2 Beiträge / 0 neu Allgemein Forum
Letzter Beitrag
FIFA
11freunde Offline
Dabei seit: 19.01.2012
Berlin - Franz Beckenbauer soll von der Schweizer Bundesanwaltschaft in den
Ermittlungen beim Fußball-Weltverband FIFA zu den Abläufen bei der Vergabe
der WM-Endrunden 2018 an Russland und 2022 an Katar vor gut fünf Jahren
befragt werden. Das berichtete die Bild am Sonntag unter Berufung auf
Justizkreise.

Hintergrund von Beckenbauers geplanter Vorladung ist ein im vergangenen März
eingeleitetes Strafverfahren gegen Unbekannt wegen des Verdachts auf
"Unregelmäßigkeiten bei den WM-Vergaben für 2018 sowie 2022". 

Die vorherigen Untersuchungen  hatte die FIFA selbst im Herbst 2014 als
Konsequenz aus den Garcia-Report zusammengefassten Ergebnissen interner
Ermittlungen durch eine Anzeige gegen Unbekannt in Gang gesetzt. Die
Ermittlungen der Schweizer Justiz sind unabhängig von den Verfahren gegen
FIFA-Funktionäre in den USA, deren Ermittlungsbehörden die Festnahmen von
mehreren FIFA-Spitzen am vergangenen Mittwoch in Zürich veranlasst hatten.

Beckenbauer war bei der WM-Doppelentscheidung des FIFA-Exekutivkomitees
(Exko) im Dezember 2010 Mitglied der "Regierung" des Weltfußballs. Neben dem
69-Jährigen wollen die Schweizer Ermittler auch alle weiteren Funktionäre,
die seinerzeit dem Exko angehörten, befragen. Zu den neun Personen, die auch
heute noch im Exko sitzen, zählt auch der umstrittene FIFA-Boss Joseph S.
Blatter (Schweiz).

Die Bundesanwaltschaft im FIFA-Stammland geht dem Verdacht nach, dass im
Zusammenhang mit dem von Anfang an unter Manipulationsverdacht geratenen
Votum für Russland und Katar "unrechtmäßige Bereicherungen, zumindest
teilweise in der Schweiz stattgefunden haben". Für weitere Prüfungen hatten
sich die Fahnder parallel zu den Festnahmen der FIFA-Riege am vergangenen
Mittwoch im Züricher Verbandssitz Unterlagen und Computer aushändigen
lassen.

Inwieweit Beckenbauer die Ermittlungen der Behörden unterstützen kann,
erscheint offen. Die Untersuchungen der FIFA-Ethikkommission auch mit jeweils
einer schriftlichen und persönlichen Befragung sollen laut BamS keinen
Anlass zu Beanstandungen am Verhalten des Weltmeisters von 1974 ergeben haben
und deshalb vor der Einstellung stehen. Dem "Kaiser", auch Teamchef der
deutschen Weltmeister-Mannschaft von 1990 und Organisations-Chef des
WM-Turniers 2006 in Deutschland, droht angeblich lediglich eine Geldbuße
wegen seiner 2014 verspätetet erfolgten Antworten auf den Fragebogen.




Landauer27 Offline
Dabei seit: 04.01.2015

Liebe Redaktion, schade u.a. von Euch auf Bildblog lesen zu müssen. Es handelt sich bei dieser Mitteilung um eine mehrfache Falschmeldung http://www.bildblog.de/65070/bild-am-sonntag-serviert-fifa-kaiserschmarrn/