Zehn Dinge zum Confed-Cup

Achterbahnstimmung

In Russland startet mit dem Confed-Cup nun endlich die heiße Phase der WM-Vorbereitungen in Russland. Zum Turnierstart kommen hier zehn Dinge über den Confed-Cup.

Achtung, Angeberwissen
Erstmals wurde der Confed-Cup im Jahr 1992 in Saudi-Arabien ausgetragen und hieß noch »König Fahd Pokal«. Damals nahmen lediglich vier Mannschaften teil, die gastgebenden Saudis unterlagen im Finale gegen Argentinien mit 1:3. Schiedsrichter war übrigens ein gewisser Lim Kee Chong aus Mauritius, den Ehrentreffer schoss Said al-Uwairan, der nur zwei Jahre später bei der WM in den USA mit seinem Jahrhundertsolo gegen Belgien zum heimlichen Helden des Turniers werden sollte.

Rekorde
Rekordsieger der Turnierreihe ist natürlich, tataaa, Brasilien, das bei bisher neun Turnieren vier Mal den Titel holte. Rekordspieler ist entsprechend Brasiliens Torhüterbahnschranke Dida mit insgesamt 22 Einsätzen, den Titel des Rekordtorschützen teilt sich Ronaldinho mit Mexikos Sturmlegende Cuauhtémoc Blanco (jeweils 9 Tore), der zeitgleich Namensgeber unseren Lieblingstricks ist: dem »Cuauhtemiña«.

The dirty years
Seine bis dato dunkelste Stunde erlebte der deutsche Fußball beim Confed Cup 1999. Erich Ribbeck reiste mit einer besseren B-Mannschaft nach Mexiko, wo man erst eine 0:4-Peitsche von Brasilien kassierte, sich anschließend durch Tore von Lothar Matthäus und Michael Preetz zu einem 2:0 gegen Neuseeland würgte, um sich abschließend mit einem 0:2 gegen die USA aus dem Turnier zu verabschieden. Auf deutscher Seite debütierten Heiko Gerber, Ronald Maul und Bernd Schneider. Glücklicherweise durfte zumindest Bernd Schneider das Trikot mit dem Adler danach wieder anziehen. 

An der Pfeife
Weil der Confed-Cup ein Turnier der Begegnung ist und das olympische Motto »Dabei sein ist alles« quasi im Aufgebot jedes Teilnehmers zu sehen ist, dürfen sich auch einige unbekannte Schiedsrichter über überraschende Nominierungen freuen. In diesem Jahr freuen wir uns besonders auf den Unparteiischen Bakkary Gassama aus Burundi mit seinen Assistenten Marwa Range (Kenia) und Jean-Claude Birumushahu (Burundi). 

Coca-Cola light
Das architektonisch interessanteste Stadion steht diesmal in Kazan. Die Heimspielstätte von Rubin Kazan wurde 2013 fertiggestellt und verfügt über eine 150x35 Meter hohe LED-Außenfassade, die Filme in HD abspielen kann. Die überdimensionierste Kinoleinwand der Welt? Public-Viewing vor der Arena? Könnte man meinen, wenn nicht nahezu ausschließlich Werbeeinspieler eingeblendet werden würden. 

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