verein vielleicht mal hinterfragen, wie diese Leute mit ihren Thor Steinar Pullis ins Stadion gelangen können. Und dass die Türsteher-/Sicherheitsdienst-/Ordnungsdienst-Szene gerne mal fragwürdige Gestalten hervorbringt (ohne pauschalisieren zu wollen) ist nicht von der Hand zu weisen.

Das ist unterschiedlich. Ich habe sowohl Ordner gesehen, die sich dem Problem gewidmet haben, wenn jemand Thor Steiner oder irgendwelche Reichskriegsschals o.ä. getragen hat. Dann sieht man aber wieder irgendwelche Nazis mit solcher Kleidung völlig unbehelligt am Ausschank stehen...
suppenteller Offline
Dabei seit: 05.07.2010
@donaldo
das habe ich aus adornos text (http://schule.judentum.de/nationalsozialismus/adorno.htmerziehung nach auschwitz) rausgerissen und ich finde das auch keineswegs einen scheiss, wie schon antimöller angemerkt hat ist die aussage schon älter und natürlich eher im gesamtkontext seines aufsatzes zu sehen.


@ottokleff
mir ging es vor allem um diese formulierung des unterwandern, die halt auch suggeriert, der fussball, der verein, der sport an sich seien erstmal per se ein neutraler raum, den die nazis nun besetzen, unterwandern, mißbrauchen. wie du ja selber schon geschrieben hast, sind stadien eben auch immer spiegelbilder (manchmal etwas verzerrte, keine frage) der gesellschaft, meinetwegen auch der eher regionalen begebenheiten. und das in aachen eine muntere naziszene hat ist nunmal echt nichts neues. dementsprechend tauchen auch nazis im stadion auf, die unterwandern da nichts, sondern agitieren höchstens offen, weil sie stark genug sind/toleriert werden/keine effektive gegenwehr vorhanden ist.
peterpacult Offline
Dabei seit: 27.05.2010
man kann in bayern kommunisten und nazis antreffen, wie überall anders in deutschland. nur hat 60 eine braunere vergangenheit als bayern. straßenkampf hat immer schon im stadion stattgefunden: spiegel der gesellschaft! solange unsere freunde nicht den marsch nach berlin ankündigen, würde ich cool bleiben.
dieser verein befriedigt viele sehnsüchte und ist eine plattform für alle strömungen.
kill the white
Beschorner Offline
Dabei seit: 26.03.2010
solange unsere freunde nicht den marsch nach berlin ankündigen, würde ich cool bleiben.
freunde? cool bleiben? dazu: straßenkampf?
wenn man den nazis so begegnet, muss man sich nicht wundern, dass sie unbehelligt ihren block vereinnahmen.
man muss ja nicht mit den fahnen auf die losgehen, aber seine meinung dazu darf man schon äußern, und wie oben auch schon beschrieben kann man gern banneraktionen, sticker oder aufklärunf in der kurve starten. aber entspannt warten, bis sich das von selber löst, ist wohl nihct das mittel...
ElBuitre11 Offline
Dabei seit: 26.11.2011
"dieser verein befriedigt viele sehnsüchte.."
War das ein Kompliment? So in Hinsicht Befriedigung rechtsradikaler Sehnsüchte?
Donaldo Offline
Dabei seit: 03.06.2009
@Suppe & Anti: Vielen Dank für die Aufklärung, und
a) mir war der Kontext Adorno's Text nicht bewußt und
b) ja, zugegeben, in diesem Kontext wirkt es in der Tat komplett anders.

