Wie Luke Skywalker zum Wolverhampton-Fan wurde

Möge der Zufall mit Dir sein

Mark Hamill ist seit neuestem Anhänger der Wolverhampton Wanderers. So weit, so halbwegs normal. Merkwürdig ist nur, wie er dazu gekommen ist.

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Es gibt die verschiedensten Gründe, Fan eines Vereins zu werden. Da wäre die klassische Schule à la Nick Hornby, dessen Erklärungsansatz ungefähr so geht: Mit dem Fußball ist es wie mit der Liebe an sich - man sucht sich seinen Verein nicht aus, der Verein sucht dich aus.

Klingt wahnsinnig schlau. Aber wie das oft so ist mit schlauen Sachen: Viel zu kompliziert. In Wahrheit also ist das mit dem Fußball und dem Verein, den man liebt, so wie mit dem Leben an sich: viel banaler.

Die einen haben banale Gründe, die anderen heißen Mark Hamill

Und so werden die meisten Fan von Bayern München oder Borussia Dortmund oder dem FC Barcelona oder sonst einer Phantasietruppe, die einfach ziemlich oft gewinnt und die mit einem selbst so viel zu tun hat wie ein Average-Joe in einem x-beliebigen Hollywood-Film. Wobei der Average-Joe in einem x-beliebigen Hollywood-Film meistens von Leo di Caprio gespielt wird oder Ryan Gosling, und mithin also Typen, die alles andere sind als Average-Joe.

Dann wird man noch Fan, weil wahlweise der Papa, Opa oder große Bruder Fan von einem Verein ist. Wahlweise alle zusammen. 

Hinterlistiger Engländer

Oder man heißt Mark Hamill, so wie Mark Hamill, der Schauspieler. Der, der den meisten als Luke Skywalker aus »Star Wars« bekannt ist. Und den wenigsten aus »Mutronics – Invasion der Supermutanten«. 

Mark Hamill jedenfalls ist seit neuestem Fan der Wolverhampton Wanderers. Und das alles nur, weil er auf die so unschuldig via Twitter gestellte Frage eines hinterlistigen Engländers antwortete: Ja, ich mag »Wolves«. 





Schließlich kam Mark Hamill nicht mehr raus aus der Nummer, einfach weil alle so »excited« gewesen sind. Und immerhin ist er ja auch nicht ganz allein, so als Weltstar und Wolverhampton-Fan in einem.

Schließlich ist auch Robert Plant, Sänger von Led Zeppelin, Hardcore-Fan und seit 2009 sogar Vize-Präsident der Wolves. Dessen Fan-Werdung war übrigens eine ganz klassische. Denn auch wenn man das heute kaum mehr glauben mag: Mit drei Meisterschaften zwischen 1954 und 1959 war und ist der kleine Robert Plant nichts weiter als ein ganz gewöhnlicher Erfolgsfan.

Welche Musikgröße sonst so Fan von welchem Verein ist, erfahrt ihr hier:

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