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WM
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Belfast - Den deutschen Fußball-Weltmeistern droht bei ihrer Mission
Titelverteidigung 2018 in Russland eine Hammergruppe mit einem früheren
Champion wie Frankreich, Spanien oder Italien. Anders als die DFB-Elf wäre
dieses Trio wie auch andere Top-Mannschaften wie Chile, England oder Uruguay
bei der Auslosung am 1. Dezember im Moskauer Kreml nach aktuellem Stand nicht
als einer der acht Gruppenköpfe gesetzt.

Der Weltverband FIFA wird die vier Lostöpfe einzig auf Grundlage der
Oktober-Weltrangliste einteilen. In der derzeitigen September-Rangliste, die
von Deutschland angeführt wird, belegt Frankreich Rang acht, Spanien ist
Elfter, Italien folgt auf Platz 17. Weil Gastgeber Russland (Rang 64) einer
der Gruppenköpfe sein wird, müssten die Franzosen in Topf zwei, in dem
neben Chile (9.) und Spanien auch England (15.) landen würde. Uruguay (16.)
und Italien bliebe Topf drei im 32er-Feld, das auf acht Gruppen zu je vier
Mannschaften verteilt wird.

Derzeit wären neben Gastgeber Russland im Falle einer erfolgreichen
Qualifikation Deutschland, Brasilien, Portugal, Argentinien, Belgien, Polen
und die Schweiz in Topf eins. Damit ist eine Vorrunde mit der DFB-Elf,
Frankreich, Uruguay und Nigeria denkbar. Auch eine deutsche Gruppe mit Chile,
England oder Italien und Nigeria wäre möglich.

Regionale Kriterien spielen bei der Besetzung der Töpfe diesmal keine Rolle.
Ausgeschlossen sind jedoch Gruppen mit mehr als zwei europäischen
Mannschaften sowie andere Duelle von Teams aus derselben Konföderation.

Deutschland hatte die Qualifikation am Donnerstag mit dem 3:1 (2:0) in
Belfast gegen Nordirland perfekt gemacht. Welche Konstellation den
Weltmeister bei der Auslosung für die Endrunde (14. Juni bis 15. Juli) genau
erwartet, ist erst nach Abschluss der Qualifikationsgruppen klar. Die
deutsche Elf trifft am Sonntag (20.45 Uhr/RTL) noch auf Aserbaidschan.

(Zum Artikel: WM)