Bedenklich fänd' ich die Aussagen, wenn man sie singulär stehen ließe...aber das hat sich ja nun geklärt.
Nochmals Dank.
peterpacult Offline
Dabei seit: 27.05.2010
haha, ihr moralapostel,
wer in einer freien gesellschaft diese leute nicht ertragen kann, soll doch bitte die tinte sparen. jeder hat das recht, arsch zu sein.
der marsch nach berlin war hitlers erster versuch, die macht an sich zu reißen (1923). eine dumme anspielung mit satirischer anmaßung. so sorry. 1860 münchen bedient das klische des arbeitervereins und somit dürfte jedem klar sein daß dort auch nazis anzutreffen sind. ist mir scheißegal, ich frage mich eher warum noch nicht mehr nazis dort oder in anderen fanblöcken stehen. aber das ist hoffentlich nur ein osteutsches problem ( vorsicht verkacktverschissener sarkasmus, und doppel s ist in deutschland auch verboten) kommt endlich runter. wir leben in einer zeit des biedermeier und jeder jugendliche macht sich sorgen, ob er arbeit bekommt. ob er frei sein darf, daß interresiert keine alte sau. wer freiheit für sicherheit opfert, verliert beides. somit dürften eure überflüssigen diskussionen über rechte/linke rote/schwarze juden oder homosexuelle als zeitvertreib für euch toll sein, aber jeder der in der heutigen zeit, in deutschland, mit ein bisschen hirn die thematik schon seit mehreren jahren verfolgt, dürfte kein bisschen überrascht sein. die wahrheit tut weh und das volk ist dumm.
kreuzigungsgruppe auf gehts
http://www.youtube.com/watch?v=YWWdk-GVZV8&feature=related
gelsenkirchen Offline
Dabei seit: 05.05.2004
i1860 münchen bedient das klische des arbeitervereins und somit dürfte jedem klar sein daß dort auch nazis anzutreffen sind.

ist ja allseits bekannt: das traditionell faschistische arbeitermillieu!


ist mir scheißegal


merkt man.


wir leben in einer zeit des biedermeier

saloth sar Offline
Dabei seit: 23.09.2004
und das volk ist dumm

du bist das volk!,
currygoi Offline
Dabei seit: 10.06.2011
jeder jugendliche macht sich sorgen, ob er arbeit bekommt. ob er frei sein darf, daß interresiert keine alte sau.

Freiheit muss man sich leisten können. Also arbeitet man, um frei zu sein. Zumindest irgendwie.
Donaldo Offline
Dabei seit: 03.06.2009
Geanu. Und jetzt fehlt nur noch, dass so ein Idiot daherkommt und sagt, dass Arbeit frei macht...

Dann wäre der Kreis geschlossen.
currygoi Offline
Dabei seit: 10.06.2011
ups, diese steilvorlage war gar nicht beabsichtigt. sorry!
suppenteller Offline
Dabei seit: 05.07.2010
seltsamer freiheitsbegriff, wenn der durch lohnarbeit erreicht werden kann curry
giselher Offline
Dabei seit: 06.10.2009
seltsamer freiheitsbegriff...

Zumindest die materiellen Zwänge dieser unserer Welt lassen sich durch (erfolgreiche) lohnarbeit verringern. Die Abwesenheit von Armut befreit (partiell) vom Verzichten-Müssen. Hat schon was mit Freiheit zu tun.

(Bitte, kein Bezug zur KZ-Lyrik, hat damit nix zu tun.)
suppenteller Offline
Dabei seit: 05.07.2010
genau den freiheitsbegriff meinte ich. ich verstehe unter freiheit hingegen eher die generelle abwesenheit materieller zwänge, die sich durch lohnarbeit sowieso nicht aus der welt schaffen lassen, sondern beständig nur reproduziert werden, weil sie untrennbar miteinander verzahnt sind in der kapitalistischen produktionsweise. die freiheit die du meinst (und die eben auch der spruch "arbeit mach frei" (neben seiner vernichtungsandrohung) der nazis meint), ist die freiheit des hamsters im rad, der nach etlichen runden einmal kurz nen schluck wasser nimmt und sich denkt wie gut er es sich gehen lassen kann, um dann wieder ins rad zu steigen.

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