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11freunde Offline
Dabei seit: 19.01.2012
Brüssel - Die internationale Spielergewerkschaft FIFPro will eine
grundlegende Änderung des aktuellen Transfersystems im Fußball erwirken und
plant zu diesem Zweck eine Beschwerde bei der EU-Kommission in Brüssel. Das
berichten die Nachrichtenagentur AFP und die Frankfurter Allgemeine Zeitung.
Die FIFPro kündigte auf ihrer Internetseite für Freitag (10.30 Uhr) eine
Pressekonferenz in der belgischen Hauptstadt an. Hier sei "eine wichtige
Bekanntmachung" zu erwarten, welche "die professionelle Fußballbranche
weltweit beeinflussen" werde.

FIFPro-Präsident Philippe Piat kritisiert im Einzelnen die ungleichmäßig
verteilten Möglichkeiten von Klubs und Spielern, Verträge einseitig zu
beenden. Fußballprofis genießen demnach gegenüber ihren Arbeitgebern nicht
die gleichen Rechte wie Arbeitnehmer in anderen Branchen.

Laut FAZ moniere die FIFPro zudem, dass der Weltverband FIFA und die unter
ihm organisierten Verbände als "Kartell im Sinne des Artikels 101 des
Vertrags über Arbeitsweise der EU" operierten. Klubs und Verbände würden
ihre marktbeherrschende Stellung missbrauchen und damit gegen das
Wettbewerbsrecht verstoßen.

"Falls sich das System nicht ändert, dann überleben die Ligen in Osteuropa
und kleineren westeuropäischen Ländern wie den Niederlanden und Dänemark
nicht", sagte FIFPro-Generalsekretär Theo van Seggelen der FAZ: "Wir sind
überzeugt, dass unsere Zahlen belegen, dass es keine Stabilität in diesem
System gibt - weder für Klubs noch für die Spieler, die nicht bezahlt
werden. Alle Parteien sind sich einig, dass die Ziele der Einigung von 2001
nicht erreicht wurden."

(Zum Artikel: International)
brudermarvin Offline
Dabei seit: 11.06.2014

"Falls sich das System nicht ändert, dann überleben die Ligen in Osteuropa und kleineren westeuropäischen Ländern wie den Niederlanden und Dänemark nicht", sagte FIFPro-....

nicht was?