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Champions League
11freunde Offline
Dabei seit: 19.01.2012
Nikosia - Borussia Dortmund steht trotz des Doppelpatzers von Roman Bürki in
der Champions League bei APOEL Nikosia (1:1) zu seinem Torhüter. "Er hat
gepatzt, das weiß er selbst", sagte Trainer Peter Bosz, "aber er hat uns
schon sehr oft geholfen, jetzt muss die Mannschaft für Roman da sein."

Das ist sie. "Er hat riesige Qualitäten mit dem Fuß. Das ist jetzt einmal
schief gegangen. Ich fand es jetzt gar nicht so schlimm", sagte Kapitän
Marcel Schmelzer, der einen Vergleich mit Manuel Neuer (Bayern München)
heranzog: "Bei einem der besten Torhüter der Welt passiert es auch manchmal
- oder ist anfangs oft passiert." In der Mannschaft und im Verein gebe es um
den Schweizer, der bereits gegen RB Leipzig (2:3) geschwächelt und in der
Königsklasse drei Tore in die kurze Ecke kassiert hatte, "gar keine
Diskussion. Roman ist unsere klare Nummer eins."

Bürki hatte vor dem 1:0 für Nikosia durch Mickael Pote (62.) erst einen
fatalen Fehlpass gespielt und dann den Ball nach einem Schuss vor die Füße
des Torschützen prallen lassen.

Durch das Unentschieden hat der BVB in der schwierigen Gruppe mit Real Madrid
und Tottenham Hotspur (nach jeweils 1:3-Niederlagen) nur einen Punkt auf dem
Konto. "Das macht es nicht gerade einfacher", sagte Schmelzer, wir
konzentrieren uns jetzt erst mal auf die Bundesliga. Dort wartet am Samstag
(15.30 Uhr/Sky) Eintracht Frankfurt.

(Zum Artikel: Champions League)